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Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51181
31/03/05 07:27 PM
31/03/05 07:27 PM
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Hi Ihr alle,
ich habe heute dieses tolle Forum entdeckt und bin sehr froh darüber. Über den Jahreswächsel war ich mit meinen beiden Kindern und dessen Papa 2 1/2 Monate in Marokko. Auf dem Rückweg ist uns unsere neue Heimat vor die Nase gesprungen. Traumgegend, voll liebe Menschen, schönes Grundstück, Frieden, Liebe - einfach LEBEN. Nun sitzen wir wieder in Deutschland und versuchen jeden Tag einen Schritt Richtung unserer Heimat zu gehen. Leider versteht uns zu Hause niemand so recht und es ist nicht wirklich leicht so ganz alleine. Ich würde am liebsten heute gehen. Mein Lebenspartner will es, schon der Kinder wegen, etwas ruhiger angehen. Ich werde spätestens Anfang Mai wieder runter fahren um den Grundstückskauf entgüldig abzuwickeln und alles zu klären. Außerdem halte ich es hier oben nicht mehr aus. Es gibt Tage, da will ich am liebsten gar nicht aus dem Haus. Wenn man einmal erfahren durfte, was es bedeutet zu LEBEN, dann möchte man keinen Tag länger existieren. Schujaschuja :rolleyes:
Es gibt da so ein paar Stichwörter, die werf ich Euch jetzt mal hier hin und wenn Ihr dazu was zu sagen habt, dann würde mich das sehr freuen.
Grundbucheintrag
Grundstückssteuern
Baurecht
Rechte und Pflichten
Aufenthaltsgenehmigung
Schule
Versicherungen/Steuern
dauerhafte Einfuhr von Fahrzeugen

Außerdem freue ich mich über Berichte von Gleichgesinnten, über Kontakt mit schon nach Marokko ausgesiedelten Familien, über jegliche Hilfe vor Ort (Sprache!!) und suche noch jemanden, der Lust hat mich im Mai zu bekleiden.

Danke und liebe Grüße
Jane


Der Krieger des Lichts weiß, daß die Intuition das Alphabet Gottes ist, und horcht weiter auf den Wind und redet mit den Sternen.
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51182
31/03/05 08:23 PM
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hallo

wo soll's denn hingehen?


gruss
Najib


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51183
31/03/05 10:04 PM
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Hi Najib!
Gar nicht weit weg von Dir.
Cascade de Ouzoud
Chefchaouen ist übrigens ne voll coole, gemütlich Stadt. Hat mir sehr gefallen.
Außerdem gibts dort ja " \:D " vom Feinsten. Hihi
Was machst Du in Marokko? Lebst Du schon immer dort? Nett Dich kennen zu lernen.

Liebe Grüße
Jane


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51184
31/03/05 10:17 PM
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hallo

wenn es Cascade de Ouzoud im atlas ist, dann ist es ja 'ne ganze ecke weg.
hier in der nähe wüsste ich nix, dass so heisst.
wenig chancen also, dass man sich zufällig mal trifft.
was wollt ihr dort machen um zu leben?

gruss
Najib


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51185
31/03/05 11:28 PM
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Hi,
Also ich find das nicht weit weg. Okay, um die Ecke ist es nicht gleich.
Wir wollen mit dem Tourismus, welcher ja dort reichlich vorhanden ist unser Geld zum Leben verdienen.
Erzähl doch mal was von Dir oder willst Du mich blos aushorchen? Entschuldige, aber Du klingst irgendwie so nüchtern.

Jane


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51186
01/04/05 12:28 AM
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@ Jane

Grundsaetzlich ist es kein Problem, in MA Eigentum, egal welcher Art, zu erwerben. Nur wenn man sich nicht auskennt??? Dann zahlt man Lehrgeld, aber richtig.

Wenn Ihr hier leben wollt, muesst Ihr nachweisen, wovon Ihr Euren Lebensunterhalt bestreiten wollt.

Dauereinfuhr von Fahrzeugen voellig uninteressant, da der Zoll viel zu hoch ist. Wenn Du hier offiziell wohnst, darfst Du nur noch mit Auto einreisen, wenn Du es an Ort und Stelle verzollst.

Wir sind auch mit Kindern in MA, aber da wo Ihr leben wollt??? Wie ist es denn da mit Schulen?

Wenn Du mehr, auch privates wissen moechtest, schick mir 'ne mail.

Auf jeden Fall wichtig: holt Euch Ratschlaege ohne Ende. Das Land ist einmalig, ohne Frage, aber wenn man sich nicht auskennt?????????

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51187
01/04/05 03:01 AM
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hallo

@jane
wenn du was über mich wissen willst, dann suchs dir im forum zusammen. es wäre mir echt zu blöd jedem neuling hier meinen lebenslauf zu posten.

und wenn du im forum schon paranoia schiebst, dann versuch's erst gar nicht in marokko. du fragst nach tipps und anschluss und wenn man dich fragt was du dort zu tun gedenkst, dann glaubst du man möchte dich aushorchen.
da kann ich nur viel spass in ma wünschen, mehr zu tun bleibt da nicht.


gruss
Najib


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51188
01/04/05 03:55 AM
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OOOHH...
sorry, ich wollte Dir nicht zu nahe treten. Du hast ja recht. Morgen schau ich mir mal Deinen Lebensauf an und dann brauch ich keine dummen Fragen mehr zu stellen. mit den Marokkis hab ich eigentlich bis jetzt noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Sie helfen wo sie können, sind gastfreundlich, sozial, liebevoll und einfach en total sympatischer Menschenschlag. Grad auch deshalb fühle ich mich ja dem Land so hingezogen.

Liebe Grüße und sorry noch mal
Jane


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51189
01/04/05 12:02 PM
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Hallo Jane,
sicher eine gute Idee, sich hier Tips zu holen ! Wenn ich Deine Zeilen lese, höre ich viel von "Friede, nette Menschen, Leben..." Klar, das ist Marokko. Aber wo Menschen sind, gibt es alles, nicht nur Frieden, sondern auch Neid, Mißgunst, Vorurteile, Geschwätz... Auch in Marokko. Und viele Marokkaner kämpfen um ihr Überleben.
Ihr seid eine rein deutsche Familie, wie sieht es mit der Sprache aus ? Ohne sehr gutes Französisch habt Ihr kaum eine Chance, zumindest bei den Behörden.

Was mich wundert, daß Ihr bereits entschieden habt, das Grundstück zu kaufen und den Termin Mai schon festgesetzt habt, aber Euch erst jetzt nach dem Prozeß und den Schulen für die Kinder erkundigt. Das klingt für mich etwas überstürzt. Du schreibst:
 Antwort auf:
Außerdem halte ich es hier oben nicht mehr aus. Es gibt Tage, da will ich am liebsten gar nicht aus dem Haus.
Mir ging es im Winter oft auch so... aber hey, der Frühling kommt jetzt auch nach Deutschland !

Chouja, chouja... oder ? Viele Grüße und alles Gute, Ulla


Viele Grüße, Ulla

"Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will" Francois Rabelais
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51190
01/04/05 01:15 PM
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Hallo Jane,
ich kann gut verstehen, welche Anziehung Marokko auf dich ausübt, vor allem auch die wunnderschöne Gegend um Azilal!
Aber wenn ich dich recht verstanden habe, dann warst du bisher nur 2 1/2 Monate in Marokko und nur auf dem Rückweg an dem Ort, wo du dir nun ein neues Leben aufbauen möchtest?
Und das alles wohl als Urlaubsreisende?
Ja, unter diesen Umständen sieht Marokko traumhaft aus und ein Leben hier wirkt paradiesisch. Vor allem wenn man Einfachheit, Rückbesinnung auf das Wesentliche, Ruhe und Natur sucht.
Aber der Alltag hier sieht leider meist anders aus!
Sprache, Arbeit, soziale Kontakte, Geld, Unverheiratet-Sein mit Kindern, Ausländer-sein - kann alles zu Problempunkten werden.
Gerne erzähle ich dir mehr, schreibt einfach mal ne private Mail!
Grüße aus Fès,
Itto

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51191
01/04/05 01:18 PM
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Hi Ulla,
also wie soll ich das sagen.... Wir wissen einafch, dass Ouzoud unser Platz ist und somit wird sich alles weitere klären. Wir haben uns schon etwas erkundigt uns haben eine gewisse Vorstellung, was uns da unten erwartet. Marokko ist nicht gleich Marokko. Wir haben in Ouzoud unsere Familie getroffen. Es ist schwer zu verstehen, das geb ich zu. Ich dachte halt auch, hier im Forum Leute zu treffen, denen es ähnlich geht. Wir haben uns nie für Marokko als unser Traumland entschieden, es hat sich einfach so ergeben. Jetzt haben wir unser Herz dort verloren, sind von den Menschen ob jung oder alt in die Familien aufgenommen wurden und ja......
Klar wird es auch da unten nicht immer einfach sein, grad in den Anfängen. Aber schau Dir doch mal Deutschland an. Wir waren jetzt über 7 Monate nicht zu Hause, kommen wieder und es ist noch weiter bergab gegeangen. Fast all unsere Freunde haben keine Arbeit mehr, geschweige denn ein Perspektive. Genau so geht es uns. Grad weil wir zwei kleine kinder haben, haben wir ja auch ne große Verantwortung. Wir haben uns erlebt, wie glücklich wir waren, wie friedlich und vor allem menschlich das Leben sein kann. Jeder hat da halt so seine eigenen Vorstellungen. Wir wollen halt einfach leben und leben lassen. Ich weiß nicht recht ob mich irgend jemand verstehen kann. Aber wenn mein einmal seinen Platz, wo man sein will gesehen hat, dann will man nirgend wo anders mehr hin. Unsere neue Familie, unsere marokkanischen Freunde sprechen gutes Englisch, so wie wir und sie werden uns bei Behördengängen etc. unterstützen.
Natürlich hätte ich trotzdem im Mai gern jemanden an meiner Seite, der meine und die Sprache der Marokkis beherscht.

mh....
Jane


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51192
01/04/05 01:26 PM
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Hi Itto,
aus was für einem Grund auch immer, kann ich leider Deine E-Mailadresse nicht sehen.
Ich würde mich aber schon gern mit Dir privat unterhalten. Klingt sehr interessant, was Du schreibst.
Ich weiß, was ich schreibe klingt manchmal etwas naiv, verträumt und blauäugig. Aber es passt. Ich verdraue auf mein Gefühl. Es ist einfach ein Lebensphilpsophie, welche mich dies so sehen lässt. Wir sind da hin geführt worden, dort aufgenommen wurden, wir haben es passieren lassen und es ist passiert. Was soll ich sagen...
Hier meine E-Mailadresse: jane@edehahn.de
Würde mich freuen

Liebe Grüße
Jane


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51193
01/04/05 03:58 PM
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Liebe Jane,
ich kann Deine Begeisterung für Cascade Ouzoud nur teilen, kenne den Ort schon seit Jahren und habe auch "Freunde" dort. In "" deshalb weil Freundschaft in Marokko anders definiert ist und man erst gesellschaftliche Zusammenhänge erfahren muss. Aber jeder muss selbst seine Erfahrungen machen.....
Du bringst die besten Voraussetzungen dafür mit, offen, dieses Land und Leute zu erfahren doch das braucht etwas Zeit und deshalb mein Tip:
Mietet Euch ersteinmal ein in Ouzoud, bleibt mobil (Wohnmobil) und verbringt 3 Monate an diesen Ort, lernt die Leute kennen und bezahlt nur soviel Lehrgeld wie ihr bereit seid zu zahlen...Augen auf.
Außer an Sonntagen und in den Ferien, wo der Ort mit marokkanischen Ausflüglern überfüllt ist, geht in Ouzoud nicht viel touristisch und wenn ihr eine Weile da seid erkennt ihr auch, das auch dort nicht alles schön ist. Take it easy.
Lasst Euer Geld noch zu Hause und überweist einen bestimmten Betrag zum Leben, jeden Monat, auf Euer mar. Konto....wenn ihr dann immer noch bleiben wollt klappt das dann auch mit der Aufenthaltsgenehmigung. Träume weiter (das meine ich im positiven Sinne)
lieber Gruß
Günter

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51194
01/04/05 09:19 PM
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Das wichtigste wären wohl hier eher die gängigen BTM Gesetze.Ich fasse es nicht!


bätsch!
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51195
01/04/05 09:24 PM
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Klärst Du mich auf???


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51196
01/04/05 09:37 PM
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hallo

btm gesetz:
5-10 jahre

gruss
Najib


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51197
01/04/05 10:19 PM
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Ach so...
Danke für den Tip!
Hab schon davon gehört, betrifft uns aber eher nicht. Man hört ja üble Geschichten.
Nu ja, wer es braucht.

Gruss
Jane


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51198
13/03/06 07:35 PM
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Wie ich von "lokalen Informanten" hoerte, hat eine junge, international unerfahrene, deutsche Familie in Ouezoud ihre gesammten Ersparnisse verloren:
Wertlose Vertraege und wertloses Land teuer bezahlt.

Ich vermute sehr, dass es sich dabei um "unsere Leute" handelt!


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51199
13/03/06 11:47 PM
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Hallo,

ohje, das hatte ich befürchtet! Meine Güte, alle haben sich hier solche Mühe gegeben...Bei den Erwachsenen ists mir fast egal, aber die armen Kinder.

danke für die Nachricht, Thomas!

Grüssle, Carasophie


MB LA 911 Womo
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51200
14/03/06 01:15 AM
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Hallo...

grade mit zwei Kindern würde ich mir so einen "spontanen" Neuanfang sparen...

Trotzdem alles Gute

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51201
14/03/06 09:25 PM
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Leider kann ich gerade nicht weg aus Essaouira aber ein Besuch von Cascade Ouzoud ist längst mal wieder fällig. Ist nicht jemand von Euch in der Nähe um zu sehen das man der Familie hilft, evtl. den Schaden begrenzt?
Günter

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51202
16/03/06 03:39 PM
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Hi Ihr Besorgten,
das ist ja voll nett von Euch, dass Ihr Euch solche Sorgen macht. Aber wir wissen davon nichts. Uns geht es gut und alles läuft seinen Gang. Vielleicht kann Thomas ja mal etwas genauer werden. Komisch! In wie fern soll unser Land denn wertlos sein? Wir haben ortentliche Papiere. Wer weiß?!?


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51203
16/03/06 04:45 PM
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Da bin ich ja beruhigt, dass nicht Ihr es seit!!!

Es wurde mir von Einheimischen ja nur "von einer jungen, deutschen Familie" berichtet, die absolut ueberteuert fuer "fast" wertloses Land...usw...

Waere nett, wenn Ihr mal was ueber Euer Vorankommen berichten wuerdet!!!


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51204
20/03/06 12:30 AM
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@jane
ich war lange nicht im forum, deswegen hab ich das meiste in den letzten Jahren nicht mitgekriegt.
Eure Auswandergeschichte nach Marokko hört sich sehr spannend , aber für vorsichtige Deutsche auch ein bisschen "unglaublich" an.
Vielleicht kannst Du mal berichten, wie es Euch so ergangen ist, oder hast Du das schon irgendwo anders?
Das macht sicher auch anderen Mut, die sich nicht richtig entschließen können.
jana

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51205
20/03/06 12:16 PM
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... würde mich auch interessieren \:\)

und ich denke, viele andere "Mitleser" auch!
Es wurden ja schon oft Erfahrungen nachgefragt, jedoch selten berichtet!

Also, nur Mut

Willfort


"Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage."
(Edmund Stoiber, bayerischer Ministerpräsident)
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51206
21/03/06 11:06 AM
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Hallo Jane,
ich möchte dich nicht entmutigen,ich rate dir nur zur Vorsicht. Manche freundliche einheimische Leute könnten hinterhältige Abzokker sein ich betone nochmal "könnten".
Denn wir marokkanische Leute die in Deutschland leben und dort in Marokko einige Wochen Ferien verbringen haben oft mit Abzokker zutun gehabt bei einfachen alltäglichen Erlegigungen. Kaufe erstmal keinen Grundstück, schon mal gar nicht ohne Notar und Wertschätzung des Grundstücks. Schau ob das GS ausgestattet ist mit Wasser, Strom Strassen ob es überhaubt frei gegeben ist zum bauen!!!! Bei aller herzlichkeit und Gastfreundlichkeit denken die Einheimischen du kommst mit voller Säcke an Reichtümer und sie wollen natürlich etwas davon profitieren. Denke auch an die Schulbildung deiner Kinder!!! wenn es möglich ist schicke die Kinder nicht auf staatlichen Schulen. Wenn du es dir leisten kannst gibt es private Schulen. Nun ich wünsche dir vieeeel Glück

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51207
23/03/06 03:18 PM
23/03/06 03:18 PM
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Hi Ihr alle Interesierten,

ich nehme mir fest vor, in den kommenden Wochen mal ne Art Bericht zu verfassen. Leider hab ich nur ein mal pro Woche Zeit fürs Internet und das auch nur begrenzt. Es geht uns gut, alles läuft marokkanisch langsam, aber es wird.
Letzte Woche, zwei Tage nach dem ich die Botschaft von Thomas mit Schrecken gelesen habe, haben wir deutschen Besuch bekommen und sie hatten auch schon von uns gehört und zwar, dass wir in "front of the cascade" eine Villa hätten. Na ja, da musste ich ganz schön schmunzeln. Die Gerüchte gehen also in jede Richtung, aber immer an der Wahrheit vorbei. Von einer anderen deutschen jungen Familie in Ouzoud haben wir nichts gehört, aber ich halte weiter Augen und Ohren offen.
Lasst es Euch gut gehen und bis die Tage
Jane


Also dann bis die Tage


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51208
23/03/06 05:14 PM
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Jane,

schoen dass es Euch gut geht. Berichte mal was oeffters!
Die besagte Familie soll Land ausserhalb einer Ortschaft/Bebauungsplanes, also landwirtschaftliche Flaeche, "gekauft" haben.
Da so etwas fuer Auslaender nicht moeglich ist, waere der Kauf rechtlich ungueltig.
Vielleicht hoerst Du ja mal was von den Leuten!


