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Erdbeben bei Al Hoceima #48307
24/02/04 10:32 AM
24/02/04 10:32 AM
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Anna Norge Offline OP
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Hallo, alle miteinander!

Habe gerade eben folgenden Artikel im online-Spiegel gefunden:

Tote bei Erdbeben

"Ein Erdbeben der Stärke 6,3 hat am frühen Morgen Marokko erschüttert. Ein Dorf wurde vollständig zerstört, mindestens neun Menschen kamen ums Leben...".

Anna

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48308
24/02/04 11:31 AM
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Holger R. Offline
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Ait Kamara, wenige KM südlich von A.H. - da haben wir vor wenigen Monaten noch einen Tee getrunken -

mein Beileid den Angehörigen -

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48309
24/02/04 11:54 AM
24/02/04 11:54 AM
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Manni Offline
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Hallo
Auch wir haben eben im Radio vom Erdbeben gehöhrt
wir wahren noch bis Freitag in Berkane,und vor 2 Wochen haben wir in Al Hocima übernachtet.
Unser Ganzes mitgefühl gilt den mittelelbar und unmittelbar betroffenen.
Gruß Manni und Najat

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48310
24/02/04 12:03 PM
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Cindyrella Offline
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Hallo,

ich bin erschüttert, da meine Familie ursprünglich aus dieser Region kommt.

Die Leute haben in dieser Region ehe nicht viel und dann auch noch jetzt dieses Erdbeben.

Auf ARD.de spricht man mittelerweile von mehr als 20 Toten.

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID2953506_TYP6_THE_NAVSPM1_REF1_BAB,00.html

Mögen die restlich Nation ihrer islamischen Pflicht nachkommen und den Opfern helfen.


Immer, wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen.
(Mark Twain)
Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48311
24/02/04 02:05 PM
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sara_may Offline
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mein herzliches beileid allen marokkanern, die hier und in marokko leben!

möge gott allen kraft geben, die in der erdbebengegend angehörige und familie haben und sich um sie schlimme sorgen machen müssen!!

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48312
24/02/04 02:49 PM
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die zahlen werden trauriger. 82 in dieser afp meldung. nach einem privaten anruf sowie einschätzungen in anderen meldungen könnte man bereits von einigen hunderten sprechen. vor allem die dörfer in der umgebung von alhoceima sind betroffen. leute sind panisch geworden und mußten mitten in der nacht und verschrocken bei der kälte draußen ausharren.

jm
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RABAT (AFP) Un violent séisme a fait 82 morts dans la nuit de lundi à mardi au Maroc dans la province d'Al Hoceima (nord-est), selon un nouveau bilan diffusé mardi par l'agence officielle marocaine Map.

Des centaines de personnes blessées dans le séisme se pressaient dans les hôpitaux et cliniques, a-t-on appris auprès des autorités locales.

Mohammed Lachgar, médecin responsable d'une clinique d'Al Hoceima, a décrit l'arrivée dans les hôpitaux de cette ville de nombreuses personnes choquées ou blessées dans un climat de "panique totale".

Joint par l'AFP au téléphone, ce médecin a indiqué n'avoir "jamais assisté à pareilles scènes" dans cette ville de la côte méditerannéenne, tout en précisant que le séisme n'avait "apparemment" pas fait de victimes dans la ville même d'Al Hoceima.

Des dégâts importants ont notamment été relevés dans les deux villes de Imzouren et de Aït Kamara, toutes deux situées à une dizaine de kilomètres au sud et au sud-ouest d'Al Hoceima, ont indiqué des responsables de la Protection civile qui se trouvent sur place.

Ces derniers ont décrit des habitations en pisé effondrées, des scènes de panique dans un paysage de désolation, craignant la découverte de nouvelles victimes sous les décombres.

Les forces armées et la gendarmerie royale, la Protection civile et les services locaux sont déjà à pied d'oeuvre dans les zones touchées, a indiqué l'agence marocaine Map précisant que des instructions de mobilisation avaient été données par le roi du Maroc Mohammed VI.

La secousse tellurique a atteint une magnitude de 6,3 sur l'échelle ouverte de Richter, a indiqué l'Observatoire des sciences de la terre de Strasbourg. La secousse a été également enregistrée dans les régions de Fès et de Taza, selon l'agence marocaine.

Les victimes du séisme, qui s'est produit vers 02H30 (GMT), ont été enregistrées dans les localités rurales avoisinant la ville d'Al Hoceima, petite ville sur la côte méditerranéenne du Maroc.

Des hélicoptères et d'importants moyens matériels et humains matériels ont été mobilisés "sur hautes instructions" du roi Mohammed VI pour "venir en aide aux populations touchées", a indiqué l'agence marocaine.