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51209
27/04/06 01:54 AM
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Für alle, die jetzt noch wach sind:
Die Familie ist gerade jetzt in einer Reportage auf PRO7 zu sehen, in der es um die Auswanderung geht.
Hab ich eben rein zufällig entdeckt ...


Probleme sind Lösungen in Arbeitskleidung
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51210
27/04/06 08:56 AM
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Deutschland
Und PS:
nächsten Mittwoch ( 03.05) um 23.25 Uhr wird Teil 2 - auch auf Pro7 - gesendet.
Habe fertig.
:-)
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03.05.2006, 23:25 Uhr
ProSieben Reportage
Magazin, Information, D 1997
Out of Dresden - Vier Sachsen wandern aus (Teil 2)
Jane Schmidt, 29, und Nils Icke, 28, aus Dresden haben sich einen Traum erfüllt und sind zusammen mit ihren beiden Kindern nach Marokko ausgewandert. Dort hatte sich das Paar während eines Urlaubs in einen kleinen Hügel mitten im Atlasgebirge verliebt und wussten sofort, dass sie hier leben wollen. Doch der Neuanfang ist nicht leicht: Während die Kinder Arabisch pauken, schuften die Eltern bis spät abends. Und wenn's dunkel wird, erhellen Kerzen die Hütte ...


Probleme sind Lösungen in Arbeitskleidung
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51211
27/04/06 02:52 PM
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Kurze Frage zu dem Bericht, den ich mir auf jeden Fall anschauen werden. ;\)

Kann es sein, dass die Reportage von 1997 ist, also das ganze schon fast 9 Jahre her ist?!
Da hinter der Info von Pro7 steht: Magazin, Information, D1997?!

Liebe Grüße
Katja

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51212
27/04/06 04:02 PM
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Hab ich mich auch gefragt, nachdem ich das auf der Pro7-Seite gelesen hatte, aber ich denke, es wird wahlweise ein Druckfehler sein oder irgendeine andere Bedeutung haben. Der Bericht schien mir jedenfalls "frisch" zu sein.
:-)


Probleme sind Lösungen in Arbeitskleidung
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51213
27/04/06 04:05 PM
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Ich nehme auch mal an, dass es sich evtl. um einen Druckfehler handelt, denn warum sollte sich Jane mit 8 Jahren "Verspätung" hier mit ihrem Bericht melden?!
Danke für die Antwort,
Gruß
Katja ;\)

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51214
27/04/06 04:19 PM
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... zumal hier immer von nur 2 Kindern die Rede war und im Bericht unverkennbar ein Drittes unterwegs ist ...
Mensch Jane, sag doch auch mal was dazu! :-)
Ist die Geburt gut verlaufen?
Was ist es geworden?
Wie geht es Euch?
Wie geht's dem Kater?
Lebt der Marsupilami-Bus noch?
...


Probleme sind Lösungen in Arbeitskleidung
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51215
28/04/06 12:32 PM
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Guten Morgen!
So, um alle Unklarheiten aus dem Weg zu räumen hab ich bei Pro7 angefragt, ob das mit 1997 so richtig ist. Die Antwort von Pro7 lautet:

"Hallo Katja,

vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr Interesse an ProSieben.

Nach unseren Informationen ist der Beitrag im Jahr 2006 entstanden!

Wir wünschen Ihnen auch weiterhin gute Unterhaltung mit unserem Programm auf
ProSieben.

Mit freundlichen Grüßen aus Unterföhring
Ihre ProSieben Zuschauerredaktion
Fabian Baier

www.prosieben.de
[url=http://www.welove.de"]www.welove.de"[/url]

Also doch ein aktueller Bericht, auf den ich mich schon jetzt freue.

Liebe Grüße und ein wunderschönes langes Wochenende,
Katja ;\)

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51216
28/04/06 08:52 PM
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Liebe Jane

Ich finde das ganz toll was Ihr vorhabt.
Würde gerne mit euch darüber reden.

Schick mir doch deine e-mail adresse.

Viel Glück

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51217
03/05/06 02:58 PM
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Hallo habe mit grosser spannung eure geschichte verfolgt.
würde mich freuen wenn ihr privaten contakt mit mir aufnehmen würdet.

viel glück

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51218
05/05/06 02:26 PM
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Hallo zusammen,

leider habe ich erst den 2.Teil am Mittwoch gesehen.
Wollte nur noch mal kurz die Inhaltsangabe von JanusTV (Produzenten) hier einstellen, damit die die es nicht gesehen haben auch ungefähr ne Ahnung haben um was es geht.

Viele Grüsse


Sender: ProSieben
Sendezeit: Mittwoch, 23.30 Uhr
Thema vom 03.05.2006:

Out of Dresden – Vier Sachsen wandern aus

Was als Europareise im Wohnmobil begann, entwickelte sich zum festen Entschluss, von Dresden nach Marokko auszuwandern. „Die ProSieben Reportage“ über das spannende Auswanderer-Abenteuer von Familie Icke-Schmid – Teil zwei am 3. Mai 2006, um 23.30h Uhr

Tapetenwechsel mal völlig anders: Jane Schmidt (29) und Nils Icke (28) aus Dresden träumten schon lange von einer großen, mehrmonatigen Abenteuer-Reise. Nachdem sie sich jahrelang das nötige Kleingeld zusammen gespart und für knapp 4000 Euro bei eBay ein 27 Jahre altes Mercedes-Wohnmobil erstanden hatten, ging’s los: Acht Monate lang reisten die zwei Umweltingenieure gemeinsam mit ihren beiden Kindern Maria (5) und Albert (6) quer durch den europäischen Kontinent.

Doch dann kam der schicksalsvolle Abstecher nach Nordafrika: In Marokko verliebte sich die sächsische Familie in einen kleinen Hügel in wunderschöner Landschaft gelegen, weit weg von der Zivilisation, mitten im Atlasgebirge im Dörfchen Ouzoud, 200 km südlich von Marakesch entfernt.

Kurzerhand kauften Jane und Nils für 27 000 Euro den Hügel mit einem Häuschen. Dort wollen sie künftig leben und eine Ferienanlage mit Campingplatz und Wohnbungalows aufbauen. Das bedeutet: Leben in der Abgeschiedenheit, Wohnen im Lehmhaus – ohne Wasser, Strom und Auto.

Der Alltag im afrikanischen ‚Maroggo’, wie die Sachsen sagen, beginnt. Während die Kinder Maria (5) und Albert (6) in einer Dorfschule arabisch und französisch pauken, ackern ihre Eltern von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Mit dem Esel wird Wasser geholt und mit der Spitzhacke ein Brunnen in den Berg getrieben, nachts erhellen Kerzen die Hütte. Bald jedoch wird Jane Schmidt als Arbeitskraft ausfallen: Sie ist im siebten Monat schwanger. Und dann sind es schon fünf Esser, die satt werden wollen. Doch Nils Icke bleibt optimistisch: „Wir werden das schaffen, da bin ich mir ganz sicher“, sagt er, „wir haben materiell ja nichts zu verlieren, also können wir nur gewinnen. Und wir sind noch jung und können viel arbeiten. Man muss einfach nur ein Ziel vor Augen haben!“

„Out of Dresden – Vier Sachsen wandern aus“ – „Die ProSieben Reportage“ am 3. Mai 2006, jeweils um 23.30 Uhr.

Wie es weitergeht mit Familie Icke-Schmidt, wie Jane ihr Kind bekommt und ob die vier Sachsen ihren Lebenstraum vom eigenen Campingplatz auf dem Hügel verwirklichen können, sehen Sie in Teil 3 der ProSieben Reportage „Out of Dresden“ im September 2006.

Redaktion: Michaela Hummel, Wiebke Haber
Autor: Boris Erdtmann

Zum ProSieben Reportage - Archiv

Quelle:
http://www.janusfilm.de/janustv_d/produktionen/infotainment/pro7_reportage.php


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51219
08/05/06 10:13 AM
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Mich würd jetzt auch mal interessieren, wie es Euch geht, Familie Icke? Die Reportage war ja echt supa. Wäre ich noch ein wenig jünger, ich würde es auch probieren, aber in meinem Alter gehe ich doch lieber in absolute Stadtnähe bzw. Stadt. Ist das Baby da???

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51220
10/05/06 10:28 PM
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Bezüglich dem Fernsehbericht glaube ich am Schluss des 2. Teils im Nachspann gelesen zu haben das im September ein weiterer Bericht folgen soll.

Ich schau mal ob ich einen bei Janusfilm per Mail erreiche der dies bestätigen kann.

Beste Grüße vom Neuen.

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51221
10/05/06 10:33 PM
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Also hier zur Info der Text von Die Reportage:

"Wie es weitergeht mit Familie Icke-Schmidt, wie Jane ihr Kind bekommt und ob die vier Sachsen ihren Lebenstraum vom eigenen Campingplatz auf dem Hügel verwirklichen können, sehen Sie in Teil 3 der ProSieben Reportage „Out of Dresden“ im September 2006."

Bin ja auch mal gespannt wie es der Familie geht.

Karlheinz

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51222
11/05/06 04:27 AM
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mimhaat Offline
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hallöchen,

ah, kam mir doch auch gleich bekannt vor, nachdem ich Ort und Namen gelesen haben...
ja, also tatsächlich die aus der Reportage...

Also ganz ehrlich, besonders überlegt kam es mir nicht vor, um es mal vorsichtig zu sagen.
Ich finde es sogar eher verantwortungslos 2 kleine Kindern von heute auf morgen mal eben aus der gewohnten Umgebung in eine Hütte ohne Strom und fließen Wasser zu setzten.. ohne Sprachkenntnisse, ohne eigenes Geld...

Und die Idee DORT einen Campingplatz hinzubasteln... man kann (nein man sollte) ja Träume im Leben haben, aber so?? ...

Trotzdem viel Erfolg, auf das bald der Brunnen mal fertig ist und die Stromleitung irgendwann mal ankommt...

viele Grüße

P.S. Und was Tammie gesagt hat, wenn man jung ist kann man sowas probieren... ich bin etwas jünger als die beiden und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich sowas auf DIESE Art durchziehe! Und mit Kindern würde ich auf jeden fall viel mehr planen und vorbereiten...

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51223
12/05/06 12:39 AM
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Claudia E. Offline
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An all die Kritiker,

warum wird immer gleich zerrissen, wenn jemand seinen Traum verwirklicht?
Ist es typisch Deutsch oder in anderen Ländern auch so? Wieso maßen wir uns an zu urteilen ob jemand verantwortungslos handelt? Wissen wir überhaupt welche Pläne und Gedanken gemacht worden sind um solch einen Traum zu verwirklichen?

Ich gebe zu, als ich den ersten Beitrag von Jane las, dachte ich ähnlich. „Ist das nicht ein klein wenig gewagt, unüberlegt riskant. Kann man das kleinen Kindern zumuten? Dann horchte ich in mich hinein und stellte fest, es ist eher ein wenig Neid, was diese Bedenken auslöste. Neid, dass da jemand seinen Traum so konsequent und mutig angreift und leben wird.

Was spielt es denn für eine Rolle ob es schief geht? Muss es denn überhaupt schief gehen? Es könnte länger dauern und schwieriger sein, als man sich vorgenommen hat, aber das ist doch nicht das Ende. Ich glaube nicht, dass jemand völlig blauäugig solch ein Unternehmen startet. Er weiß was er will und er riskiert etwas dafür. Und immer mit den Kindern argumentieren. Was heißt denn die armen Kinder? Sind Kinder nicht eher reich, deren Eltern mit ihnen gemeinsam wagen einen Traum zu verwirklichen und der ganzen Familie ein anderes, glückliches Leben zu verschaffen.

Essen, Trinken, Olivenöl, ein Brot, Couscous um einen runden Tisch herum von einem mageren Monatslohn, ist vielleicht mehr Luxus als ein Dasein im Hamsterrädchen unserer Super-Arbeitsstellen: Wer dort heute
einen Job annimmt, Familienvater wird, sich ein Haus auf Kredit baut – ist der verantwortungsvoll? Wo er nächsten Monat schon einer Sanierung, einer Umstrukturierung, einer Fusion zum Opfer fallen kann und kein Hahn danach kräht, wie er nun mit Hartz IV über die Runden kommen soll?!

Die Ehen, die dabei kaputtgehen, die Kinder, die diese Häuser nicht wollen, und dieses Leben schon gleich dreimal nicht.
Ist es immer so erstrebenswert für was wir hier arbeiten? Wenn wir schuften um ein Häuschen abzubezahlen, teure Schulen, Kleider, Reitstunden, Klavierstunden und dafür keine Zeit mehr haben für die Kinder. Diese Kinder sind doch häufig viel eher die armen. Reich an Materiellem, arm an Zuwendung, Anteilnahme, Familienleben.

Menschen die den Mut haben ihre Träume zu verwirklichen sind es die die Welt verändern. All die Auswanderer den Mut ein neues Leben zu beginnen.
Dabei können sie sich nicht immer komplett und dreifach absichern, aber sie nehmen das Risiko in Kauf, neu anzufangen und hart dafür zu arbeiten. Es kann nicht immer gut gehen und sowieso geht nie etwas immer gut.
So ist das Leben. Nicht aufzugeben und Krisen zu meistern, darauf kommt es an.

Jedenfalls, sollte man solche Menschen in ihrem Mut bestärken und ihnen vielleicht eher hilfreich zur Seite zu stehen, als sie zu kritisieren oder womöglich sogar hämisch zu belehren, wenn dann was nicht so gut läuft.

Wenn Jane hier nichts mehr schreibt, kann ich das verstehen. Schade fände ich es trotzdem, denn ihre Geschichte ist wirklich interessant und würde Spaß machen, so quasi aus der Ferne mitzuerleben. Und vielleicht würden sie sich ja auch freuen zu wissen, man freut sich mit ihnen, nimmt Anteil, als schadenfroh darauf zu warten, dass sie resigniert aufgeben müssen.

Jane, ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg!

Liebe Grüße
Claudia

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51224
12/05/06 01:07 AM
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@cesara,

ich persönlich glaube Du hast es bestens getroffen,
eigentlich fast schon meine Gedanken geschrieben.

@alle anderen auch,

warum schreibt den Jane nicht mehr hier?
Na ich glaube ganz einfach das die beiden alle Hände voll zu tun haben und wie man im Bericht gesehen hat auch nicht so einfach mal weg kommen.
Ich kenne die Gegend ja nicht, aber ich vermute es ist nicht gleich ein Internetcaffee um die Ecke.

Die werden erst mal glücklich sein wenn es mit Strom und Wasser klappt, da hat man doch keinen Gedanken an Internet und Forum.

Warscheinlich weis keiner von ihnen das ihre Postings immer noch fast täglich behandelt und diskutiert werden.
Wenn mal einer in die Gegend kommt soll er sie doch besuchen und berichten, dann wird Jane sicherlich, wenn es mit dem Kleinkind geht, mal ein Internetcaffee aufsuchen, wenn es der klapprige Bus überhaupt noch macht.

Karlheinz

man hat nur ein Leben, lebe es !!!

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51225
12/05/06 02:16 AM
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Hallöchen,

na warum werden die beiden nicht antworten im Moment? Weil die kein Strom, kein PC und kein Internet haben auf ihrem Hügel \:\)

Es geht nicht darum, dass man Träume nicht verwirklichen soll. Berufswunschbedingt werde ich auch in vielen Ländern leben und arbeiten und ich will auch Kinder...
ich habe auch erst die Reportage gesehen und dann den Beitrag hier gelesen.
Ich finde es nur reichlich naiv, so völlig planlos alles über den Haufen zu werfen, ohne (finanzielle) Absicherungen los zuziehen.
Wenn sie (noch) keine Kinder hätten, würde ich nichts sagen. Wenn sie mit Kindern in eine "normale" Gegend ziehen würden, würde ich auch nichts sagen. Wenn die Kinder schon aus dem Hause wären... kein Problem
Wenn sie das vorbereitet hätten, sprachlich, finanziell, informativ... ok

Aber so? Ich finde es nicht gut, das ist eine persönlich Meinung. Wenn man Kinder hat, kann man nicht nur egoistisch seine eigenen Träume durchziehen.
Selbst marokkanische Freunde mit denen ich gesprochen habe, haben eher verdutzt reagiert.

viele Grüße

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51226
12/05/06 11:22 AM
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das war vom 23.03.2006

Hi Ihr alle Interesierten,

ich nehme mir fest vor, in den kommenden Wochen mal ne Art Bericht zu verfassen. Leider hab ich nur ein mal pro Woche Zeit fürs Internet und das auch nur begrenzt. Es geht uns gut, alles läuft marokkanisch langsam, aber es wird.
Letzte Woche, zwei Tage nach dem ich die Botschaft von Thomas mit Schrecken gelesen habe, haben wir deutschen Besuch bekommen und sie hatten auch schon von uns gehört und zwar, dass wir in "front of the cascade" eine Villa hätten. Na ja, da musste ich ganz schön schmunzeln. Die Gerüchte gehen also in jede Richtung, aber immer an der Wahrheit vorbei. Von einer anderen deutschen jungen Familie in Ouzoud haben wir nichts gehört, aber ich halte weiter Augen und Ohren offen.
Lasst es Euch gut gehen und bis die Tage
Jane


Also dann bis die Tage

--------------------------------------------------

Da darf man wohl mal fragen. Ich finde es nicht so gut, so eine planlose Auswanderung zu machen, wenn man Verantwortung für andere hat. Wenn man sie nur für sich selber hat, ist es okay.

Dort kriegen die Kinder bei den kleinsten Vergehen in der Schule, welche mit dem Stock auf die Hand (war im Film), aber die deutschen KInder nicht, müssen sich das nur angucken, wenn marokkanische Kinder welche kriegen. Na klasse, wird ihnen unheimlich gut gefallen für den weiteren Lebensweg. Und vom Eselreiten in die Schule war auch nix mehr zu hören. Nun müssen die Kinder über Stock und Stein meilenweit hin und zurück.

Und ich bin nicht neidisch, da ich im Oktober nach Agadir zu meinem Freund fliege und längere Zeit bleibe und auch dort für immer bleiben könnte. Ich will es aber nach reiflichem Überlegen doch nicht, und er und seine Fanilie leben in touristischer Zivilisation und zwar nicht nur im Sommer.

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51227
12/05/06 02:33 PM
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Hallo,

richtig Tammie... es geht eben nicht darum Leuten ihre Träume auszureden, aber ist ein riesen Unterschied, ob ich alleine bin oder Kinder haben (die wahrscheinlich nicht mal ein Mitspracherecht hatte).

Das mit der Schule habe ich auch gesehen und genau dasselbe gedacht und ob so kleine Kinder Verständnis dafür haben kleine Ziegen ausbluten zu sehen weiß ich auch nicht (wenn man Fleisch nur vorher hübsch abgepackt im Supermarkt gekauft hat).
Von einer weiterführenden Schule nach der Grundschule habe ich auch nichts gehört.

Die Planlosigkeit zeigt sich für mich auch nicht nur in dem etwas fragwürdigen Finanzierungsplan, und der Idee dort einen Campingplatz und Ferienwohnungen zu bauen (1. wer geht auf einen Campingplatz, wenn er gleich nebenan wild campen kann? 2. Wer mietet sich dort gleich eine komplette Ferienwohnung? 3. womit verdient man Geld außerhalb der touristischen Zeit?), sondern auch im Verhalten.

Wenn ich in ein anderes Land auswandere, dann sollte ich wenigstens vorher ein bisschen die Sprache lernen. Ich rede ja nicht mal von Arabisch... - Französisch wäre ja schon mal ein Anfang gewesen.
Zweitens, gerade in einem islamischen Land würde ich da schonmal drauf achten, dass ich nicht mit Spaghettiträger-Top und ohne BH im Dorf erscheine.
Das mag bei Touristen anders sein (höfflich finde ich das auch nicht),aber wenn ich in eine andere Gemeinschaft komme als Fremder und respektiert werden will, dann sollte ich auch grundlegende Dinge dieser Gemeinschaft respektieren.
Das heißt ja nicht, dass sie sich an islamische Kleidungsvorschriften strikt halten sollen, aber so grob muss man auch nicht dagegen verstoßen...

Nichts desto trotz bin ich mal gespannt wie es weiter geht...

viele Grüße

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51228
12/05/06 03:23 PM
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Bitte lasst uns aufpassen, dass wir die Sache nicht zerreden.

Selbst als nüchtern denkender Mensch muss man erkennen, dass der „vernünftige“ nicht immer der beste Weg ist. Manchmal muss man Opfer bringen, um glücklich zu sein.

Bezüglich der Kinder ist ein linear kausales Denken gefährlich.

Ich erinnere mich an eine bildhafte Stelle im Roman von John Steinbeck, in der die Männer vor der verlorenen Ernte stehen und nach Fassung ringen. Die Frauen stehen dahinter und wissen, wenn die Männer nun zusammenbrechen, ist alles verloren. Die Kinder beobachten die Erwachsenen, und wissen ebenfalls um ihr Schicksal.

Was will ich damit sagen? Dieses „Zusammenbrechen“ der Eltern kann sowohl in Marokko (wegen den widrigen Bedingungen) als auch in Deutschland (wegen Stress oder dem Gefühl, nicht gebraucht zu werden ...) erfolgen. In beiden Fällen sind die Kinder die leidtragenden.

Was habe ich aus aktuellen Berichten hier im Forum gelernt? Vieles ist möglich, man sollte aber nie „die Brücken abbrechen“.

Gruß
Michael

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51229
12/05/06 03:48 PM
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Hallo zusammen,

nicht vergessen Jane war im 7.Monat schwanger in der Reportage.
Das Kind dürfte/könnte jetzt da sein, d.h so schnell werden wir u.U nichts hören.

Viele Grüsse


give peace a chance.

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51230
12/05/06 03:52 PM
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Nur - und ganz wertfrei - zur Info:

Der User Mariaalbertnilsjane, also vermutlich Jane selbst, war durchaus schonwieder online, nachdem ich diesen Thread reaktiviert hatte ( und hat ihn auch gelesen).

Warum sie nicht antwortet, vermag ich nicht zu beurteilen.
An mangelnden Kommunikationsmöglichkeiten scheint es jedoch nicht zu liegen.


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51231
12/05/06 05:55 PM
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Das war auch meine Befürchtung. Irgendetwas stimmt nicht.

In meinen Träumen stelle ich mir auch immer ein so tolles Leben mit lieben netten Menschen in Marokko vor, aber die Wirklichkeit sieht doch anders aus.

Es ist einfach so eine Art Naturgesetz: Man ist nie so richtig zufrieden, denn man möchte immer das, was man grad nicht hat oder haben kann und wenn man es dann schließlich doch bekommt, wünscht man sich das andere zurück.

Mit dem was mimhaat sagte, stimme ich voll überein. Und mit dem was Thomas gehört hat, wird schon etwas wahres dran sein. Na mal sehen, ob im September was rüberkommt.

Und zu dem Thema, Jane meldet sich nicht, weil wir hier so kontrovers über sie diskutieren. Ich habe alle Threads von ihr gelesen und sie scheint nicht gerade auf den Mund gefallen zu sein.

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51232
12/05/06 05:55 PM
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Hallo Michael,

ja natürlich kann überall und immer was passieren und wenn wir ganz pessimistisch sind, sind wir davon überzeugt, dass was passiert.
Aber es gibt Dinge die kann man von vornherein bedenken und dadurch zumindest "Gefahren" minimieren.
Es wäre ja nun auch nicht schlimm gewesen, das ganze Vorhaben ein paar Monate nach hinten zu verschieben, in der Zwischenzeit wird am Strom- und Wasserzugang gearbeitet und sie hätte ihr Kind auf jedenfall sicher in Deutschland zur Welt bringen können... die Geburt war zwar geplant in Dland, aber man weiß nie was dazwischenkommt...
nur so als Beispiel...

Naja, wir werden sehen was alles noch passiert (also jetzt im positiven wie im negativen) - spätestens im September.

Ich glaube auch nicht, dass Jane nicht antwortet, weil es hier gegenteilige Stimmen gibt, den Eindruck macht sie wirklich nicht.
Man darf gespannt sein... \:\)
Hat schon was von telenovela

viele Grüße

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51233
12/05/06 06:00 PM
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Dieser Nick ist seit 15.48 Uhr heute on, vielleicht aber auch schon wieder out.

Ich bin ein Biest und bleibe es.

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51234
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Hey Jane, nun äußer dich doch mal, ich weiß dass du eben 16.01 noch hier auf diesem Thread warst.

Ansonsten verstehe ich nicht den Sinn, warum du hier überhaupt gepostet hast?

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51235
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Danke Claudia

In der Tat ist mir es zu blöd, mich zu Euren konservativen, teilweise recht dummen Bemerkungen zu äußern.
Ihr sitzt hinterm Comp. und habt nichts besseres zu tun, als Euch die Mäuler über mutige lebensfrohe Menschen zu zerreisen. Anstatt Eure Träume, in so fern ihr welche habt, zu verwirklichen, könnt ihr nur dumm quatschen.
Vom LEBEN habt ihr doch keine Ahnung.
Schiss in der Hose, Angst vor der Zukunft und null Mut bekleiden euer Leben - Ihr armen Neider!!!!
Ich schreibe heute aus Deutschland - denn ich werde in kürze entbinden. Maria hab ich mitgebracht. Frag ich sie, will sie lieber heute statt morgen zurück auf ihren Hügel......

Ach was solls - Ihr bekreift doch eh nix. Was soll ich mir da die Mühe machen Eure Ängste zu wiederlegen. Am Ende ist es doch blos Neid, den Ihr zum besten gebt!
Lasst es Euch gut gehen und genießt das Leben, falls Ihr wisst wie das geht. Freut Euch auf den dritten Teil. Vielleicht lass ich Euch an der Geburt teilhaben.

Jane


Der Krieger des Lichts weiß, daß die Intuition das Alphabet Gottes ist, und horcht weiter auf den Wind und redet mit den Sternen.
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51236
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Also liebe Jane und Familie,

erstmal alles Gute zur bevorstehenden Geburt. Und danke schön für deinen netten Beitrag, so wissen wir endlich mal etwas mehr, wir armen Neider und wir nix Begreifer. Jane, wir haben alle hier in irgendeiner Weise etwas mit Marokko zu tun und darum sind wir hier und wenn wir dort leben wollten und unsere Familien uns auch über Wasser halten würden, dann könnten wir das auch ohne weiteres tun. vorausgesetzt wir wollen es.

Niemand der ein wenig Ahnung von Marokko hat, wird euch in den Bergen beneiden. Aber das muss halt jeder für sich entscheiden.

Nur, du hast diesen Thread eröffnet und da hätte ich mindestens gedacht, es wäre mal irgendwann etwas von dir rübergekommen und wenn es nur ein Schluß, Ende, aus (für mich) der Diskussion gewesen wäre.

Nun hast du uns nochmal gezeigt, dass du durchaus (vielleicht) mit deiner Liebenswürdigkeit in Marokko bestehen kannst, aber auch nur vielleicht.

Ich wünsche Euch alles Gute und vor allen Dingen auch für das Baby.

Für mich ist das jetzt hier beendet.

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51237
12/05/06 07:26 PM
12/05/06 07:26 PM
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Hallo, zu dem Thema paßt dieser Artikel aus dem Spiegel vom 24.4.2006 ganz gut. Es steht auch etwas über die Kinder der Auswanderer darin.

Viele Grüße, Ulla


AUSWANDERER
„So weit wie möglich nach Westen“
Nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl flohen Tausende deutsche Familien
vor der Strahlung nach Südeuropa. Viele kehrten ihrer Heimat für immer den Rücken. Doch das
naturnahe Leben unter Palmen erwies sich nicht als Idyll, sondern als harte Prüfung.

SABINE SAUER / DER SPIEGEL (R.)

Die aufgehende Sonne steigt über die Berge von La Palma und taucht das Land davor in sanftes Licht.
Xxxx Xxxxxx faltet die Hände. „Sonnen-gruß“ heißt die Yoga-Übung, die sie mög-lichst jeden Morgen praktiziert, draußen auf ihrem weiten, wildbewachsenen Grund-stück nahe dem Dorf El Paso. Dann zapft sie frisches Wasser, das von den Höhen erloschener Vulkane über lange Leitun-gen
in ihr Haus gelangt. Auf dem Grund ihres Glaskrugs funkeln Kristalle, Rosen-quarz
und Amethyst. „Die geben dem Wasser die Energie zurück“, sagt Xxxx Xxxxxx.

Fast ihr halbes Leben hat die 43-Jährige zwischen in der Abgeschiedenheit der nordwestlichsten Kanareninsel verbracht. Ihr Mädchengesicht, eingerahmt von lan-gen blonden Haaren, ist von der Sonne ge-gerbt. Die zierliche Frau hat auf La Palma mit eigenen Händen ein Haus gebaut und
ihre fünf Söhne zu musizierenden Men-schen
erzogen, „weil das dem Weltfrieden dient“. Die drei jüngsten leben noch bei ihr, dazu ein Esel, ein Hund und Katzen. Ihr Geld verdient Xxxx Xxxxxx heute mit Yoga-Kursen und Ayurveda-Massagen für gestresste Touristen.

Sie sagt, sie habe auf La Palma ihr Pa-radies
gefunden. Sie hätte es wohl niemals gesucht, wenn
am 26. April 1986 nicht ein marodes ukrai-nisches
Kernkraftwerk explodiert wäre. Der Super-GAU von Tschernobyl er-reichte Deutschland in Schüben. Erst mit dreitägiger Verspätung, am 29. April, lief die Eilmeldung über die Ticker, dass sich
in der Sowjetunion „offenbar ein ernster Atomunfall ereignet hat“.

Die Bundesregierung verneinte jegli-che Gefahr. Radioaktiver Fallout, verkün-dete Forschungsminister Heinz Riesen-huber,
sei für Deutschland nicht zu erwar-ten.
Doch schon wenige Stunden später zogen Regenwolken auf, und keiner hatte einen Plan, keiner wusste, wie viel Radio-aktivität
überhaupt wo herunterkam. Die Behörden hielten die ersten Messwerte zurück. Sie sickerten trotzdem durch, und mit ihnen kam die bange Frage: Wie viel Strahlung macht Krebs?
Vor Frischmilch von weidenden Kühen wurde gewarnt, am 2. Mai legte die Bun-desregierung
als Grenzwert 500 Becquerel pro Liter fest. Die Katastrophe bescherte den Deutschen immer neue Schlagzeilen:

„Mütter, duscht eure Kinder“, „Fenster zu“,
„Spielplätze verseucht“, „Sturm auf Jod-tabletten“, „Müssen wir morgen hungern?“
Freibäder schlossen, die Wasserversorgung aus der Donau wurde ausgesetzt. In den Wartezimmern der Hausärzte bibberten eingebildete Strahlenkranke.

Der SPIEGEL titelte „Angst Angst Angst Angst“.
Bereits am ersten Mai-Wochenende waren viele Auslandsflüge ausgebucht. Ein Exodus von Sandalenträgern und Atom-kraft- nein-danke-Bewegten begann. Über-all in Deutschland stiegen Eltern mit klei-nen Kindern in Autos, Busse, Züge oder Flugzeuge und flohen gen Süden, nach
Portugal, Spanien. Allein im winzigen Fi-scherdorf
Salema an der Algarve zählte Joachim Voigtmann, der sich und seine Kinder dort sechs Monate lang in Deckung brachte, 30 weitere Familien aus Deutsch-land.

„Als Beamter hatte ich das Privileg, ein halbes Jahr lang Erziehungsurlaub einrei-chen zu können“, sagt der Fluglotse aus Gammertingen bei Ulm. Die Tochter war damals ein Baby, der Sohn gerade zwei Jah-re alt. „Ich wollte nicht, dass sie beim Krab-beln Cäsium 137 inkorporieren. Wir hatten zunächst die oberste Erdschicht im Garten
abgetragen, aber als der Boden immer noch strahlte, packten wir den Wohnwagen und fuhren so weit wie möglich nach Westen.“ Wie viele der Flüchtlinge kehrten auch die Voigtmanns nach einem Sommer in der Fremde wieder . „Deutschland er-schien uns wieder sicher.“

Andere aber kamen nie in die kontami-nierte
Heimat zurück. „Die Halbwertszeit ist noch nicht um“, sagt etwa Annette Spork aus dem Bergischen Land, die am Dão-Fluss in Portugal einen Öko-Hof mit Gästezim-mern bewirtschaftet. Auch für Xxxx Xxxxxx auf La Palma kommt eine Rückkehr nicht
in Frage. „Ich könnte heute nicht mehr in
Deutschland leben. Meine Mentalität hat sich geändert.“ Das fängt schon damit an, dass sie auf der Insel nur „Xxxx“ heißt. Die Tschernobyl-Emigranten sind mit allen per du, egal ob in Spanien oder in Portugal. Die Konventionen, das distanzierte „Sie“ haben sie im kühlen Norden gelassen.

Xxxx war eigentlich glücklich in Deutschland, ans Auswandern dachte sie nie. Mit ihrem Lebensgefährten und den Söhnen Xxxxxxx, 3, und Joshua, 1, lebte sie 1986 bei Darmstadt, studierte Sozial-pädagogik und gehörte zur alternativen Szene – Friedensbewegung, Bionahrung,
Demos gegen den Bau der Startbahn West. In dieses Leben brach Tschernobyl. Als die Studentin im Radio von dem Reaktorunfall hörte, packte sie gerade Holzspielzeug aus. Nach den Nachrichten
packte sie es gleich wieder ein. „Ich muss-te
einfach weg“, sagt sie. „Selbst Alterna-tive
hielten mich für hysterisch, aber ich wollte nicht die Kinder opfern.“ Schon am ersten Mai-Wochenende ließ Xxxx ihre Söhne nicht mehr nach draußen. Kurz dar-auf saß sie mit ihnen im Flieger Richtung Kanaren. „Das war ein Massenansturm“, sagt eine Deutsche, die seit 1982 auf der Insel lebt. „Plötzlich war alles voller Kinderwagen.“ Für die, die bleiben wollten, begann ein Leben, das wenig mit dem Mythos vom
Aussteiger in der Hängematte zu tun hat-te.
Die meisten der Tschernobyl-Flüchtlin-ge
waren jung, sprachen kein Spanisch und
hatten kaum Geld. Wer es auf der Insel
schaffen wollte, musste ranklotzen.

Xxxx hat in den vergangenen 20 Jahren
breite Arbeiterhände und kräftige Unter-arme
bekommen. „Ich hab hier alle Jobs gemacht.“ Sie ging putzen, backte Brot für einen Bioladen, betreute zwei Pflegekinder und bekam selbst noch drei Jungs mit einem neuen Mann, nachdem ihr erster Lebens-gefährte nach Deutschland zurückgekehrt war. Nebenbei baute sie das Haus aus, das anfangs nicht größer als eine Garage war,
und lernte dabei Spaniens lähmende Büro-kratie
und die freundlich-gleichgültige Men-talität
der Palmeros kennen. Wenn auf der Insel mal wieder der Zement ausging und Xxxx wissen wollte, wann denn Nach-schub komme, sagten die Verkäufer immer das Gleiche. „Mañana.“ Morgen. Am nächsten Tag sagten sie das wieder.