Le séisme le plus violent qui ait touché cette région remonte à mai 1994 avec une magnitude de 5,7 selon l'Observatoire de Strasbourg.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48313
24/02/04 03:02 PM
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http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,287758,00.html
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Erdbebenserie erschüttert Europa und Nordafrika

Eine schwere Erdbebenserie hat Marokko und Mazedonien erschüttert. In Nordafrika werden bis zu 300 Tote befürchtet. Auch in Frankreich und Süddeutschland registrierten Seismologen heftige Erdstöße.

Rabat/Skopje/Freiburg - Bei einem schweren Erdbeben mit der Stärke 6,5 auf der Richter-Skala sind heute Morgen gegen 2.30 Uhr Ortszeit im Norden Marokkos möglicherweise bis zu 300 Menschen ums Leben gekommen. Bislang wurde 69 Opfer tot geborgen. Das Erdbeben erschütterte die Region um die Hafenstadt al-Hoceima an der Mittelmeerküste.
Nach Angaben des Katastrophenschutzes wurde das Dorf Ait Kamara, das 14 Kilometer von al-Hoceima entfernt liegt, vollständig zerstört. Auch das nahe gelegene Dorf Im-Zouren sei schwer getroffen worden. Dort sind die Häuser überwiegend aus Lehm gebaut.

Ein Arzt, der im Krankenhaus in al-Hoceima beschäftigt ist, sagte dem französischen Fernsehsender LCI, es habe viele Tote und Verletzte gegeben. Die meisten Verletzten hätten Knochenbrüche erlitten, Häuser seien eingestürzt. "Es war ein sehr, sehr heftiger Erdstoß."

Rettungsmannschaften sind unterwegs, um nach möglichen Verschütteten zu suchen. Auch Soldaten sind im Einsatz. Sie hatten jedoch Schwierigkeiten, die abgelegene Gegend zu erreichen. Hubschrauber sollten Hilfsgüter in die Region bringen.

Am Vormittag wurde auch aus der mazedonischen Hauptstadt Skopje ein schweres Erdbeben gemeldet. Das Beben erreichte eine Stärke zwischen 4,5 und 5 auf der Richter-Skala, gab das Seismologische Institut in Skopje bekannt. Zunächst gab es keine Angaben über Opfer und Schäden. Das Beben verursachte eine Panik bei den Bewohnern, die aus ihren Wohnungen, Klassenzimmern und Büros auf die Straßen flüchteten. Die Region war 1963 von einem katastrophalen Erdbeben betroffen. Damals waren 1070 Menschen ums Leben gekommen.

Am Abend hatte bereits in der Region zwischen Freiburg und Basel die Erde gebebt. Das Beben mit der Stärke 5,1 richtete in Baden-Württemberg keine Schäden an, teilte eine Sprecherin des Innenministeriums in Stuttgart mit. Die Polizei habe aber Anrufe besorgter Bürger erhalten. Nach Angaben des Geologischen Landesamtes in Freiburg lag das Epizentrum des Bebens rund 80 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt in Frankreich, östlich der Stadt Besançon im Jura. Dem Landesamt zufolge waren die Erdstöße, die gegen 18.31 Uhr einsetzten, vermutlich im Umkreis von etwa 180 Kilometern zu verspüren.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48314
24/02/04 03:04 PM
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ich möchte allen betroffenen mein tiefstes beileid ausdrücken.

Kerstin

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48315
24/02/04 03:07 PM
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la ilaha ila Allah. ina lillah oua ina ilayhi raji3oun.

mein mitgefühl gilt allen betroffenen und deren angehörigen. ich hoffe, es wird ausreichend geholfen. die zahlen steigen fast mit jeder neuen nachricht.

Bis zu 300 Tote bei Erdbeben in Marokko befürchtet

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48316
24/02/04 03:12 PM
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auch mein beileid allen betroffenen marokkanerInnen!

laut einem anruf nach marokko soll es sehr schlimm sein, ausserdem sehr chaotisch, da zu wenig hilfsmittel vorhanden!
silla

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48317
24/02/04 06:10 PM
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Dienstag 24. Februar 2004, 16:00 Uhr
Bundesregierung verspricht Hilfe für marokkanische Erdbebenopfer


Berlin (AFP) - Die Bundesregierung hat den Opfern des Erdbebens im Norden Marokkos Unterstützung und Hilfe versprochen. "Ich möchte Ihnen und allen Marokkanerinnen und Marokkanern meine tief empfundene Anteilnahme übermitteln", schrieb Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) am Dienstag an seinen marokkanischen Amtskollegen Mohamed Benaissa. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien", hieß es in dem Telegramm weiter.


Vor allem Frauen und Kinder getötet - «Der Schaden ist gewaltig» - Unglücksregion nur schwer zu erreichen (Bild 1)


Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48318
24/02/04 07:29 PM
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IM-ZOUREN, Maroc (Reuters) - Un puissant séisme d'une magnitude de 6 à 6,5 sur l'échelle de Richter a frappé mardi en pleine nuit la côte méditerranéenne du Nord du Maroc, faisant selon un bilan officiel provisoire 229 morts et 120 blessés.