Die Lebensbedingungen auf La Palma waren für viele der Neuankömmlinge ge-wöhnungsbedürftig.
Der Schreiner Chris-toph Ketterle, mit Ehefrau Birgit und Baby Lena vor dem Fallout auf die Insel geflo-hen, hauste mit der Familie mehr als ein Jahr lang im Campingbus. Als Ausweich-quartier
diente eine niedrige Höhle.
„Es war wirklich ein harter Anfang“, sagt Birgit Ketterle, eine drahtige Frau mit Kurzhaarschitt.

Heute wohnen Ketterles mit Sohn Mo-ritz, 15, in einem geräumigen Haus im Nor-den der Insel, hoch oben in den Bergen von Puntagorda. Der Ort erinnert Brigit und Christoph an ihre alte Heimat im All-gäu, mit blühenden Wiesen und rumpeli-gen
Wegen, die so steil sind, dass Autos sie nur im ersten Gang packen. Im Halbschatten auf der Steinterrasse dösen der zugelaufene Hund und die drei-beinige Katze, die bei den Ketterles bleiben
durften, weil Birgit „ein Herz für Sozial-fälle“
hat. Vor dem Haus parken zwei Au-tos und ein Motorrad, auf einer Koppel in der Nähe grasen die Pferde der Familie.

Christoph fliegt jedes Jahr zwei Wochen nach Frankreich, zum Skifahren. Den Campingbus, in dem ihr Sohn einst gezeugt wurde, gibt es heute noch. Der hellblaue Lack ist an vielen Stellen vom
Rost zerfressen. Fahren kann der Bus schon lange nicht mehr, er dient jetzt ei-nem Nachbarn als Lager für Schrottteile.

„Nach 12, 13 Jahren hatten wir’ s finan-ziell
geschafft“, sagt Christoph, ein boden-ständiger
Typ, der im Gegensatz zu ande-ren Aussteigern den richtigen Beruf hat – für Handwerker gibt es immer Arbeit. Mit zwei Kompagnons gründete er bald nach der Ankunft eine eigene Schreinerei. Die
Aufträge häuften sich, weil die anderen Deutschen auf der Insel seine Arbeit schätzten. 50-Stunden-Wochen waren die Regel, aber so kam das Geld rein. Seine Frau versorgte die beiden Kinder und zog eine kleine Mandelmusproduktion auf. Das
Familieneinkommen reichte schließlich für
das Eigenheim mit Solarstromanlage, ein Ferienhaus zum Vermieten und das USA-Jahr
von Tochter Lena, die jetzt in Madrid Psychologie studiert.

Die Ketterles leben ein deutsches Mittelstandsleben, nur dass in ihrem im Fe-bruar
die Mandelbäume blühen, während Deutschland im Schnee versinkt. Vor allem das Klima hält sie inzwischen davon ab, jemals nach Bayern zurückzu-kehren. Und die radioaktive Strahlung? „Aus heutiger Sicht war der Fallout wohl nicht so schlimm“, sagt Christoph, „aber man weiß natürlich nie, welche Krankhei-ten und Todesfälle tatsächlich auf Tscher-nobyl zurückzuführen sind.“
Wenn man Birgit fragt, ob sie heute noch mal nach La Palma gehen würde, zö-gert sie mit ihrer Antwort. „Die Einheimi-schen haben uns total herzlich aufgenom-men, aber mir fehlt hier sehr das Umwelt-bewusstsein“ , sagt die 42-Jährige, die vor dem GAU einen Bioladen in Obergünz-burg
betrieb. Auf der Insel wusste sie wie viele der deutschen Öko-Einwanderer erst mal nicht, welche Nahrungsmittel sie ein-kaufen sollte. „Bis heute spritzen die Pal-meros wie die Wahnsinnigen“, kritisiert sie.

Einwanderin Brigitte Ueberschär, deren bei Köln gelegene Biogärtnerei 1986 ver-strahlt wurde, gründete in El Paso einen Na-turkostladen – auch für den Eigenbedarf. „Die Supermärkte auf La Palma waren der absolute Horror“, sagt die 46-Jährige. Die Lebensmittel strotzten vor Zucker und Kon-servierungsmitteln, und über den Fleisch-theken pumpten Zerstäuber alle paar Minu-ten
Insektengift in die Luft. „Für uns“, so die dreifache Mutter, „gab’ s hier nix zu essen.“

Sogar Ausläufer der Atomkatastrophe, vor der man doch geflohen war, erreichten die deutschen Exilanten im palmerischen Krämerladen: In den Regalen tauchte plötz-lich Milchpulver aus Deutschland auf, das dort wegen seiner Strahlenbelastung nicht mehr verkauft werden durfte.

„Hier wird viel Müll abgeladen“, sagt Brigitte, „man merkt, dass wir am letzten
Zipfel Europas sind.“ Etwas kürzer war der Weg für jene, die vor dem radioaktiven Regen nach Portugal flohen: Es genügte, sich am Straßenrand
hinzustellen und den Daumen rauszuhal-ten.
Oder etwa einen Bully vollzupacken und loszufahren.

„Legal – illegal – ******egal – Portugal“ hieß ein Aussteiger-Motto der Achtziger. Am fernen Atlantik, so die Legende, ließe es sich mit ein paar Hanfpflanzen und etwas Sozialknete aus Deutschland prima leben. „Das war mal“, sagt Henrietta Bila-wer, Redakteurin des in Portugal er-scheinenden deutschen Magazins „Esa“.
„Seit Portugal 1986 der EU beitrat, ist auch hier das Leben teuer.“ Die Aus-wanderer bilden heute eine Zweiklassen-gesellschaft: arme Lebenskünstler und reiche Rentner.

Arnold Miederhoff gehört zu den Ar-men. Der Sauerländer lebt von 180 Euro im Monat, einer Art Rente aus dem Fami-lienvermögen. Dennoch ist der 65-Jährige über jeden neuen Tag hier draußen froh.
Arnold hat Hautkrebs, seit acht Jahren. Aber nicht von der Radioaktivität, vor der er einst floh. Sondern von der portugiesi-schen Sonne.
„Die Geschwüre verätze ich mit einer Salbe gegen Hühneraugen“, sagt der dürre Mann mit dem Häkelstirnband. Seine raue, rote Gesichtshaut sieht ungesund aus. Die hiesige Krankenversicherung kostet zwar nur etwa 50 Euro. Sie leistet aber auch nur die Basisversorgung. Mehr Rechnungen er-halten Arnold, seine Frau, seine Schwester und deren Mann nicht: Sie zahlen keine Miete, schöpfen Wasser aus dem Brunnen
und haben weder Telefon noch Strom.

Monte do Aç ude ist eine grüne, abge-schiedene
Oase mitten in der hügeligen Alentejo-Landschaft. Jetzt, im Frühling, sprießt blaue Iris auf den Wiesen zwischen den Korkeichen. Es riecht nach Thymian und Oregano. Auf dem Dach des kleinen
schmutzig-weißen Hauses oben auf dem Berg weht die Bayernfahne. „Wir haben viel Platz, reines Quellwas-ser und Zeit für unsere Kinder“, sagt Ar-nold. „Das ist doch Reichtum. Mein Vater war in Kriegsgefangenschaft und hat sich danach abgerackert für seine Firma. Von uns Kindern hatte er nichts.“

Als der Reaktor in die Luft flog, bestell-ten
die vier einen Bio-Acker im Bayeri-schen Wald. Die Gegend traf es besonders schlimm. Den Bauern wurde empfohlen, spatentief Erde abzutragen, „die gesamte fruchtbare Schicht“. Arnolds Frau Elfi
stemmt die Hände in die Hüften. „Unser ganzes Leben beruhte doch auf frischem Gemüse. Und nun stattdessen Konserven? Na geh!“

Nach einer Odyssee quer durch Europa im dunkelroten Mercedesbus landeten die Lang-haarigen mit zwei Zelten, zwei Kleinkindern
und einem Baby im Alentejo. Die ersten zwei Wochen waren nur Strand und Party. Danach kam der Kater. Der eine ver-misste Konzerte. Die andere hatte die Nase voll vom Windelwaschen im Fluss und vom Ausstopfen nasser Gummistiefel. Die Zel-te
bekamen Löcher. Die Kinder wurden krank. Die neuen Nachbarn schenkten Lutscher, aber ihre Sprache mit den vielen Zischlauten entpuppte sich als unüber-windbare Barriere.

Arnold, der Intellektuelle, der Bücher on Heinrich Böll mitgebracht hatte und in Portugal José Saramago entdeckte, lernte am schnellsten. Zweimal bat er den Besit-zer des Monte do Aç ude, ihnen die Ruinen im Niemandsland zu überlassen, eine hal-be Stunde Fußmarsch vom nächsten Dorf
entfernt. Zweimal winkte der ab. Im Herbst, als der Regen nicht aufhören woll-te, schnitt Arnold die geliebten Zotteln ab, rasierte sich und sprach ein drittes Mal vor.

Das Opfer zahlte sich aus. „Wir Portu-giesen
wirken tolerant“, sagt ein Nachbar aus dem Dorf, „aber wir sind es nicht wirk-lich.“ Männer mit langen Haaren, Frauen ohne BH? Virgem Maria, Mutter Gottes, bewahre uns!

Nachts sitzt die aus Bayern entflohene Kommune bei Kerzenschein am Kamin, raucht und trinkt. Durch die Ritzen kriecht feuchte Kälte. Elfi kichert oft nervös. Sie glauben an Liebe und Offenheit, aber es gibt Abgründe in diesem isolierten Dasein, die schwer erträglich sind. „Ich habe dieses Leben keinen Tag als Urlaub empfunden“, sagt die dreifache Mutter.
Wenn das Geld gar ni cht reicht, fährt Elfi im Winter nach Regensburg und ver-kauft die Obdachlosenzeitung „Donau-strudel“. Zurück kommt sie mit bunter Biowolle, die sie im ehemaligen Schafstall zu Schals und Kinderschuhen filzt. Arnolds Schwester Hilli sammelt knorrige Holz-
stücke für Ketten, die sie an einen Laden in
Deutschland schickt. Die Freaks, die sich nachts auf getrock-neten Farn betten, sind gedanklich ständig in der alten Heimat. Sie wissen mehr über
Merkels Pläne als über die der örtlichen
Partido Comunista, sie hören täglich Deut-sche
Welle und tauschen SPIEGEL-Hefte mit anderen deutschen Emigranten aus.

Die Welt ihrer Kinder indes liegt vor der Haustür. Eine selbst aus portugiesischer
Warte rückständige Welt: Der struktur-schwache
Alentejo leidet unter Landflucht. 1987 gebar Elfi Luis, ihr Mann versuch-te sich als Hebamme. „Männer können das nicht“, weiß seine Frau seitdem. Luís, der Schäfer aus der Nachbarschaft, wurde der Pate von Luis, dem Deutschen, der Portu-giesisch besser beherrscht als die Sprache seiner Eltern. Als der Junge sechs wurde, wollten sie die Dorfschule gerade schlie-ßen. Doch zu den zwei portugiesischen
Kindern gesellten sich zwölf ausländische. Die Schule blieb.

Die anschließende Oberschule entpupp-te sich als tumbe Paukanstalt. Sie wurde Luis zum Verhängnis. Seine größeren Schwestern bissen sich durch; eine ist heu-te Hotelfachfrau in Portimão. Luis brach
vor zwei Jahren mit 16 ab. „Die riefen uns da nicht mit Namen auf, sondern mit Num-mern“,
erzählt er, „ich war die 13.“

Luis graust es vor Deutschland, „zu viele Regeln“. Aber ohne Schulabschluss, das hat
er eingesehen, geht es auch in Portugal nicht.
Zahlen Kinder wie Luis, den die Eltern einst vor tödlichen Strahlen bewahren wollten, jetzt den Preis für die Flucht ohne Wiederkehr? Für die in die Jahre gekom-menen Hippies gibt es schon lange kein Zurück in die deutsche Welt mit Bauspar-verträgen und Altersvorsorge und Wan-dertagen
für den Nachwuchs.

Luis ist nicht der einzige Schulabbrecher. Marlon, 22, Sohn der Tschernobyl-Emigrantin Karin Giesewetter, lebt 120 Kilometer weiter südlich an der Algarve und „hängt durch“, wie er sagt. Seine Mutter ist erfolg-reich; sie wurde 2003 mit dem Uta-Zabel-Preis für das beste Bioprodukt Portugals aus-gezeichnet, selbstgezüchtete Aloe Vera. Sie ist Diplom-Agraringenieurin, „der Titel hilft schon“. Ihre großen Augen leuchten. Sie war glücklich, als Marlon damals als Kleinkind über die Wiesen stromerte, während sie gemeinsam mit einer portu-giesischen Witwe die Krume beackerte.
Heute bewirtschaftet Giesewetter ein großes Stück Land, das ihr Vater gekauft hat. Aber Marlon macht der fleißigen Mut-ter Sorgen, seitdem er vor zwei Jahren die Schule schmiss. „Hier zählt nicht Leis-tung“, nölt er, „sondern Pünktlichkeit.“

Ist er stolz darauf, dass die Mutter mit
ihm vor dem Fallout ausriss? Der junge Mann, der naturwissenschaftliche Bücher verschlingt, starrt ins Leere. „Die ******e ist doch überall. Selbst bei Bio ist am Ende genmanipuliertes Zeug drin.“
Xxxxxxx Xxxxxx, jener damals dreijährige Junge, den seine Mutter Xxxx 1986 vor dem Fallout retten wollte, ging vor fünf Jahren zurück nach Deutschland. Das Abitur hatte er noch auf La Palma gemacht, aber dann wurde ihm die Insel zu eng. Den Sprung an die Fachhochschule
Darmstadt, wo er Elektrotechnik studiert,
schaffte Xxxxxxx problemlos. „Ich bin mei-ner
Mutter dankbar für die schöne Kind-heit. Aber in manchen Dingen“, sagt er und schmunzelt ein bisschen, „sind wir einfach unterschiedlicher Meinung.“ Momentan schreibt Xxxxxxx seine Di-plomarbeit für ein Unternehmen namens
Framatome. Die Firma ist spezialisiert auf
Kernenergie und baut zusammen mit Sie-mens
in Finnland ein Atomkraftwerk. Soll-te Framatome ihm nach dem Studium ei-nen Job anbieten, würde Xxxxxxx nicht nein sagen.

Last edited by Youssef Alami; 12/11/11 03:18 AM. Reason: Name entfernt

Viele Grüße, Ulla

"Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will" Francois Rabelais
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51238
12/05/06 11:21 PM
12/05/06 11:21 PM
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mimhaat Offline
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Hallo,

na das sind ja mal Argumente Jane... Hut ab

Also zumindest beurteilen wir nur Dinge, die wir gesehen haben, woher du deine Erkenntnis über unsere Leben hast,steht in den Sternen....
Also ich persönlich glaube nicht, dass ich mir Sorgen um meine Zukunft machen muss, und auch nicht um die von Dland...
Ich habe Träume und den Mut sie in Angriff zu nehmen... und wenn´s schief geht, habe ich andere Träume im petto... man muss nicht naiv sein, um Träume zu haben...
Und ich glaube, das Alter, wo ich Leute auf diese plumpe Art abserviert habe, habe ich schon vor 10 Jahren überschritten...
ja, ich bin wahnsinnig neidisch

Gruß und alles gute für die Entbindung

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51239
13/05/06 12:37 AM
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Claudia E. Offline
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Also ehrlich,

Tammie, Mimhaat, seid ihr jetzt beleidigt weil Jane so reagiert hat? Was habt ihr erwartet?

Und alle die sich fragen, warum Jane hier keine Lust hat ihre Erfahrungen zu berichten...

Ich finde ihre Reaktion absolut verständlich auf die sehr viele der Beiträge hier in diesem Thema waren ihr und ihrer Familie gegenüber alles andere als nett und wohlgesonnen. Wundere mich fast noch, dass sie überhaupt antwortet.

Als sie den ersten Beitrag hier geschrieben hat, war sie richtig fröhlich, begeistert, wollte nur ein paar Dinge wissen. SIE WOLLTE EIN PAAR INFORMATIONEN, SUCHTE KONTAKTE und was hat sie bekommen? Lest doch mal nach, Kritik, Vorwürfe, Warnungen. Die Informationen die sie gesucht hat waren eher wenig. Waren überhaupt welche dabei?

Dann die erste Wiederaufnahme diesen Themas durch Thomas... Lest doch mal diesen Beitrag. Er klingt einfach nur nach "Ich habs doch gewusst, das kann nichts werden". Das war ein freundlicher, interessierter, wohlwollender Beitrag? Also ehrlich Tammie!

Da hat Jane immerhin noch drauf geantwortet...

Dann wurde das Thema wieder aufgenommen durch die Fernseh-Reportagen. Sie waren wieder interessant, aber wie waren die Beiträge die darauf folgten?
Wieder Vorwürfe, negative Urteile über Dinge, die man letztendlich nur beurteilen kann, wenn man sie selber erlebt. Eigentlich kaum ein nettes Wort.

Ich finde das ziemlich überheblich und ganz ehrlich Tammie und Mimhaat, ihr habt noch keine Kinder aber sicherlich auch einen Haufen Träume und Vorstellungen von eurem Leben. Ihr wisst noch gar nicht wie das alles mal laufen wird. Werdet ihr wirklich auf eure Wünsche, Berufe... verzichten, wenn ihr Kinder habt?
Und überhaupt fände ich das noch nicht mal richtig. (Ich habe zwei Kinder)

Tammie, du hast einen marokkanischen Freund. Du müsstest doch wissen wie übel ewige Vorurteile und "wohlwollende Ratschläge" die dir jegliche Eigenverantwortung absprechen, sein können.. Oder hast du das Glück, dass dir noch nie jemand was Negatives dazu gesagt hat? Würdest du dir deinen Freund ausreden lassen?

Was Jane hier in diesem Forum passiert ist, passiert nämlich jeder (wenigstens den meisten hier, behaupte ich jetzt einfach mal), die mitteilen, dass sie einen Marokkaner oder eine Marokkanerin heiraten will. Viele wenden sich wegen Visums-Fragen für ihren Partner/Partnerin an das Forum hier oder wegen Fragen zu Formalitäten.... Und schaut doch mal was für Antworten kommen. Die gefragten Informationen erhält man meist trotzdem glücklicherweise, wenn auch über Privat-Mails oder -Nachrichten, weil die Betroffenen keine Lust mehr haben sich hier dazu zu äußern. (Ich spreche aus Erfahrung!)

Das ist doch traurig!

Wisst ich erteile nicht gerne Ratschläge, weil man um einen guten Rat zu erteilen die Menschen und ihre Umgebung, Verhältnisse, Einstellungen sehr genau kennen muss. Weil man mit Ratschlägen auch Verantwortung übernimmt und deshalb eine ordentliche Portion Weisheit besitzen sollte.

Wenn jemand darum bittet, kann man einen Rat geben, wenn man das Gefühl hat, man könnte helfen. Der andere muss aber selber entscheiden ob er diesen Rat annimmt.

Ungefragt Ratschläge zu erteilen finde ich einfach nur schrecklich!

Und zu deinem Beitrag Ulla. Er ist fürchtelich lange und ich gebe zu ich habe ihn mehr überflogen als intensiv gelesen. Ehrlich gesagt finde ich den Zusammenhang hier nicht so hundertprozentig gegeben.
Auf jeden Fall hätte ich es viel lieber und intensiv gelesen, wenn du deine Meinung selber und persönlich (hier sind wir wieder ;\) ) ausgedrückt hättest.

Was soll so eine Untersuchung? Auswanderer-Kinder zu fragen, was sie davon halten was ihre Eltern getan haben? Sie haben doch gar keinen Vergleich zu dem was gewesen wäre, wenn ihre Eltern nicht ausgewandert wären.

Die meisten Eltern versuchen das Beste für ihre Kinder zu tun. Was das Beste ist, gibt es dafür Allgemein-Regeln?
Für mich ist eines ganz wichtig. Kinder sollten die Liebe ihrer Eltern spüren können und sich als Teil der Familie fühlen.
Es gibt so viele Theorien, Erziehungsregeln, wissenschaftlich Untersuchungen, die sich alle paar Jahre mal ändern. Gerade bei uns.

Schauen wir mal hier bei uns in Deutschland: Da werden Kinder geboren und in Mülltonnen geboren. Andere Kinder erhalten alles materiell und bildungsmäßig was möglich ist, aber die Eltern haben keine Zeit für sie oder sie sollen die Ziele und Wünsche ihrer Eltern erfüllen ohne dass sich darum gekümmert wird, welche Wünsche diese Kinder vielleicht selber haben.

Sind diese Kinder wirklich glücklicher?

Mir fällt zu diesem Thema noch so massenhaft viel ein aber ich glaube, ich habe jetzt schon so viel geschrieben, dass die Menge eher abschrecken könnte vom lesen.

Was ich insgesamt sagen möchte ist, hüten wir uns davor andere zu kritisieren ohne die Hintergründe zu kennen und vor allem ohne unser Leben selber absolut korrekt zu leben.
Halten wir lieber zueinander, unterstützen einander und helfen wo Hilfe nötig ist und genauso wichtig, lassen uns helfen wo wir selber Hilfe brauchen.

Wünsche allen eine gute Nacht.

Und liebe Jane, du wirst jetzt eher eine von den Mitgliedern sein, die nur mitlesen und lieber nicht schreiben: Wenn ich das nächste Mal in Marokko bin, werde ich versuchen euch zu kontaktieren, denn ich würde mich sehr freuen eure Bekanntschaft zu machen. Wenn ihr irgendwas braucht...

Liebe Grüße
Claudia

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51240
13/05/06 12:42 AM
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rasjerry Offline
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Leute,

wer gut ist, wird´s überall schaffen. Wer nicht, wird´s auch zuhause sehr schwer haben. Und über die anderen seine Bedenken ausschütten , die sich was trauen und was unternehemen. Es ist halt nicht jeder dafür gemacht.

Eckhard

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51241
13/05/06 12:47 AM
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Hi Eckhardt,

super gut deine kurze Ansage! Und ich habe dafür so viel geschrieben! ;\)

Männer bringen es einfach schneller auf den Punkt <img src=" title="" src="graemlins/lachen2.gif" />

Liebe Grüße
Claudia

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51242
13/05/06 10:20 AM
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Hallo Cesara,

ehrlich gesagt, kommt es mir vor, als wenn du meine Beiträge auch nur überflogen hast. Eigentlich schade. Ich habe mich irgendwann mal eingeklingt und Jane einfach gefragt, wie es jetzt geht und ob das Baby da is. Leider kam da überhaupt nix. Ich will auch nicht alles wierderholen, du hast ja ANSCHEINEND alles gelesen, dann müsstest du auch wissen, dasss ich schon älter bin und bestimmt keine Kinder mehr bekomme (das nur am Rande zu Deinem Lesen).

Gerade weil ich einen marokkanischen Freund habe, der Ouzoud kennt, maße ich mir auch an, mitzureden. Wartet mal einfach auf September. Und was soll dieser blöde Satz: Vielleicht lasse ich euch an meiner Geburt teilhaben? von Jane. Zeigt doch nur, dass sie wieder mal Geld brauchen .

Ich habe einen Sohn und ich habe einen jüngeren Freund und alle beide haben sie ihre Träume, nur allen beiden fehlt der Sponsor. Wie gerne würden sie ihre Träume verwirklichen, wenn das Geld da wäre. Und mit Geld kann man sich viel verwirklichen, aber ob das eine Traumerfüllung ist, von anderen Leuten Geld zu leben, weiß ich nicht.

Nun zum beleidigt sein, neidisch sein und konservativ, usw.

Also dazu kann ich mich nicht zählen. Wie gesagt, ich könnte jederzeit in Marokko leben, sogar von meinem eigenen montlichen Geld wäre ich schon bessergestellt. Hier bin ich eine arme Schluckerin und in Marokko könnt ich davon eine fünfköpfige Familie ernähren.MINDESTENS

Was hält mich hier?

1. Mein Sohn.

2. Hier halten mich meine wirklich guten Freunde, die immer für mich da sind und ich für Sie, die einfach zu meinem Leben dazu gehören, die ich nie verlassen könnte.

Meine zahlreichen Gruppen und Vereine, wo ich mich arbeits- sowie auch freudemäßig engagiere.

Okay, mein Freund lebt in Marokko, aber wir arbeiten halt daraufhin, dass wir doch irgendwie ganz zusammenkommen werden und das hier in Deutschland. Aber Inshallah, werden wir zusammenkommen und die Zeit ist einfach noch nicht ganz so reif. Seine Rede.

Und Cesera, ich empfehle dir, bei Gelegenheit nochmal alles durchzulesen, zumal die eine Antwort von Jane: "willst du mich etwa aushorchen..." (fand ich mehr als unpassend)

Die Familie scheint einfach keine Geborgenheit im Freundeskreis zu kennen und sucht sie nun in der Fremde. Ich gönne es ihnen, dass sie das finden, was sie suchen.

Marokkaner können duchaus verzaubern, aber sie warnen selber sogar immer vor ihren Landsleuten. Wenn kein Geld mehr da ist und das wird zwangsläufig so sein, außer sie drehen auf Serie, möchte ich nicht wissen, wie gern oder ungern sie in Marokko gesehen sind.

Habe ich jetzt (FAST) alles von meinem Freund geklaut.

In diesem Sinne

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51243
13/05/06 04:04 PM
13/05/06 04:04 PM

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Habe gerade das Bedürfnis, mich zum Thema zu äussern. Wer mich nicht kennt: ich lebe mit meinen 2 erwachsenen Söhnen seit einiger Zeit in Tanger. Unsere Auswanderung haben wir lange geplant, 2 Jahre vorher intensiv vorbereitet. Mit (marokkanischem) Ehemann, unserem Alterskapital, meinen Söhnen und einem Projekt sind wir hier gestartet. Tja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... dazu später mehr.
Ich hatte das Vergnügen, die Auswandererfamilie kennen zu lernen. Eine fröhliche, offene, glückliche Familie. Dass es den Kindern gut geht, ist keine Frage, es ist ein Paradies, so frei aufzuwachsen. Nur - das mit der Schule, da habe ich auch meine Bedenken. W i r wissen um die Qualität der öffentlichen marokk. Schulen - weiss es Jane auch? Weiterführende Schulen gibt es in der Nähe keine. Wenn man an die Zukunft der Kids denkt, siehst düster aus. Ausser sie leben wie die Einheimischen: Landwirtschaft, ev. etwas Tourismus, Familie gründen...
Um von den Marokkanern auf dem Land einigermassen angenommen zu werden, gibts nur eins: anpassen. Sowohl in der Kleidung, Umgang zw. den Eheleuten, Kindererziehung, etc.
Wenn die 4 resp. mittlerweile 5 zusammenhalten, werden sie es auch schaffen.
Man kann noch so viel planen, es kann anders kommen: mein Mann hat mich am 4. Tag hier in Tanger verlassen unter dem Vorwand, seine Mutter brauche ihn. 1 Jahr später, nach vielen Fragen und Tränen meinerseits, war endlich klar, was ich schon ahnte. Er hat - notabene mit unserem Geld - eine zweite Frau illegal geheiratet! Da ich nach einer OP keine Kinder mehr kriegen kann. In der irrigen Ueberzeugung, ich werde ihn dann schon verstehen, will er keine Scheidung und denkt, später leben wir dann alle glücklich zusammen...
So kann man sich täuschen:)
Habe mein Scheidungsbegehren natürlich schon in der Botschaft deponiert.
Ich war über ein Jahr lang auf mich alleine gestellt (spreche französisch und etwas marokkanisch, meine Jungs mittlerweile recht gut), ohne Geld, Projekt hat sich in Luft aufgelöst. Wieviel Hilfe und Unterstützung ich von Marokkanern erhalten habe, könnt ihr euch kaum vorstellen. Freundschaften, tatkräftige Hilfe, auch finanziell. Logischerweise "passe ich mich an" (keine Trägertops etc.), meine Jungs haben ein typisches marokkanisches Männerleben und waren noch nie so happy. Klar steht Lernen, v.a. Sprachen, im Vordergrund. Wir fangen halt nochmals von vorne an und werden ein neues Projekt finden. Und profitieren kann eh keiner von uns, es spricht sich schnell rum, dass diese Schweizer kein Geld mehr haben...
Wie gesagt, wenn sich Jane und ihre Familie den Traditionen ihrer Umgebung anpassen (so gut sie können), werden sie es schaffen. Auch wenn es mit dem Tourismusprojekt nicht klappt, es gibt anderes. Wer sich entscheidet, auszuwandern und alle Brücken hinter sich abzureissen, m u s s einfach,gerade um der Kinder Willen.
Also, weiter so, seid flexibel und bleibt happy, Jane.
Eure Hadia

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51244
13/05/06 04:36 PM
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@jane+family:
aquawatch schreibt auch mal was dazu:
(zur errinnerung: der letztes jahr 400 km umweg gefahren ist um euch zu besuchen und versucht hat hilfestellung bei der carte de sejour-beschaffung zu geben)
hoffe das hatte geklappt? habe nie wieder was gehoert??? nicht mal ein dankeschoen, lediglich die telefonische info, dass die sheriffs in Azilal immer noch kein english sprechen wuerden

anyway, fuehle mich etwas berufen, was zu dem thema zu sagen, weil:
- selber 3 kinder in afrika grossgezogen, (augenzeugen berichten, teilweise sehr erfolgreich: \:\) )
- selber vor knapp 30 jahren angefangen hat in afrika eine existenz aufzubauen (allerdings unter anderen rahmenbedingungen als ihr)
- selber, ob der interessanten kommentare der daheim- (keiner sagt hier zurueck-) gebliebenen, teilweise heftig lachen musste.
die kamen dann aber persoenlich rueber, weils noch kein internet gab (die kommentare, die leute eher seltener).

Jane, was ist denn in dich gefahren, dass dich 2 bemerkungen hier derart aus der fassung bringen. du machtest mir eher einen coolen eindruck.

an der, hoffentlich komplikationsfreien, geburt (wieso bist du nach DE? meine frau hat ihr drittes in dar es salaam, tanzania bekommen, macht sich immer lustig im pass meines juengsten, wenn er formulare ausfuellen muss), deines 3. kindes wollen wir, ehrlich gesagt, nicht unbedingt teilhaben.
dazu gibt es schon genug filmstars auf dieser welt, die uns das nicht ersparen wollen.
ausserdem sagte meine mutter immer, kinder kriegen ist keine krankheit, so what.

reicht uns, wenn du uns mitteilst, mutter und kind sind wohlauf.
wir kommen dann vorbei und bringen geschenke und den guten segen.

@alle anderen: lasst euch nicht kirre machen von dem docu-streifen. hab ihn zwar nicht selbst gesehen, aber was ich so hoere scheint der film eine reichlich verzerrte darstellung "unseres" marokkos rueberzubringen.
nicht die besetzung, sondern der regiseur scheint da wohl was durcheinaander gebracht zu haben.
sind wir aber gewohnt von anderen publikationen der art.

fuer jeden ein winken und den baldigen erdenbuerger ein gnaz spezielles



du hast noch nicht einmal nicht den ocean gesehen? die reden von nichts anderes im himmel! knocking on heavens door


Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51245
13/05/06 05:48 PM
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Warum wird das Baby wohjl in Deutschland zur Welt gebracht. Die Geburt muss gefilmt werden, damit wieder Geld ins Haus kommt. \:D

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51246
13/05/06 07:46 PM
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Hallo,
richtig Hadia... ich kann nur zustimmen... es geht mir in meiner "Kritik" auch nicht darum, DASS sie es gemacht haben, sondern WIE.
Es kann immer was passieren, vor allem Dinge, die man überhaupt nicht beeinflussen kann - z.B Naturkatastrophen...
Aber mit ein bisschen Planung, Vorbereitung und Anpassung braucht man sich zumindest hinterher nicht ganz so große Vorwürfe machen...
Es gibt mir auch nicht nur um die Kinder, sondern auch Respekt vor Sitten und Bräuchen!! Dazu gehört nunmal in einem islamischen Land auch unbedingt die Kleidung.

Und vor allem muss man seine Kritiker nicht so plump beleidigen.

Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, was in der heutigen Zeit daran so mutig ist auszuwandern. In Zeiten von Internet, Digicam und wo man fast jedes Land in 24Stundne errichen kann ist man nie 100% außer Reichweite der Heimat. Das ist eine Flexibilität, die man heute schon fast haben muss in dieser Welt, wenn man was erreichen will(auch seine Träume, nicht nur materialistisch betrachtet).
Wer was drauf hat, schafft es überall... richtig, wer nichts drauf hat, schafft es zu Hause auch nicht, aber auch nicht woanders!! Das hat beides aber nichts damit zu tun, dass man Bedenken äußern kann...

viele Grüße

p.s. an Rainer... in der Doku redet die Familie vor allem selber... auch das mit dem Rohrstock kommt nicht aus dem off, sondern von Nils - der wird es wissen müssen, wie es in der Schule dort ist, er hat ja auch mit der Lehrerin gesprochen.

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51247
13/05/06 08:49 PM
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Was mir - auch wieder völlig wertfrei - bei all diesen Reaktionen nicht aus dem Kopf geht, ist ( ganz grundsätzlich und nicht zwingend auf's marokkanische Klima bezogen):
"wo viel Licht, da auch viel Schatten".
Will sagen: Jane hat hier und noch viel mehr via TV die Öffentlichkeit gesucht und nunmehr eben auch gefunden.
Dass dabei dann nicht alle Reaktionen positiv ( nicht zu verwechseln mit wohlwollend) ausfallen, war zu erwarten und gehört schlichtweg dazu.
Punkt.

Warum dieses allerdings auf einem derartig hohem Anspannungsniveau stattfinden musste, vermag ich nicht zu beurteilen ... das möge jeder für sich selbst beantworten, orakeln oder wahlweise auch gern bedarfsgerecht zusammen konstruieren.
Fragezeichen.

Schönes Wochenende allemal.
\:\)


Probleme sind Lösungen in Arbeitskleidung
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51248
14/05/06 02:29 AM
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Hallo Tammie,

deine Informationen zu dir fand ich sehr interessant und auch einige deiner Beiträge in den anderen Themen (z.B. deinen "Einstiegs-Beitrag", denn deine Kennenlern-Geschichte ähnelt der meinen ;-).

Ich weiß allerdings nicht, woher ich wissen müsste, dass du älter bist. Zu dir persönlich hast du erst in deinem letzten Beitrag mehr gesagt. Oder habe ich irgendwo was übersehen?

Bei Kritik an Jane's letzten Beiträgen sollte berücksichtigt werden, dass wir nicht wissen, was sie eventuell noch an "netten" Privat-Nachrichten oder Mails erhalten hat. Was sie sich sonst noch alles von anhören musste.