D'après les autorités, qui craignent que ce chiffre ne s'alourdisse, plusieurs localités situées aux alentours de la ville portuaire d'Al-Hoceima, au pied du Rif, ont été sérieusement endommagées.


A Im-Zouren, un village situé à une vingtaine de km au sud d'Al-Hoceima, la plupart des habitations ont été aplaties comme des cartons. Les habitants, assommés par la peur, déambulent dans les rues jonchées de débris.


"Beaucoup de personnes sont restées prisonnières des gravats, il n'y a pas d'équipement", a déclaré à Reuters Télévision le maire, Hassan Hmidouch. "C'est un désastre complet, le monde doit nous aider !".


Auparavant, cet édile avait déclaré à la télévision publique 2M: "Nous n'avons ni chiens de recherche, ni matériel de levage ou d'outils nous permettant de cisailler des barres de fer".


La télévision a diffusé l'image d'un vieil homme utilisant son canif pour déchirer une couverture recouvrant, semble-t-il, un corps.


Des habitants restent prisonniers des décombres de leurs maisons en pisé qui se sont effondrées et l'hôpital principal Mohammed V se révèle trop exigu pour accueillir le grand nombre de victimes.


De nombreux blessés sont soignés dans des casernes, des dispensaires et des centres d'aide sociale. D'autres sont en cours d'évacuation par voie aérienne sur d'autres villes du royaume, dont Rabat, Casablanca et Meknès.


Le Centre géologique américain a précisé que le séisme, qui s'est produit vers 02h30 locales/GMT, mesurait 6,5 sur l'échelle ouverte de Richter.


AÏT-KAMARA AURAIT ETE COMPLETEMENT DETRUIT


Pour sa part, l'agence officielle de presse marocaine Map a fait état d'une magnitude 6 sur cette même échelle, précisant que le séisme avait été ressenti jusqu'à l'ancienne capitale impériale de Fès et à Taza, au pied du Moyen-Atlas.


La Map donne un bilan provisoire de 229 morts, dont 164 à Im-Zouren, ce qui en ferait le séisme le plus meurtrier au Maroc depuis celui d'Agadir, sur la côte atlantique, qui avait rasé la ville et fait 12.000 morts le 29 février 1960.


Selon Joséphine Shields, déléguée à Tunis pour l'Afrique du Nord de la Fédération internationale des sociétés de Croix-Rouge et de Croissant-Rouge, six villages situés dans un rayon de 15 km d'Al-Hoceima ont été détruits, dont celui d'Aït-Kamara.


"Aït-Kamara aurait été complètement détruit. On nous a dit que l'ensemble de la zone touchée abritait entre 300 et 400.000 personnes. C'est un secteur reculé, très montagneux, donc difficile d'accès", a-t-elle précisé en insiquant que les victimes avaient besoin de couvertures, de vêtements chauds, de vivres et d'eau.


A Al-Hoceima, un responsable du ministère de l'Intérieur a déclaré qu'il fallait d'urgence de l'équipement lourd pour déblayer les débris et rechercher des survivants. Mais il a souligné que la région était difficile d'accès en raison des routes sinueuses serpentant aux marches du Rif.


Un député de la région a déclaré à Reuters, sous le sceau de l'anonymat: "Le nombre des tués pourrait aisément atteindre 300. Les sauveteurs n'ont réussi à sortir qu'env iron 10% des personnes que l'on croit être ensevelies sous les débris dans les villages des environs d'Al-Hoceima".


D'après la Map, une opération de secours impliquant l'armée et la marine et appuyée par des hélicoptères est en cours. Le roi Mohammed VI a annulé ses engagements pour superviser les opérations, a précisé un membre du palais royal.


Le dernier séisme majeur ayant frappé le Maghreb remonte à mai 2003, faisant 2.300 tués près d'Alger.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48319
24/02/04 07:55 PM
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erste meldungen von solidarität aus dem ausland.

eine telefonnummer ist auch eingerichtet für jene im ausland, die sich informieren wollen: 212-39841610 (s. auch ende des texts). bitte bei anrufen nicht misbrauchen und sich möglichst kurz fassen.

auszug aus www.2m.tv
---
[...]
Solidarité

Le président français Jacques Chirac a exprimé ses condoléances à S.M le Roi Mohammed VI, soulignant que Paris fournira "les moyens qui pourraient être nécessaires" pour l'aider à faire face à cette catastrophe.
"C'est avec une vive émotion que j'ai appris la nouvelle du tremblement de terre qui a frappé, la nuit dernière, la région d'Al-Hoceima, faisant un nombre élevé de victimes", écrit le chef de l'Etat français dans une lettre adressée au Souverain. "Dans cette épreuve, je tenais à assurer Votre Majesté de ma profonde sympathie et de la solidarité du peuple français".