Wenn du überlegst du wärest in ihrer Situation, wie hättest du auf die Angriffe hier reagiert?
(Mal nur aus der Sicht du kommst mit ein paar Fragen ganz euphorisch und begeistert von diesem Forum hier an...)

Und an alle,

deshalb finde ich die Frage immer noch interessant, ob Jane wohl außer all den ungefragten Ratschlägen und Kritiken auch Antworten auf ihre Fragen bekommen hat?

Und hat jemand der glücklich und zufrieden mit seinem Leben ist überhaupt Interesse daran, das Leben anderer zu beurteilen?

Wünsche eine gute Nacht.
Liebe Grüße
Claudia

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51249
14/05/06 03:27 AM
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Hallöchen,

das mag sein, dass sie noch privat Nachrichten bekommen hat, aber dann sage ich das doch den betreffenden Personen persönlich und nicht so hingeworfen an alle...

Ich finde die Diskussion auch nicht wirklich zugespitzt, kommt aber drauf an, wie man es ließt - da macht sich ja jeder seine eigenen Gedanken welcher Unterton da mitschwingt.

Und an cesara... naja, vielleicht sollte man gerade nur über andere urteilen, wenn man selber zufrieden ist... sonst wäre es eher ein Fall von ... wer im Glashaus sitzt, ... ;\)
ich sehe aber auch keinen Zusammenhang zwischen diesen beiden Dingen.
Wenn jemand in einem Forum schreibt, muss er wie gesagt damit rechnen, dass auch negative Reaktionen kommen, das ist doch völlig unabhängig davon was mein Leben macht

viele Grüße

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51250
14/05/06 12:02 PM
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Guten Morgen, ich finde, man kann überhaupt niemand und seine Taten "beurteilen, bewerten", wenn man ihn nicht persönlich kennt und ich werde das hier auch nicht tun.

Erst wenn man in persönlichen Kontakt tritt, dann spürt man Desinteresse oder Sympathie und macht Erfahrungen. Erst dann kann ich beginnen, Jemanden einzuschätzen. Interessant finde ich deshalb, wenn Aquawatch beschreibt, daß er von den Leuten noch nicht einmal ein Dankeschön erhalten hat für seine Bemühungen um die Carte Séjour.

Entsprechend ist meine Haltung zu dem Thema. Weder pro noch contra Auswandern.

Cesara, Du sagst:

Antwort auf:
Ungefragt Ratschläge zu erteilen finde ich einfach nur schrecklich!
Jane hat hier nach Empfehlungen gefragt. Was also ?

Und weiter:
Antwort auf:

Und zu deinem Beitrag Ulla. Er ist fürchtelich lange und ich gebe zu ich habe ihn mehr überflogen als intensiv gelesen. Ehrlich gesagt finde ich den Zusammenhang hier nicht so hundertprozentig gegeben.
Der Spiegel-Artikel gibt dies excellent wieder und wenn Du - Cesara - Dir die Mühe machen würdest, zu lesen, dann würdest Du das auch erkennen und sehen, daß der Artikel mit "Auswandern" zu tun hat.

Er beschreibt einerseits den deutschen Auswanderer in Portugal, der Hautkrebs hat, aber kein Geld um diesen entsprechend zu behandeln. (Krankenversicherung aus Deutschland hat er nicht mehr.)

Antwort auf:
Die Geschwüre verätze ich mit einer Salbe gegen Hühneraugen“, sagt der dürre Mann mit dem Häkelstirnband. Seine raue, rote Gesichtshaut sieht ungesund aus.
Der Artikel beschreibt die Kinder, die dort scheitern:
Antwort auf:
Die anschließende Oberschule entpuppte sich als tumbe Paukanstalt. Sie wurde Luis zum Verhängnis. Seine größeren Schwestern bissen sich durch; eine ist heu-te Hotelfachfrau in Portimão. Luis brach vor zwei Jahren mit 16 ab. „Die riefen uns da nicht mit Namen auf, sondern mit Nummern“,
erzählt er, „ich war die 13.“ Luis graust es vor Deutschland, „zu viele Regeln“. Aber ohne Schulabschluss, das hat er eingesehen, geht es auch in Portugal nicht.
Er beschreibt aber auch die Erfolge:
Antwort auf:
Seine Mutter ist erfolgreich; sie wurde 2003 mit dem Uta-Zabel-Preis für das beste Bioprodukt Portugals aus-gezeichnet, selbstgezüchtete Aloe Vera. Sie ist Diplom-Agraringenieurin, „der Titel hilft schon“. Ihre großen Augen leuchten.
Antwort auf:
Xxxx Xxxxxx, jener damals dreijährige Junge, den seine Mutter Xxxx 1986 vor dem Fallout retten wollte, ging vor fünf Jahren zurück nach Deutschland. Das Abitur hatte er noch auf La Palma gemacht, aber dann wurde ihm die Insel zu eng. Den Sprung an die Fachhochschule Darmstadt, wo er Elektrotechnik studiert, schaffte Xxxxxxx problemlos. „Ich bin meiner Mutter dankbar für die schöne Kindheit. Aber in manchen Dingen“, sagt er und schmunzelt ein bisschen, „sind wir einfach unterschiedlicher Meinung.“
Ergo, es hängt von den Menschen, ihrer Einstellung, den Situationen, auch vom Glück ab, ob das scheitert oder nicht.

Last edited by Youssef Alami; 12/11/11 03:12 AM.

Viele Grüße, Ulla

"Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will" Francois Rabelais
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51251
14/05/06 07:56 PM
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Hallo Freunde,
ich kann mich Claudia nur anschliessen, in dem was sie schreibt .
Auch mir stellen sich die Nackenhaare auf wenn ich lese was hier alles geschrieben wird.
Die Familie lebt ihre Träume und das nicht auf die Kosten der Kinder. Auf die Kosten der Kinder würde es gehen, würden sie wie viele, ihren Frust weiter im ungeliebten Deutschland leben und das auf die Kinder übertragen.
Ich habe mir Sorgen um die Familie gemacht als der Thread von Thomas kam und gefragt ob nicht mal jemand nach ihnen schauen kann....es kam nichts...nur der Tenor "ich habs ja gewusst das das schief geht".
Jane: Bitte glaube mir das es viele Menschen hier im Forum gibt, die Euren Mut bewundern und zu Euch stehen. Ihr habt Euch aber an die Öffentlichkeit gewandt und von daher einen Querschnitt aller Meinungen erhalten, auch die der Konservativen. Werde jetzt nicht patzig sondern bleibe auf Deinen Kurs.

"Die armen Kinder"...Leute, diese Kinder haben jetzt schon einen viel weiteren Horizont als Ihr jemals haben werdet. Sie wachsen mehrsprachig auf, erleben sehr viel Menschlichkeit in jeder Facon, ernähren sich gesund...und wenn sie alt genug sind können sie selbst entscheiden welchen Weg sie einschlagen... Schulbildung ist nicht alles und lässt sich nachholen...ich wünschte ich hätte diese Basis im Leben gehabt.
Wenn die Kinder leiden würden, würde sich auch Jane dort nicht wohlfühlen.
Und wenn das Projekt scheitert, na und? Sie haben ihren Traum gelebt...und ihr?
Ouzoud liegt in einer traumhaften Gegend des mittleren Atlas, für mich eine der schönsten Gegenden Marokkos, wo es mich auch immer wieder mal hinzieht...
Ich appeliere an Eure Toleranz
Schönen Gruss
Günter

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51252
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Liebe Alle
es war ein Mann, der hatte nur einen Sohn.Beide lebten von ihren landwirtschaftlichen Hof. Drei Jahre Lang hatte es nicht geregnet, es war eine Katastrophe für die Zwei. Sie mussten alles aufgeben, und begaben sich mit was sie noch übrig hatten auf der Reise um einen neuen Lebensmittelpunkt zu finden.
Sie hatten nur einen Esel, den sie abwechselnd ritten. sie gingen an einem Dorf vorbei, der Vater ritt, die Leute staunten und fingen an zu lästern: oh sowas wenn kann der Vater reiten und der heranwachsenden Sohn zu Fuß laufen lassen, herzloser Vater, daraufhin, stieg der Vater ab und bat seinen Sohn zu reiten. am nächsten Dorf angekommen, da saß wieder eine Gruppe Einheimischen, sie staunten und schimpften drauflos auf den Sohn der reitet während seinen alten Vater zu Fuß geht : so eine Frechheit, Eltern sollten man ehren und auf Hände tragen.Pfui!
so stieg der Vater zum Sohn und ritten weiter, bis Sie wieder an einer Gruppe nahkamen, die wieder gleich ein Streit anfing : also das arme Tier was seid Ihr für herzlose menschen! schämt Euch!
Nun die Zwei hatten genug sie entschieden sich beide auszudteigen und den Esel neben sich laufen zu lassen.
da kamen sie an eine ruppe von Bauern die ihre Mittagszeit unter einen Baum verbrachte, plötzlich Gelächter von überall: schau Euch diese Böden, also sowas, sie haben einen Esel, und sie laufen zu Fuß, sie sind nicht zu retten. Ab dann, entschieden sie das zu tun was sie für richtig halten denn man kann niemanden gerecht sein.
@Günther
Du hast es richtig formuliert
Jane
Dir und den neuen Erdenbürger alles Gute
Wenn du was brachst, gerne helfen wir ;\)
Ich und meine Familie, haben viele Ausländer(Deutsche, Engländer, Amis) geholfen weil Sie keinen Geld hatten. Bei meinem Eltern hat ein Engländer zwei Jahre umsonst gewohnt, gelebt, er wollte gar nicht mehr weg. Er kam nach Ma weil ihn sein einzigen Sohn die Firma unter den Nägel gerissen hat und ihn für (Blemblem)erklären ließ.
also Menschen mit Herz gibt es in Ma(alhamdoulillah und nicht alle sind Geldgeil

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51253
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Hallo, auch ich bin einmal (erfolgreich) ausgewandert und bin nur zurückgekommen, weil meine Mutter in Deutschland schwer krank wurde und Hilfe benötigte. Mein Mann und ich hatten damals mehrere Jahre in Paris gelebt und gearbeitet. Und es war kein Zweit-Wohnsitz, sondern wir hatten hier in Deutschland die Zelte komplett abgebrochen und waren mit Sack und Pack in Paris gelandet.

Auch wenn Paris nicht so exotisch und "bewundernswert" scheint: Sprache, Kultur, Mentalität - in allem liegen wesentliche Unterschiede zu Deutschland. Und man muß solch einen Schritt gut abwägen, es steht Vieles auf dem Spiel. Uns half zudem, daß wir in Deutschland bereits glücklich waren, unsere Motive waren andere, als nach dem "besseren Leben" zu suchen. Deshalb finde ich es richtig, wenn hier im Forum gesagt wurde: Wer in der Heimat nicht glücklich ist, kann auch in der Fremde sein Glück nicht finden.

Mein Tip: Anpassen, anpassen, anpassen. Wer im Ausland nur die deutsche Community sucht, hat nie wirklich im Ausland gelebt: Wir hatten bewußt französische Freunde gesucht und keinen Fuß in die deutsche Community getan.

Ich möchte diese jahrelange Erfahrung nie missen.

Gruß und allen, die das vorhaben, viel Erfolg !

Und Aquawatch wünsche ich, daß er irgendwann ein Dankeschön von Jane für seine Bemühungen erhält. Denn das ist in der Tat nicht die feine Art, es wäre schade, wenn der Eindruck so zurückbliebe.


Viele Grüße, Ulla

"Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will" Francois Rabelais
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51254
15/05/06 04:33 AM
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 Antwort auf:
@ cesara ... und das zu deinem Lesen. Mein erstes posting zu diesem Thema

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51255
15/05/06 04:36 AM
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@cesara

huch Zitat eben nicht geklappt also dann eben so:

 Antwort auf:
Mich würd jetzt auch mal interessieren, wie es Euch geht, Familie Icke? Die Reportage war ja echt supa. Wäre ich noch ein wenig jünger, ich würde es auch probieren, aber in meinem Alter gehe ich doch lieber in absolute Stadtnähe bzw. Stadt. Ist das Baby da???

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51256
15/05/06 06:50 AM
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hallöchen

an Ulla... also man kann schon Leute beurteilen, (macht man auch ständig, jeden Tag irgendwie - auch wenn man es sich nicht unbedingt eingesteht)
... man sollte sie nur nicht VERurteilen.

und an Kunta... an Toleranz appelieren und gleich mal vorher allen, die mal nen vernünftigen Einwand gebracht haben als (Horizontmäßig) beschränkt titulieren??
Nicht schlecht... ich notiere es mir im Geiste.


viele Grüße

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51257
15/05/06 02:34 PM
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@Mimhaat:
das mit dem Appell an die Toleranz hat ja gesessen.
"...man sollte andere nicht verurteilen".
Wenn Du Deine Threads liest, kannst Du Dir zuerst an die eigene Nase fassen oder bedeutet es, jemanden als verantwortungslos darzustellen, jemanden zu beurteilen? Für mich ist das Verurteilung pur.
Wenn Du anderer Meinung bist dann komm mal mit vor die Tür.
Schönen Gruss
Günter

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51258
15/05/06 05:13 PM
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 Antwort auf:
Wenn Du anderer Meinung bist dann komm mal mit vor die Tür.
Das sagt ja wohl alles.

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51259
15/05/06 08:17 PM
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hallöchen,

man da wird ja jemand gleich ganz schön aggressiv.
Verantwortungslos ist für mich keine Beleidigung... und wenn ich sage "ich finde, dass" dann ist das wohl eine eigene Meinung, über eine Geschichte, die hier jeder kennt - also kann ich das BEurteilen, was ich kenne. Und das hat letztendlich gar nichts damit zu tun, dass ich ihnen kein Glück wünsche oder nicht toleriere was sie gemacht haben.
Außerdem - habe ich irgendwie den Passus überlesen, dass ich hier allen zustimmen muss?
Hingegen, kennst du in keinster Weise was über meinen Horizont. Und dann von Toleranz schwafeln, wenn du es nicht mal schaffst dabei Leute nicht verbal zu beleidigen...
Geh doch vor die Tür, um ein bisschen frische Luft zu schnappen... soll manchmal helfen.

Gruß

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51260
15/05/06 08:25 PM
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und vielleicht wird es dich wundern... aber ich kenne meine Beiträge hier... ich war dabei, als sie verfaßt wurden.

Ich wunder mich nur über dein Toleranzappell, wenn es schon bei dir selber nicht funktioniert.
Bisweilen habe ich noch nie jemanden VERurteilt, dass er seine Meinung dazu schreibt.. und wenn du meine Beiträge richtig lesen würdest, würdest du das sehen.

Also kein Grund so aggressiv sein zu...

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51261
15/05/06 09:24 PM
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Hallo Tammi,
willkommen im Club, der von mir Angesprochenen.

Mimhaat, danke für Deine Pn, doch ich würde Dich trotzdem bitten, diese zu veröffentlichen. Es ist nicht meine Absicht aggressiv rüberzukommen, vielmehr haben wir ein Streitgespräch, das im besten Falle dem Einen oder Anderen die Augen öffnet. Aus diesem Grunde habe ich vorgeschlagen eine neue Rubrik zu eröffnen "Komm mal mit vor die Tür", wo man unter der Beteiligung der Öffentlichkeit, solche gegensätzlichen Meinungen austragen kann...und nicht weiter damit den eigentlichen Thread belastet.
Schönen Gruss
Günter

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51262
15/05/06 09:34 PM
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Ich weiß, dass du gezielt mimhaat wieder mal angegriffen hast und was dein "komm mal mit vor die Tür" heißen soll, weiß ja wohl jeder. Nun musst du es nicht erst noch schön reden, vielleicht hättest du einfach mal vorher etwas überlegen sollen, Herr Günter.

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51263
15/05/06 10:08 PM
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Immer ist die Rede von "komm mal mit vor die Tür" ... aber keiner geht "hin"! KAV.

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51264
15/05/06 10:55 PM
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@ Anton
dafür braucht es eine Rubrik....
@Tammie
ich habe nicht "Mimhaat mal wieder angegriffen" sondern mich bei Ihr bedankt. Solltest Du einen Angriff erkennen, so solltest Du diesen auf Dich beziehen. Auch habe ich nichts schön geredet...soll aber heissen, das wir vor der Tür schön reden können.
Tammie mach Dich locker....wenn Du kannst...wenn es auch in Wanne Eikel manchmal schwer fällt...
ich glaube Jane hat es da etwas einfacher.
Grüsse

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51265
15/05/06 10:59 PM
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@ Anton
dafür braucht es eine Rubrik....
@Tammie
ich habe nicht "Mimhaat mal wieder angegriffen" sondern mich bei Ihr bedankt. Solltest Du einen Angriff erkennen, so solltest Du diesen auf Dich beziehen. Auch habe ich nichts schön geredet...soll aber heissen, das wir vor der Tür schön reden können.
Tammie mach Dich locker....wenn Du kannst...auch wenn es in Wanne Eikel manchmal schwer fällt...
Ich glaube Jane hat es da etwas einfacher, mit dem Lockermachen, auch wenn Ihr versucht habt es ihr schwer zu machen.
Grüsse

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51266
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hallo,

ich spreche hier aus der sicht eines " ausgewandert wordenen" kindes, zwar nicht nach marokko, aber nach sizilien.
es kommt jedoch der geschichte ein wenig nahe.
meine mutter und mein stiefvater haben auch ihren traum wahr gemacht, und eines schönen tages, 1983, ging´s los.
uns erwartete dort ein halber berg, 7km ausserhalb der nächstgelegenen stadt, mit einer ruine darauf.
mein stiefvater hatte es in einem urlaub dort mega billig gekauft..
auch wir lebten dort ohne strom und wasser, mein bruder und ich konnten kein wort italienisch, und doch mussten wir sofort zur schule da.
und die ruine aufbauen, als auch ein weiteres, haus, direkt daneben...
im laufe der zeit haben wir dann auch noch eine zisterne gebaut, die im sommer mit wasserlkws befüllt wurde, und in regenzeiten mit regenwasser.
beleuchtung waren alte cherosinbaulampen und stereoanlage wurde mit lkwbatterie betrieben. tv?! ich bin 14 jahre ohne gross geworden. und wir waren nicht die einzigen auswanderer dort, wenn auch die anderen ihre eigene art und weise hatten, ihr leben da zu meistern.
mein stiefvater hat dort auch gearbeitet, m rahmen einer art arbeitsbeschaffungsmassnahme, denn auch in sizilien gibt´s keine arbeit und grosse armut. aber es ging alles.
leider ging die beziehung der beiden in die brüche, so das wir nach 3 jahren schweren herzens zurück nach d-land gingen.
es hat mir nicht geschadet, ganz im gegenteil, ich wäre niemals die, die ich heute bin, und seit dieser zeit auch weiss ich, das in deutschland nicht mein platz ist..
wenn meine kleine nicht wäre, bzw das geteilte sorgerecht mit ihrem vater, ich wäre schon längst auf und davon, und vielleicht noch nicht mal so sehr anders, als diese familie hier. auch in puncto kinder, denken die meisten nicht zu sehr deutsch?! wenn ich mich hier manchmal so umsehe, was da so los ist, unter den kindern und jugendlichen, da wäre ich manchmal glücklich, mit meiner tochter zusammen hier wegzugehen, um ihr ´ne andere wertigkeit mitzugeben. und ich hoffe, wenn sie entscheiden darf, das sie sich für ein leben mit mir in hoffentlich marokko entscheiden wird.. sie war nun mittlerweile auch schon 4 mal mit mir dort, und da wir dort einheimische freunde, berber, sehr arme, aber wunderbare menschen kennengelernt haben, und auch ein bisschen das "andere" leben gesehen haben, weiss sie dann auch ein bisschen, was sie erwarten wird.
mein freund und ich jedenfalls arbeiten darauf hin, das wir es realisieren können.

ich denke auch, wo ein wille, da ein weg, und man muss es zumindest versucht haben, seinen traum zu verwirklichen.
ich wünsche der family viel mut, kraft und durchhaltevermögen, ich sage, hut ab

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51267
15/05/06 11:35 PM
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Hallo Nicole
und herzlich willkommen im herzlichen Forum.
Dann will ich doch gleich mal loslegen:
Wie kannst Du, die schon durch Ihre Kindheit verdorben wurde, aufgewachsen in barbarischen Zuständen, mit dem Gedanken spielen Deine Tochter nach Marokko zu verschleppen? Was tust Du Deiner Tochter an? Womöglich auch in die Berge, zu den Leuten, die selber nichts zu essen haben, Berber kommt doch wohl von Barbar?
Bleib doch lieber da, wo Du Dich nicht wohlfühlst und lass es Deine Tochter spüren, auf das sie hart an Ihrer Schulbildung arbeitet, um es mal besser zu haben als Du!!!!

Schäm Dich
Günter

Habe mich nur mal in die Gedanken der "Gesellschaft" versetzt um einigen das schreiben zu ersparen

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51268
16/05/06 02:22 AM
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sehr lustig,

anstatt dich mit den Gedanken der Gesellschaft auseinander zu setzten und für andere zu antworten (und dann noch falsch), solltest du vielleicht lieber die Feinheiten einer Sprache verstehen.

Ich denke mal, dass du meine private Nachricht bekommen hast, deshalb weiß ich nicht warum du dich weiter darauf einschießt... spricht nicht wirklich für dich und deine Toleranz.
Dafür muss ich nicht in einer anderen Rubrik antworten, denn ich hab überhaupt keine Lust mit dir SO zu diskutieren.
Deine Antworten kommen aber aggressiv und beleidigend rüber, ob du es willst oder nicht... du bestimmst ja auch, dass andere Texte verurteilend sind, völlig taub gegen jede Erklärung. Deine Augen werden sich mit Sicherheit nicht öffenen...

Also verkrampf dich mal nicht bei diesen Thema so.
Jane - die es ja immerhin eher trifft als dich, macht auch nicht so ein Aufstand...

viele Grüße

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51269
16/05/06 04:44 AM
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...und tschüss

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51270
16/05/06 08:46 AM
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Oh Mann, du tust mir ja so leid und vielleicht solltest du meine Beiträge von Anfang an durchlesen oder macht es dir Spass, die Leute vor die Tür zu zerren. Nun sind wir schon zu dritt.

PS. Ich lese richtig (das maße ich mir an, zu sagen).

 Antwort auf:
aquawatch schreibt auch mal was dazu:
(zur errinnerung: der letztes jahr 400 km umweg gefahren ist um euch zu besuchen und versucht hat hilfestellung bei der carte de sejour-beschaffung zu geben)
hoffe das hatte geklappt? habe nie wieder was gehoert??? nicht mal ein dankeschoen, lediglich die telefonische info, dass die sheriffs in Azilal immer noch kein english sprechen wuerden
Und wenn man sich noch nicht einmal bedanken kann, dann kommt man bei den marokkaner bestimmt nicht weit, da wird sich nämlich für alles bedankt.

Viele Grüße von der angeblich aggressiven, aber nun verstehe ich auch, warum mich deutsche Männer nur abtörnen

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51271
16/05/06 10:28 AM
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In der Wüste kann man sich nur einmal verirren.
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51272
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Merci, hast ja recht rer, es ist es gar nicht wert. Aber es gibt hier einige, die gegen jeden vorgehen, der ne andere Meinung hat. Und dann noch nicht mal lesen, sondern einfach so aufs geratewohl ihren Senf dazugeben müssen. Vielleicht sollten die vor der Tür bleiben oder noch besser, ab in die Berge, dann können sie wenigstens mitreden.

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51273
16/05/06 11:19 AM
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Hallo Tammie,

nun ja, die frage ist wer dauernd seinen Senf wozu gibt und ob das Lesen alleine immer nützt um überhaupt zu verstehen was da steht. \:D

Dein Zitat bezogen auf dass ich verstanden haben müsste dass du älter bist... Hmmm... was genau war aus diesem Satz herauszulesen??

Wie auch immer. Und ich gebe zu nach dem was du so schriebst, hätte ich dich für jünger gehalten.. ;\)

Verstehe übrigens nicht warum du so gereizt bist.

Viele Grüße
Claudia

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51274
16/05/06 01:51 PM
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Kein Kommentar, passt nicht zum Thema.

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51275
16/05/06 07:21 PM
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Hallo,

ja Renate - im Grunde hast du Recht und ich wollte mit Sicherheit auch nicht darüber diskutieren, ob gegenteilige Antworten nun dumm und intolerant sind oder nicht.
Die Sache ist nur die, dass ich der betreffenden Person auch eine pn geschrieben habe, eben um 1. es nicht hier breitzutreten und 2. um mal ganz ruhig was zu erklären... ich habe mich sogar entschuldigt, falls er sich angegriffen gefühlt hat... und das einzige was als Antwort kommt ist 1. eine Aufforderung diese lächerliche Diskussion öffentlich in einer anderne Rubrik fortzusetzten und 2. auf eine völlig neue Geschichte eine alberne Anspielung (und wie geschrieben, dann noch falsch dargstellt).

Da frage ich mich, ob es dieser Person überhaupt noch um die eigentliche Ausgangssituation geht.. und wo der Sinn ist? Oder sucht da nicht jemand doch nur Streit? Und betont dann noch die Toleranz?

Warum ich das jetzt in dieser Rubrik schreiben? Weil es eben hierhin gehört - hier ist der richtige Kontext dazu.

Für mich hat sich die Sache erledigt mit der Reaktion auf die pn. Ich glaube nicht, dass ich mich vor solchen Leuten für irgendwas rechtfertigen muss noch... ich hab mein bestes getan \:\)

viele Grüße

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51276
16/05/06 08:11 PM
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hallo

das ist ja so lustig hier, da kann ich nicht abstinent bleiben.
hier streiten leute ohne ahnung über ein totgeborenes projekt. wer den 2. teil der saop gesehen hat müsste eigentlich mit einem kleinen bisschen verstand dahinterkommen, dass sich die sache von selbst erledigt, wenn janustv keine lust mehr hat über einen leeren campingplatz im hohen atlas zu berichten und das geld ausgeht. ich habe mir ja schon viel gesehen, aber soviel naivität übersteigt alles bisher dagewesene.
alles überstrahlend war ja die vorstellung mit einem brunnen, der bei 18m gerade mal so feucht wird, das man nicht genau weiss kommt es jetzt vom regen oder ist es grundwasser, einen campingplatz und ferienwohnungen betreiben zu wollen. und das, man höre und staune, im märz, nach einem regenreichen winter. das widerspricht meiner inzwischen auch 20 jährigen erfahrung total.(korrigiere mich aquawatch, wenn's was zu korrigieren gibt)
was wollen die umweltingenieure mit dem abwasser der campinggemeinde machen. eigene kläranlage?. nachdem man für 27.000 euros steine gekauft hat? (ja, das land ist so gut wie wertlos, da hatte das gerücht recht. ich wette, da geht jetzt bald ein regelrechter bauboom in der nachbarschaft los).
zu den kindern:
mein ältester (2. klasse) schreibt zur zeit eine klassenarbeit nach der anderen, während maria in d bei mami ist.
wie denn nun? schule mit esel oder deutschland mit flugzeug?
die sache mit dem rohrstock: wie sollte da das pädagogische konzept der lehrerin aussehen. prügel für die bauern und verständniss für die prinzen?
wie die gute frau es auch macht, es kann nicht gutgehen. und die zeit um 68er erziehungsideale im atlas einzuführen dürfte noch nicht reif sein.
da gäb es noch vieles, nur so aus dem bericht entnommen, dass es sich gar nicht lohnt, darüber zu streiten.in 3 oder 4 jahren ziehen sie in die nähe oder in eine stadt, dann wären die 30 mio für's grundstück und was sonst noch so verpulvert wird beim ziegenkaufen ein prima anfang, da könnte man etwas damit anfangen. oder sie gehen wieder zurück nach deutschland. dann kann man immer noch sagen man hat eine grossartige erfahrung gemacht. aber mit einem bisschen mehr verstand und etwas weniger arroganz könnte die erfahrung ein ganzes leben dauern.
zum vergleich mit sizilien.
so sehr sich die beiden begebenheiten gleichen, so ist doch ein ganz gravierender unterschied:
in marokko gibt es keine arbeitsbeschaffungsmassnahmen!

das soll's aber auch wieder gewesen sein
gruss
Najib

ps: solche geschichten gibt's viele.
nur hat sich bis jetzt noch niemand so exponiert.


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51277
16/05/06 08:39 PM
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@najib moin mann.
isch kenn den hueschel und kann nur sagen: tief stechen, weit schmeissen.

ps: ich verfuege ueber einen sprengschein und kann gut mit dem beethoven umgehen(beethoven nennen die englaender die kurbelmaschine, mit der man den bums macht )
wenns den zu rockig wird, lassen wirs mal knallen. 1 kg gelignite wirkt da wunder.


du hast noch nicht einmal nicht den ocean gesehen? die reden von nichts anderes im himmel! knocking on heavens door


Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51278
16/05/06 09:02 PM
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Aber, aber,oh Herr des Wassers, wer wird denn so gewalttätig sein?!


In der Wüste kann man sich nur einmal verirren.
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51279
16/05/06 09:27 PM
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Liebe Renate, seit der Herr Nobel ca. 1862 seine dynamsiche neigung entwickelte hat sich der brunnenbau radikal veraendert.

der bau DES BRUNNEN DER BURG BENTHEIM kann hier als beispiel dienen:

Einst hatte der Graf von Bentheim in einem seiner Kriege zwei Ritter eines fremden Heeres zu Gefangenen gemacht. Sie wurden in den Keller unterhalb des Pulverturms geworfen. Jahrelang schmachteten die verzweifelten Männer in dem modrigen Verlies. Sie verloren jede Hoffnung auf Befreiung.



Da suchte ein heißer Sommer das Land heim. Das Getreide verdorrte auf den Feldern, alle Quellen versiegten und ein großer Wassermangel machte sich breit. Auch auf dem Bentheimer Schloss ging das Trinkwasser zur Neige.

Da erboten sich die beiden Gefangenen, einen Brunnen zu bauen, so tief, dass er niemals versiegen könne. Sie begehrten dafür nur eins, ihre Freiheit. Der Graf ging auf das Angebot ein und noch am gleichen Tage begannen die beiden Ritter mit ihrer schweren Arbeit.



Der Fels war unendlich hart, doch die Männer arbeiteten von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Langsam senkte sich ein Schacht in die Tiefe. Doch auf Wasser stießen sie nicht.



So vergingen 10 lange Jahre. Die Wassernot war längst überwunden, dennoch gruben die Männer weiter. Da endlich, an einem sonnigen Morgen im Mai, sprudelte in der Tiefe des Brunnens plötzlich Wasser aus dem Gestein. Die beiden Ritter jubelten und riefen nach oben. Man zog sie hoch, und der Graf selbst nahm ihnen die letzten Fesseln ab.



Überglücklich sanken sie sich in die Arme. Doch plötzlich fielen beide leblos zu Boden. Die übermäßige Anstrengung und die Freude setzten ihrem Leben ein jähes Ende. Der Brunnen aber blieb und kündet noch heute von ihrem Werk.

Wie gesagt: seit dem spaeten 18. Jahrhundert nimmt dafuer dynamit also, wer ist hier gewalttaetig, wir wollen nur den armen brunnebauern das leben retten, c'est tout



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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51280
17/05/06 12:34 AM
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Herr des Wassers
Vater aller Brunnen
ich will ein Brunnen haben auf mein Berg
und ein Lehmoffen
kommst du auch nach Rincon?
mach doch mal eine Tour ;\)

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51281
17/05/06 12:51 AM
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hallo tangeroise, na watten zufall,

muss am montag nach tetoun, mein benz muckt und da soll marokkos bester merc-mec sitzen. kann man ja mal dem cabo negro nen besuch machen.
what can i do for you?



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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51282
17/05/06 12:56 AM
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Hallo Rer (Renate) und alle, die hier mitlesen,
es bedarf einer Klarstellung:

Ich habe, bevor der Kleinkrieg hier losging, im Forum zum Forum, den Vorschlag gemacht, eine eigene Rubrik zu eröffnen "Mitglieder streiten sich", nach dem Motto, "komm mal mit vor die Tür". Dieses, um persönliche Auseinanderssetzungen in einer eigenen Rubrik auszutragen, um nicht den eigentlichen Thread zu belasten.
Mein lapidarer Vorschlag an Mimhaat, doch mit vor die Tür zu kommen ist somit von vielen, die den Kontext nicht kennen, falsch verstanden worden. Ich entschuldige mich hiermit dafür, das ich nicht ein "hihi" oder einen Smiley dazugesetzt habe und es somit falsch verstanden wurde. Leid tut es mir nicht denn es hat genau die Diskussion in Gang gesetzt, die ich angestrebt habe. Ich bin absoluter Befürworter von Streitgesprächen....und plädiere für eine Rubrik!!!!
Im Streitgespräch erkennt man die Essenz, in diesem Fall, das Kleinbürgertum und die Toleranz.

NAJIB JUCHU....welcome back...ich freue mich riesig, das Du wieder aktiv bist.

Zu dem Thema: Ich kenne die Familie nicht, habe die Doku nicht gesehen, und mir geht es auch nicht um diesen Einzelfall. Mir geht es darum, was auch Cesara angesprochen hat....Leute, die sich hier ans Forum wenden, in ihrem Enthusiasmus und Ihrer Freude, nicht gleich den Spass zu verderben sondern, uns auf Ihre Träume mit einschwingen und versuchen zu helfen, nicht gleich abzutörnen...wir sollten versuchen zusammenzuhalten, aus unserem gemeinsammen Interesse heraus.
Danke
Günter

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51283
17/05/06 01:11 AM
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hallo

 Antwort auf:
Zu dem Thema: Ich kenne die Familie nicht, habe die Doku nicht gesehen, und mir geht es auch nicht um diesen Einzelfall. Mir geht es darum, was auch Cesara angesprochen hat....Leute, die sich hier ans Forum wenden, in ihrem Enthusiasmus und Ihrer Freude, nicht gleich den Spass zu verderben sondern, uns auf Ihre Träume mit einschwingen und versuchen zu helfen, nicht gleich abzutörnen...wir sollten versuchen zusammenzuhalten, aus unserem gemeinsammen Interesse heraus.
das heisst in dem fall, sie auflaufen zu lassen und dabei zuzusehen.
wenn das gemeinsame interesse schadenfreude ist, dann ist das eine gute strategie.

gruss
Najib


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51284
17/05/06 01:36 AM
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Mitteldeutschland
Nein Najib,

es geht nicht darum sie auflaufen zu lassen.
Man kann natürlich Bedenken äußern und seine Erfahrungen weitergeben.

Den Rest muss aber derjenige selber wissen.

Und die Schadenfreude haben wir hier doch schon.

Wenn jemand die Ratschläge die ungefragt erteilt werden nicht annehmen möchte, sollte man das akzeptieren und noch schöner wäre wenn man sich verkneifen könnte sich darüber zu freuen wenn er "baden" geht, was ja nicht immer der Fall sein muss.

Kennst du das nicht? Dieses fiese "Ich hab's dir ja gleich gesagt.."? Ich glaube jedes Kind kennt das bestens. (Meine auf jeden Fall, obwohl ich es mir immer versuche zu verkneifen... \:\( )

Hilft das irgend jemandem weiter? Sich am Schaden anderer zu freuen ist wohl leider menschlich, aber irgendwie auch armselig.