Pour sa part, le Roi Juan Carlos d'Espagne a téléphoné à S.M. le Roi Mohammed VI à la mi-journée pour s'informer des dégâts du séisme et lui a exprimé "la solidarité du peuple espagnol face à (cette) situation dramatique". Le président du gouvernement espagnol José Maria Aznar a également adressé ses condoléances au Souverain au cours d'un entretien téléphonique, et lui a proposé l'aide de l'Espagne.

La Belgique a également proposé d'envoyer de l'aide au Maroc. Un communiqué du ministère belge des affaires étrangères indique que le chef de la diplomatie Louis Michel a adressé un message de condoléances aux autorités marocaines pour témoigner de "sa profonde sympathie à l'égard des familles touchées et du gouvernement marocain".

Signalons qu'un numéro vert national 080001030 a été mis en place.Un autre numéro international 212-39841610 est également disponible pour recevoir les appels de l'étranger au sujet de ce sinistre. Les autorités invitent les usagers à être brefs dans leur communication afin de permettre l'accès à ce numéro de toute personne qui le désire.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48320
24/02/04 08:47 PM
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http://www.stern.de/politik/panorama/?id=520645&nv=cp_L1_rt:


Mindestens 300 Menschen sind am Dienstag bei einem schweren Erdbeben im Nordosten Marokkos ums Leben gekommen. Das Beben gegen 02.30 Uhr Ortszeit (03.30 Uhr MEZ) hatte nach Messungen des Geologischen Dienstes in den USA eine Stärke von 6,5. Es erschütterte eine ländliche Region in der Nähe der Küstenstadt Al Hoceima. Die Behörden sorgten sich insbesondere um das Schicksal der 30.000 Einwohner in den Dörfern Ait Kamra, Tamassint und Imzourn.

"In Anbetracht der Tatsache, dass allein in Ait Kamra etwa 140 Menschen getötet wurden, glauben wir, dass die Zahl der Opfer auf mehr als 300 steigen wird", sagte ein Sprecher der örtlichen Behörden der Nachrichtenagentur AP. Das Zentrum des Bebens lag 160 Kilometer nordöstlich von Fes im Mittelmeer.

Abgelegene Gegend schwierig zu erreichen
Rettungsmannschaften wurden entsandt, um nach möglichen Verschütteten zu suchen. Auch Soldaten waren im Einsatz. Die Helfer hatten jedoch Schwierigkeiten, die abgelegene Gegend zu erreichen.

Ein Arzt des Krankenhauses in Al Hoceima sagte dem französischen Fernsehsender France 2: "Der Schaden ist gewaltig. Dreistöckige Gebäude sind eingestürzt und völlig zerstört." Ein früherer Minister, Mohammed Ziane, sprach von einer Tragödie. Bei den meisten Opfern handle es sich wahrscheinlich um Frauen, Kinder und ältere Menschen. Die Männer seien als Gastarbeiter in den Niederlanden und Deutschland, sagte Ziane. In der Katastrophenregion sind die Häuser überwiegend aus Lehm gebaut.

Hubschrauber bringen Hilfsgüter
Hubschrauber sollten Hilfsgüter in die Gegend bringen. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und Roten Halbmond teilte mit, mehr als 200 Rettungskräfte seien vor Ort. Auch ein Team aus vier Ärzten und 20 Krankenschwestern sei entsandt worden. "Die oberste Priorität ist, nach Überlebenden zu suchen und ihnen die notwendige medizinische Versorgung zu geben."

Al Hoceima ist die größte Stadt im verarmten Norden Marokkos am Fuß des Rif-Gebirges und wird von Berbern bewohnt. Das letzte größere Beben in der Region ereignete sich 1994, es hatte die Stärke 6,0. Im Jahr 1960 kamen bei einem Beben in der südmarokkanischen Stadt Agadir 15.000 Menschen ums Leben. Zuletzt wurde Nordafrika im Mai 2003 von einem Erdbeben erschüttert. Es kostete 2.200 Menschen in Nordalgerien das Leben.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48321
24/02/04 08:52 PM
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Laut der deutschen Welle dw-world.de liegt das Epi Zentrum 15 km südwest von A.H.. - das lässt nicht gutes für die Orte Torres und Kalah Iris vermuten, die sicher einige hier schon besucht haben.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48322
24/02/04 08:52 PM
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aus aljazeera. dort auch ein bericht:
http://www.aljazeera.net/news/arabic/2004/2/2-24-23.htm

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48323
25/02/04 01:40 AM
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Mannheim
Die Opfer, sie mögen ruhen in Frieden.
Den Angehörigen wünsche ich Kraft um ihren Schmerz zu überwinden und Mut für die Zukunft.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48324
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... ist dieser Thread ein Wettbewerbsthread der "Kopierer + Einfüger"? AvP.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48325
25/02/04 09:42 AM
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Malika Offline
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@Anton,
Hast Du kein Herz ? Ist da wo bei Dir ein Herz sein sollte ein Stein?
Weisst Du nicht was es heisst ,wenn man seine Freunde und Angehörige verliert?Spott und Besserwisserei deinesgleichen ist hier wirklich fehl am Platze.

Möge Gott ,oder wer auch immer dein Land vor solchen Katastrophen beschützen.

oG Malika

Aufrichtiges Beileid an die Rifis.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48326
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danke malika, du bist mir zuvor gekommen.
wenn du anton schon kein mitgefühl zeigen kannst/willst (?), dann lass doch bitte auch deinen kommentar, der ist mehr als nur daneben danke!
silla

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48327
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@ Anton...ich lese dich recht gerne, aber nach Stunden der Angst um meine Lieben, da Telefonverbindung nicht auf Anhieb klappte; sorry...der Zynismus ist fehl am Platz....viele sitzen hier in Ungewißheit und hilflos, können nicht helfen. Bitte halte dich in diesem thread zurück. Danke Farnmausi


Träume nicht vom Leben,
lebe Deinen Traum
Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48328
25/02/04 11:45 AM
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hallo leute,

gestern hat 2m bilder von den betroffenen gebieten gezeigt. die zahl der opfer hat sich mittlerweile erhöht. man spricht von 564 toten und 300 verltzten...

jm
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Opferzahl steigt: 560 Tote nach Erdbeben in Marokko



Rabat (AFP) - Nach dem schweren Erdbeben in der marokkanischen Mittelmeerprovinz El Hoceima ist die Zahl der Todesopfer auf 564 gestiegen. Rund 300 Menschen wurden der jüngsten Bilanz zufolge verletzt. Die Zahl der Opfer werde mit den vorangehenden Räumarbeiten in den schwer zugänglichen Orten des Rif-Gebirges weiter steigen, hieß es. Die Bewohner der Küstenregion waren in der Nacht zu Dienstag im Schlaf von den Erdstößen überrascht worden. Mehrere Staaten und Organisationen, darunter die USA und die UNO, sagten Hilfe zu.

Von den Verletzten schwebten laut Map etwa 80 in Lebensgefahr. Sieben Verletzte seien zur Behandlung nach Rabat ausgeflogen worden.

Das Erdbeben der Stärke 6,3 auf der Richterskala hatte am Dienstagmorgen gegen 03.30 Uhr vor allem die Bewohner der Ortschaften Imzouren, Béni Abdallah, Ait Youssef Ouali und Aït-Kamra überrascht. Dort stürzten Häuser wie Pappschachteln zusammen, ganze Straßenzüge wurden zerstört. Die beiden besonders betroffenen Ortschaften Imzouren und Aït-Kamra wurden von den Behörden zu Katastrophengebieten erklärt.

Die Region wurde von mehreren Nachbeben erschüttert. Tausende Einwohner der Hafenstadt El Hoceima verbrachten aus Angst vor weiteren Beben die Nacht zu Mittwoch im Freien, in behelfsmäßigen Unterkünften, Zelten und Autos, wie ein AFP-Reporter berichtete. In der mehr als 100.000 Einwohner zählenden Hafenstadt gab es keine Opfer, doch wurde etwa die Hälfte der Bewohner sicherheitshalber aus ihren Wohnungen evakuiert, wie ein Vertreter einer marokkanischen Menschenrechtsorganisation erklärte.

Der marokkanische König Mohammed VI. schickte die Armee, die Polizei und zivile Helfer in die betroffenen Gebiete; auch Helikopter waren im Einsatz. In El Hoceima wurde ein Krisenstab einberufen, der die Hilfsaktionen koordinieren soll. Dieser sollte vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz unterstützt werden. Dieses gab in Genf bekannt, dass bereits vier Ärzte und 20 Krankenschwestern in die Unglücksregion unterwegs seien. Zudem wurden Hilfsmittel wie 1500 Decken, und 100 Zelte dorthin geschickt. Das Komitee stellte 48.000 Euro für die Opfer der Katastrophe zur Verfügung.

In der betroffenen Region stoßen die afrikanische und die eurasische Erdplatte aufeinander. Deshalb gilt Marokko ebenso wie seine Nachbarstaaten als besonders erdbebengefährdet. Beim bisher schlimmsten Beben in dem nordafrikanischen Königreich waren 1960 in der Hafenstadt Agadir 12.000 Menschen gestorben.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48329
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la illaha ila Lah

es ist hart zu sehen, wie die armen angehörigen leiden. viele mußten draußen übernachten. ich frage mich, warum die hilfe aus rabat auf sich warten läßt. die betroffene gegend soll sehr sehr schlecht erreichbar sein (schlechte oder gar keine strassen). die politik hat es versäumt für eine einigermaßen funktionierende infrastruktur zu sorgen (allg. vernachlässigung des rifs). jetzt sterben u.a. menschen, weil man nicht zu ihnen gelangen kann. wenigstens eilt nun hilfe aus d:

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THW schickt Experten in marokkanische Erdbebenregion


Bonn (dpa) - Das Technische Hilfswerk hat zwei Spezialisten in die marokkanische Erdbebenregion entsandt. Bei dem schweren Beben im Norden des Landes wurden fast 600 Menschen getötet und 300 verletzt. Das Beben hatte die Menschen im Schlaf überrascht. Nach THW-Angaben soll das deutsche Team mögliche Einsatzoptionen erkunden und die Koordination der europäischen Hilfe übernehmen. Die beiden Erdbebenexperten waren auch nach dem verheerenden Beben in der iranischen Stadt Bam im vergangenen Dezember im Einsatz.


Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48330
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Ich möchte euch für diese Berichterstattungen danken.Da mein Mann zur Zeit auch in Marokko ist(Nähe Meknes)und ich keine Verbindung im Moment bekomme,bin ich froh hier über die aktuellsten Stände informiert zu werden.Ich mache die Nachrichten im Fernsehen vor den Kindern nur ungerne an.Unsere Tochter ist 9 und weiß genau was da passiert ist und unsere Familie im Land verteilt lebt macht sie sich Sorgen ,die sie sich noch nicht machen sollte.Macht weiter!!!

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48331
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warum wird eigentlich überall betont, die Gegend sei schlecht zu erreichen? Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48332
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Vielleicht ein kleiner Trost..

Quelle Wanadoo: http://www.wanadoo.ma/wanadoo3/fr/events/seisme/home.cfm

Mobilisation internationale au secours des victimes

L'Espagne, la France et la Belgique ont annoncé mardi l'envoi de plusieurs avions chargés de matériels et de secouristes pour venir en aide aux victimes du séisme qui a frappé le nord-est du Maroc dans la nuit de lundi à mardi, faisant au moins 564 morts et 300 blessés.
Plusieurs autres pays européens ont proposé leur aide ainsi que les Nations unies et la Croix-Rouge internationale. Un premier avion transportant des secouristes, des médicaments et des couvertures devait quitter Madrid mardi soir pour une mission d'assistance aux sinistrés.
L'avion de transport de type Hercules devait partir de la base militaire de Torrejon, près de Madrid, en réponse à une requête des autorités marocaines, auxquelles Madrid avait proposé son assistance. Un second appareil Hercules, chargé de matériel de secours, est prêt à décoller d'Espagne si Rabat en faisait la demande. La Croix-Rouge espagnole a dépêché une équipe de 5 secouristes dans la province d'Al Hoceïma, sur la côte méditerranéenne du Maroc, pour laquelle étaient également en partance une vingtaine de pompiers de deux ONG basées dans le sud de l'Espagne.
Par ailleurs, un avion français de la protection civile avec une quinzaine de secouristes, des chiens et du matériel de déblaiement partira de Marseille à 07H30 (06H30 GMT) mercredi 25 février, a annoncé le Quai d'Orsay dans un communiqué à Paris. "La France, conformément aux souhaits du Président de la République, entend par cette aide manifester son entière solidarité avec le Maroc et se tenir à ses côtés dans cette douloureuse épreuve", conclut le communiqué.
Un avion C-130 Hercules, chargé d'aide, partira mercredi de la Belgique pour le Maroc, en réponse à une demande formulée par le chef de la diplomatie marocaine, Mohamed Benaïssa, selon l'agence Belga. Par ailleurs, le gouvernement régional de Flandre (nord de la Belgique) a annoncé mardi qu'il allait débloquer 100.000 euros pour venir en aide aux sinistrés marocains. Cet argent sera utilisé afin d'apporter de l'eau potable et des tentes aux victimes du tremblement de terre, a précisé le gouvernement.
Le gouvernement portugais a lui aussi offert l'aide de sa protection civile au Maroc. Le Premier ministre José Manuel Durao Barroso a écrit à son homologue marocain que le Portugal était disponible pour apporter une aide en fonction "des besoins exprimés par le gouvernement marocain". L'Allemagne, par la voix de son ministre des Affaires étrangères, Joschka Fischer, s'est également déclarée "prête à tout moment à fournir de l'aide".
Le secrétaire général de l'ONU Kofi Annan a proposé mardi l'aide de l'ONU. "Les Nations unies sont prêtes à porter assistance, y compris en déployant une équipe de coordination et d'évaluation du désastre, pour aider le gouvernement à gérer l'aide internationale pour répondre à la situation d'urgence", a dit le porte-parole de M. Annan Fred Eckhard dans un communiqué.
La Fédération internationale des Sociétés de la Croix-Rouge et du Croissant-Rouge a indiqué mardi qu'une équipe de la Croix-Rouge se tenait prête à se rendre au Maroc afin de coordonner les secours nécessaires aux victimes du séisme qui a frappé le pays en début de journée. "Une équipe de coordination et d'évaluation de la Fédération est prête à partir aujourd'hui afin de soutenir l'opération du Croissant-Rouge (marocain)", qui a déjà dépêché 200 secouristes sur place, a indiqué la Fédération internationale dans un communiqué.
La Fédération a ajouté qu'elle avait débloqué 75.000 francs suisses (48.000 euros) de son fonds de secours d'urgence au profit des victimes du séisme. Selon le communiqué, le Croissant-Rouge a envoyé sur place 1.500 couvertures, 100 tentes, 150 matelas, 200 jerrycans et des bâches en plastique. Une équipe médicale, composée de quatre médecins et de 20 infirmières, a également été dépêchée sur les lieux du séisme.