Viele Grüße
Claudia

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51285
17/05/06 02:05 AM
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@Najib
ich hätte nicht tatenlos zugesehen sondern ich wäre nach Ouzoud gefahren.
Ich habe damals auch meine Bedenken geäussert...aber sie waren "blind" vor Liebe zu dem Ort (kann ich verstehen).
Und wenn es in die Hose geht? Sie haben es versucht und diese Erfahrung macht sie reicher und nimmt ihnen keiner.
Ob einen Haufen Steine....gut zum Mauer- und Häuslebau da kostenlos, eigene Erfahrung, was solls? Und wenn sie resigniert wieder in D sind weil alles "bergab" ging....war das nicht ihre Ausgangssituation? Haben sie nicht dann etwas gewonnen?
Günter

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51286
17/05/06 04:02 AM
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mimhaat Offline
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Hallo,

wirklich ein endloses Thema...

Es geht überhaupt gar nicht darum, wenn Leute hier Bedenken äußern, dass man sich schon ins geheim die Hände reibt und der Familie den Untergang wünscht.
Es muss doch möglich sein, einfach mal SEINE Meinung in einem Forum zu verfaßen, ohne dass man deshalb rund gemacht wird.

Und die "Bedenken" sind ja vielfältig. Es schreiben ja nicht nur Leute, die noch nicht ausgewandert sind - sondern auch schon Ausgewanderte und in Planung stehende - die auch alle mehr als 5min darüber nachdenken.
Planung hin oder her, ich finde es immernoch wichtig, dass man auch Sitten und Bräuche im jeweiligen Land beachtet... und das hat ja nun rein gar nichts mit miesmachen oder Intoleranz zu tun.

viele Grüße

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51287
28/05/06 12:20 AM
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salam, hat man schon einmal einen marokkaner gefragt, wie er das auswandern nach deutschland gefühlt hat ? und da hab ich in den TV Hinweisen auch noch was zum thema gefunden:

Do. 01. Juni ARTE - 22.05
Dokumentarfilm - Neue Heimat Marrakesch
Der Dokumentarfilm mit fiktionalen Elementen erzählt die Geschichte der 45-jährigen Französin Nathalie, die beschließt, ins marokkanische Marrakesch auszuwandern. Sie fragt sich, ob sie als Frau in einem muslimisch geprägten Land überhaupt akzeptiert oder ob sie dort nicht für immer eine Außenseiterin bleiben würde. Nathalie ist 45 Jahre alt. Kurz nach ihrer Scheidung wurde sie nach über 20-jähriger Karriere von ihrer Firma entlassen. Da ihre Kinder erwachsen sind, beschließt sie, ein neues Leben zu beginnen. Sie will in Marrakesch, wo sie schon häufig Urlaub gemacht hat, ein Haus kaufen. Sie möchte nahe dem legendären Gauklerplatz Jemaa El Fna wohnen, wo man heute noch Exotik findet. Damit tut sie es Tausenden anderen Europäern gleich - neben Franzosen sind es vor allem Deutsche, Österreicher, Italiener und Spanier -, die sich ein "Ryad" oder ein Haus in der Altstadt kaufen. Manche dieser Neuankömmlinge integrieren sich völlig, andere finden das weniger erstrebenswert. Doch alle werden sich schnell darüber klar, dass Marokko nicht das südfranzösische Lubéron ist und der Platz Jemaa El Fna nicht der Markt von Nizza. Wer das erwartet hat, sieht sich bitter enttäuscht. In der kleinen Welt der Exil-Europäer beobachtet einer den anderen. Man schützt sich und konkurriert miteinander, Verachtung mischt sich mit Neid. Nathalie fragt sich, ob sie abgeschottet von der Außenwelt unter privilegierten Auswanderern leben wird oder mit Marokkanern aller sozialen Schichten Freundschaft schließen kann. Ist in einem muslimischen Land eine Freundschaft zwischen Mann und Frau überhaupt möglich? Wie wird sie als Frau, die - zumindest vorerst - allein leben will, in Marrakesch wahrgenommen? Wird man sie im streng patriarchalischen Marokko akzeptieren? Wie findet man überhaupt seinen Platz in einer fremden Kultur? Nathalie steckt in einer paradoxen Lage: Sie wandert aus persönlichen Gründen nach Nordafrika aus, wo sie von Marokkanern umgeben ist, die sich nichts sehnlicher wünschen, als eines Tages ihr Glück in Frankreich zu versuchen. Nathalies individuelles Abenteuer vermittelt nicht nur Bilder vom heutigen Marokko, sondern erlaubt generelle Einsichten in die komplexen Beziehungen zwischen Nord und Süd. In Fortsetzung seiner Filme "Cindy träumt vom Geld" und "Die Geschichte von Brice" entwirft Regisseur Frédéric Compain wieder eine Fabel auf die Wirklichkeit. In seinem fiktional-dokumentarischen Porträt werden die Widersprüche menschlicher Schicksale aufgezeigt. Und es bleibt nicht beim rein äußerlichen Schein. Obwohl Nathalie tatsächlich existiert, ist sie im Film eine erfundene Figur. Sie spielt ihre eigene Rolle. Man entdeckt eine sympathische Frau, die davon träumt, ihr Leben zu verändern. Gleichzeitig macht Frédéric Compain mit kunstvollen filmtechnischen Mitteln deutlich, worauf sich ihr Traum zurückführen lässt, was ihm entgegensteht und wie sie ihn verwirklichen kann. Synchronfassung, Erstausstrahlung

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51288
02/06/07 06:24 PM
02/06/07 06:24 PM
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hallo


weiss jemand neues von der famillie.
es würde mich doch interessieren, wie sich die sache entwickelt hat.
schon um zu wissen, ob ich's "ja gesagt" oder ob ich mich geirrt habe und mich entschuldigen muss.


gruss
Najib


um etwaigen rechtliche konsequenzen vorzubeugen:
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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51289
03/06/07 12:22 AM
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irgendwo in Deutschland
Hallo Najib,
ich muss auch immer wieder mal an diese Familie denken und frag mich, was aus ihr geworden ist. Ich habe damals die Sendung im Fernsehen nicht gesehen, kenne nur die Diskussion hier aus dem Forum. Als ich noch in Marokko gewohnt habe, habe ich auch so einige "Auswanderer" live erlebt, die dann nach einiger Zeit still und leise wieder wegegangen sind. Einmal bekam ich das von einer 5köpfigen Familie mit. Ich weiß nicht mehr genau, wielange es gedauert hatte, bis alles Geld aufgebraucht war und die Familie wieder zurück ging. Die Kinder hatten sich sogar gut eingelebt, ganz schnell die arabische Sprache gelernt, dann wurden sie wieder aus allem rausgerissen und mußten zurück nach Deutschland. Nicht nur der marokkanische Traum war geplatzt, sondern am Ende auch die Ehe... Ich würde eigentlich auch gerne hören, dass es Nils, Jana & Kids gut ergangen ist. Vorstellen kann ich es mir nicht wirklich!
Gruss
Connie


Nimm die Menschen wie sie sind - es gibt keine anderen!
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51290
03/06/07 05:30 AM
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hallo

wiedermal vollste zustimmung connie.
wenn ich deine postings lese, dann ist mir als ob wir alte bekannte wären und manche erfahrungen zusammen gemacht hätten.

ich habe ja die sendungen gesehen und bin vielleicht noch skeptischer als du. da waren so kleinigkeiten, bei denen ich gedacht habe: wenn das mal gut geht.

nur noch den kopf geschüttelt habe ich, als der vater mit dem auf den bauch gebundenen baby im abstand von einem schritt hinter einem jungen esel herging, der das erste mal unterwegs war und ab und zu mal mit den hinterhufen ausschlug.

als sie aus deutschland wieder hinkamen, war die zufahrt zu ihrem grundstück mit aufgeschichteten steinen gesperrt. da gibt es sicher streitigkeiten ums wegerecht. hier schlagen sie sich manchmal deshalb tot. ich glaube nicht, dass sich nils mit seiner friede, freude, eierkuchenphilosophie durchsetzen kann. mit viel geld vielleicht ja, sonst nicht. aber wie du ja auch beschrieben hast. irgendwann geht das geld von zuhause aus und dann merkt man erst was an seinem konzept nicht stimmig war.

ich wünsche ihnen auch, dass es irgendwie klappt, aber würde keine stubenfliege darauf verwetten.


gruss
Najib

ps: connie, wo hast du gewohnt in marokko.


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51291
03/06/07 11:00 AM
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barschauy Offline
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guten morgen liebe marokko freunde,
guten morgen jane und familie,

zuerst einmal möchte ich euren mut hervorheben, den
ihr wohl hattet, am anfang eures projektes. meine hochachtung !
ob euer mut und die anstrengungen die dahinter stehen belohnt werden, liegt an euch.
von mir gibts die besten wünsche und viel glück für eure vorhaben.
nun liebe jane berichte doch bitte wie es weiter ging. bin schon sehr interessiert . alles alles gute wünscht euch barschauy

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51292
04/06/07 11:14 PM
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Hallo ihr Neugierigen und Anteinehmenden,

war zum 2. Mal vor zwei Wochen bei der Familie es geht ihnen gut sie haben wasser der Brunnen ist 66 Meter tief jetzt muss eine bessere Pumpe her damit nicht soviel Zeit mit dem Wasserschöpfen vergeht. Ja es gibt noch ein paar marokk. Probleme aber die werden es schon meistern es dauert alles eben sehr lange. Die Kinder entwickeln sich prächtig und mit der Sprache kommen sie immer besser zurecht. Albert hat schon ein 1 in Mathe bekommen. Also macht euch keine zu großen Sorgen.

Gruß Yasmina

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51293
04/06/07 11:32 PM
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Hallo Yasmina,
vielen Dank für die gute Nachricht! Freut mich für die Familie, dass sie ihren Traum lebt und es ihr gut dabei geht.
Viele Grüsse
Connie


Nimm die Menschen wie sie sind - es gibt keine anderen!
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51294
05/06/07 07:54 PM
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hallo

ganz überzeugen tut mich aber auch das noch nicht.

so wie yasmina schreibt, haben sie es geschafft, einigermassen bequem dort leben zu können.
die frage ist und war aber, ob sie auch den lebensunterhalt für eine 5-köpfige famillie bestreiten können. das war ja mal als campingplatz gedacht.ich sehe da auch mit einem 66 m tiefen brunnen keine chance. eine einfache rechnung zeigt, dass die dann nur für einen liter wasser nach heutigen strompreisen grob und billig geschätzt 0,09 dh bezahlen. wenn sie einen camping betreiben wollen, dann brauchen sie wohl eine 380v pumpe um die menge, die man braucht, hochzupumpen, dann kostet ein liter 0,18 dh. ein mittelgrosser eimer wasser kostet dann bald 2 dh. das problem ist ja, dass man das ganze geld für's jahr im wesentlichen in den 3 sommermonaten verdienen muss. man muss also ziemlich viele leute auf dem camping haben, dass es das ganze jahr reicht und die infrastruktur muss dann halt auch danach ausgelegt werden. das ist teuer.

wie ich schon immer gesagt habe, wenn immer genügend geld aus anderen quellen da ist, um die famillie zu ernähren, oder genügend da ist um die infrastruktur wirklich nach den bedürfnissen von europäern herzurichten sehe ich kein problem in dem projekt.
falls nicht, würde ich immer noch nix drauf verwetten.

das würde ich übrigens auf kein tourismusprojekt, das ein europäer mit kleinem geld aufziehen will. da zeigt sich nämlich dann immer wieder, dass ein marokkaner bessere ausgangsbedingungen hat. und die marokkaner machen immer das, von dem sie sehen, dass es läuft. falls also ein cp dort laufen sollte, kann man darauf wetten, dass es bald einen zweiten in günstigerer lage gibt. und zwar macht das einer, der land hat und seine grosse famillie für die arbeit einspannt. da sieht man als zugereister dann plötzlich alt aus.


gruss
Najib


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51295
05/06/07 08:01 PM
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Vor 3 Monaten habe ich in Marokko erfahren, daß der Papi weiter zahlt...

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51296
05/06/07 08:08 PM
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hallo


ja, dann diskutieren wir die falsche frage.
dann sollten wir uns nicht fragen ob die famillie es schafft, sondern ob papi es schafft.

gruss
Najib


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Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51297
12/06/07 05:33 PM
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Hallo Ihr da draußen!!
Uns geht es allen sehr gut. Danke, dass ihr euch so sehr für uns interessiert und an unserem Leben teilhaben wollt. Wir kommen zurecht. Es geht jeden Tag vorwärts, wenn auch manchmal etwas schleppend. Aber das ist nun mal Marokko. Das es nicht an uns liegt, dass es sooo langsam vorwärts geht, sehen wir an anderen Einwanderen, die nun unsere Nachbarn und gute Freunde sind. Die Behörden sind alle sehr nett zu uns und auch hilfsbereit. Unser Projekt hat Formen angenommen, die Pläne sind fast fertig und so sind wir guten Mutes und guter Dinge.
Unser Brunnen gibt leckeres Wasser für unsere vielen Pflanzen, für unsere lieben Tiere und natürlich auch für uns. Auch unseren Kindern geht es prima. Sie sind gerade in die Ferien gestartet und haben ihr Schuljahr als Klassenbeste beendet. Maria die Vorschule und Albert die 1. Klasse. Es ist schon der Wahnsinn, wie schnell das bei Kindern geht. Wo sie ja zusätzlich auch noch fast jeden Tag Deutschunterricht haben und auch da gut im Stoff mitkommen. Unser Jüngster macht uns besonders viel Freude, er ist unser kleiner Sonnenschein.
Wir sind eine glückliche Familie. Probleme, Sorgen... gibt es natürlich auch bei uns. Wer ist schon immer mit seinem Leben und seiner Umwelt 100% zufrieden? Aber immer Friede, Freude, Eierkuchen, das wäre doch auch langweilig. Oder?
Jedenfalls noch mal Danke für eure Anteilnahme.

Liebe Grüße


Der Krieger des Lichts weiß, daß die Intuition das Alphabet Gottes ist, und horcht weiter auf den Wind und redet mit den Sternen.
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern #51298
18/06/07 12:32 PM
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Hallo Mariaalbertnilsjane,

habe damals die Reportage im Fernsehen gesehen und mich seitdem durch das Forum hier gekramt. Schön, dass man ab und an mal was von Euch hört.

Mich würde noch so einiges mehr interessieren. Private Nachricht habt ihr ja abgestellt. Wie kann man mit euch in Kontakt treten?

Schickt mal bitte eure Mail-Adresse an mich per PN. Danke.

Viele Grüße und weiteres gutes Gelingen!

P.S.: komme aus FTL

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern [Re: hans194] #85124
01/05/08 09:17 PM
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Hat jemand was von der Familie gehört? Wäre schön zu hören, dass es Ihnen gelungen ist.

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern [Re: Rima] #85136
02/05/08 09:40 AM
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@Rima
Nathalie in Marrakech
Ich habe den Dokumentarfilm gesehen und fand ihn ziemlich fade. Es hat was von modernen hippies die anstatt wie in der 70ern ohne Geld in Marokko stranden, nun zumindest gern gesehene Gäste sind da sie ja Devisen in Marokko investieren.
In dem Beitrag wird nicht gesagt ob die Frau es schafft auch noch Arbeit in Marokko zu bekommen.
Insgesamt hinterlässt bei mir die Dokumentation ein ungutes Gefühl: da erwerbt eine reiche französin ein heruntergekommenes Häuschen (namens Riyad) mitten in der Altstadt Marrakechs. Renoviert es für viel Geld um alleine da zu wohnen wo zuvor eine mindestens 10 köpfige Familie gelebt hat, und sucht dann noch arbeit in einem Land, das nicht mal seinen Akademikern Arbeit bieten kann.
Man erfährt nicht ob sie es überhaupt schafft und bekommt den Eindruck, daß das muslimisch geprägte Marokko sie nur erstmal "akzeptiert" weil sie Euros bringt!
Die vielen Fragen die der Dokumentarfilm in seiner Beschreibung aufwirft werden nicht beantwortet. Man bleibt auf seinen Fragen sitzen und schüttelt den Kopf!


Wende dein Gesicht der Sonne zu - dann fallen die Schatten hinter dich
Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern [Re: Clarabella] #86187
27/06/08 10:15 PM
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Ich finde das sehr mutig was ich so bisher gelesen habe, und kann nur sagen: ich verstehe dich sehr gut und wünsche dir und deiner Familie alles Gute! Toi , Toi, Toi! Lass mal wieder was hören!

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern [Re: Clarabella] #113395
14/11/10 05:58 PM
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Hallöchen!!!!
Wollte mich mal wieder melden - jetzt direkt vom Ferienhügel... Ja, das Internet hat den Weg zu uns gefunden...
Danke für die lieben guten Wünsche...
Mehr über uns und unser Projekt erfahrt ihr hier: Ferienhügel "Walhalla" www.ferien-in-marokko.de

Alles Liebe
Jane und Family

we become what we think about tanz2

Re: Lebensmittelpunkt nach Marokko verlagern [Re: Fonsi] #113400
14/11/10 09:52 PM
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Schweiz
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Bladebla Offline
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Schweiz
hey!!

endlich habe ich euch gefunden! Ich habe schon vor ein paar Jahren mitten in der Nacht eine Reportage über euch auf Pro7 gesehen. Ich habe mich immer gefragt, wie's wohl mit euch weitergegangen ist. Ich finde es total spannend was ihr gemacht habt, dann noch mit kleinen Kindern. Echt super!!
Jetzt muss ich gleich mal ein bisschen auf eurer Homepage weiterlesen smile

glg aus der Schweiz
Aimee

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