AFP (Mis en ligne le 25 février 2004)

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48333
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Fieberhafte Suche nach weiteren Überlebenden in Marokko


Rabat (AP) Mit Äxten und bloßen Händen haben die Rettungskräfte im marokkanischen Erdbebengebiet am Mittwoch fieberhaft nach weiteren Überlebenden gesucht. Die Zahl der Todesopfer stieg auf mindestens 564, wie die amtliche Nachrichtenagentur MAP meldete. Es wurde damit gerechnet, dass sich unter den Trümmern eingestürzter Häuser noch weitere Tote befinden. Unterdessen liefen die internationalen Hilfsanstrengungen für die Opfer des Bebens in der Nacht zum Dienstag an.

Laut MAP wurden bei dem Erdstoß der Stärke 6,5 rund 300 Menschen verletzt; 80 von ihnen waren am Mittwoch noch in ärztlicher Behandlung. Zahlreiche obdachlos Gewordene verbrachten die Nacht bei feuchtem und stürmischem Wetter in provisorischen Zelten. Aus Sorge vor möglichen Nachbeben schliefen auch viele Menschen, deren Häuser noch standen, im Freien. Das Beben erschütterte eine ländliche Region in der Nähe der Küstenstadt Al Hoceima. In der Katastrophenregion sind die Häuser überwiegend aus Lehm gebaut.

Der 6.000-Einwohner-Ort Ait Kamara wurde nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) völlig zerstört. Das Zentrum des Bebens lag 160 Kilometer nordöstlich von Fes im Mittelmeer. Rettungsmannschaften wurden entsandt, um nach möglichen Verschütteten zu suchen. Auch Soldaten waren im Einsatz. Die Helfer hatten jedoch Schwierigkeiten, die abgelegene Gegend zu erreichen, in der etwa 36.000 Menschen leben. Hubschrauber sollten Hilfsgüter in die Gegend bringen.

Bundespräsident Johannes Rau sprach dem marokkanischen König Mohammed VI. in einem Telegramm am Mittwoch sein Beileid aus. Er verfolge mit großer Erschütterung die Meldungen über die hohe Zahl an Toten und Verletzten, die das verheerende Erdbeben gefordert habe, hieß es in dem vom Bundespräsidialamt veröffentlichten Schreiben. Papst Johannes Paul II. rief zu Hilfen auf und erklärte, er bete für die Opfer.

Das Technische Hilfswerk (THW) entsandte zwei Spezialisten in das Erdbebengebiet. Sie sollen dort im Auftrag von Bundesinnenminister Otto Schily die Einsatzmöglichkeiten erkunden und die europäische Hilfe mit den marokkanischen Behörden koordinieren, wie das THW am Mittwoch erklärte. Das deutsche Koordinierungsteam werde gemeinsam mit Einheiten des luxemburgischen Zivil- und Katastrophenschutzes noch am Mittwochmorgen in Oujda erwartet.

Auch Mohammed VI. kündigte umfangreiche Hilfe für die betroffene Region an. Er plante für (den heutigen) Mittwochvormittag einen Besuch in dem Gebiet. Frankreich wollte ein Flugzeug mit 15 Einsatzkräften und Spürhunden entsenden. Auch Belgien und Spanien schickten laut MAP Hilfstransporte auf den Weg. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften bat um Spenden in Höhe von 2,8 Millionen Schweizer Franken (rund 1,8 Millionen Euro), um unter anderem 1.500 Zelte, 30.000 Decken und 15.000 Matratzen für die Opfer bereitstellen zu können.

Al Hoceima ist die größte Stadt im verarmten Norden Marokkos am Fuß des Rif-Gebirges und wird von Berbern bewohnt. Das letzte größere Beben in der Region ereignete sich 1994, es hatte die Stärke 6,0. Im Jahr 1960 kamen bei einem Beben in der südmarokkanischen Stadt Agadir 12.000 Menschen ums Leben.
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Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48334
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30 000 Menschen brauchen nach Erdbeben in Marokko Hilfe

GENF/RABAT - Die Internationale Föderation des Roten Kreuzes und Roten Halbmondes (IFRC) hat einen Spendenaufruf für 2,8 Millionen Franken an die Geberländer gerichtet. Damit sollen 30 000 Opfer des Erdbebens im Nordosten Marokkos unterstützt werden.
Mit den Hilfsgeldern sollen 1500 Zelte, 30 000 Decken, 15 000 Matratzen, 6000 Kücheneinheiten, Heizgeräte sowie Lebensmittel beschafft werden.

Am dringendsten seien Unterkünfte für die Überlebenden nötig, um sie vor der Kälte zu schützen, erklärte IFRC-Generalsekretär Markku Niskala in Genf.

Derweil wurde der Norden Marokkos von einer Serie von Nachbeben erschüttert. Eines der Nachbeben hatte nach Radioberichten eine Stärke von 5,1 auf der Richterskala.

Marokkanische Experten wiesen darauf hin, dass die neuen Erdstösse keine unmittelbare Gefahr bedeuteten. Die Bewohner in dem betroffenen Gebiet bei der Stadt Al Hoceima sollten sich jedoch von beschädigten Gebäuden fern halten.

Die Bergungsmannschaften setzten nach Tagesanbruch die Suche nach Überlebenden unter den Trümmern fort. Bei dem verheerenden Erdbeben am Vortag waren nach einer vorläufigen Bilanz 564 Menschen getötet und 300 verletzt worden. Am stärksten waren die Dörfer im Rif-Gebirge in der Umgebung der Küstenstadt Al Hoceima betroffen.

Die Zahl der Opfer werde mit den vorangehenden Räumarbeiten in den schwer zugänglichen Orten des Rif-Gebirges weiter steigen, hiess es.

Quelle: http://www.thunertagblatt.ch/newsticker/newsml/20040225140446445172019048030.html

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48335
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Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48336
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Brüssel unterstützt Erdbeben-Hilfe in Marokko mit 500.000 Euro


Brüssel (AFP) - Die EU-Kommission hat eine halbe Million Euro für Rettungseinsätze nach dem schweren Erdbeben in Marokko frei gegeben. Am Mittwochmorgen seien drei EU-Experten in das Erdbebengebiet im Norden Marokkos gereist, sagte ein Kommissionssprecher in Brüssel. Die Experten sollten die Hilfstrupps aus insgesamt 14 EU-Staaten und künftigen Mitgliedsstaaten koordinieren. Die Helfer werden demnach eng mit dem spanischen Roten Kreuz zusammenarbeiten, das die Suche nach Opfern in der Region unterstützt. Zuvor hatte auch das Technische Hilfswerk (THW) zwei Experten in das Katastrophengebiet geschickt.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48337
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Mittwoch 25. Februar 2004, 16:44 Uhr
Fieberhafte Suche nach weiteren Überlebenden in Marokko

Rabat (AP) Mit Äxten und blossen Händen haben die Rettungskräfte im marokkanischen Erdbebengebiet am Mittwoch fieberhaft nach weiteren Überlebenden gesucht. Die Zahl der Todesopfer des Bebens am frühen Dienstagmorgen stieg auf mindestens 564, wie die amtliche Nachrichtenagentur MAP meldete. Ein Nachbeben am Mittwoch habe ein weiteres Menschenleben gekostet. Zwei Erdstösse der Stärke 4,3 und 4,5 erschütterten MAP zufolge die Umgebung der Stadt Al Hoceima und versetzten die Überlebenden in Angst und Schrecken.

Es wurde damit gerechnet, dass sich unter den Trümmern der in der Nacht zu Dienstag eingestürzten Häuser noch weitere Tote befinden. Besonders in entlegenen Dörfern, in die die Rettungsmannschaften erst am Mittwoch aufbrachen, wurden weitere Opfer befürchtet.

Laut MAP wurden bei dem Erdstoss der Stärke 6,5 rund 300 Menschen verletzt; 80 von ihnen waren am Mittwoch noch in ärztlicher Behandlung. Zahlreiche obdachlos Gewordene verbrachten die Nacht bei feuchtem und stürmischem Wetter in provisorischen Zelten. Nach Angaben des Stadtratsvorsitzenden von Al Hoceima, Mohamed Bourad, werden Notunterkünfte für 20.000 Menschen benötigt, die obdachlos geworden seien oder sich nicht mehr in ihre Häuser wagten. Die meisten Häuser im Katastrophengebiet sind aus Lehm gebaut.

Der 6.000-Einwohner-Ort Ait Kamara wurde nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) völlig zerstört. Rettungsmannschaften wurden entsandt, um nach möglichen Verschütteten zu suchen.

Bundespräsident Johannes Rau sprach dem marokkanischen König Mohammed VI. in einem Telegramm am Mittwoch sein Beileid aus. Er verfolge mit grosser Erschütterung die Meldungen über die hohe Zahl an Toten und Verletzten, hiess es in dem vom Bundespräsidialamt veröffentlichten Schreiben. Papst Johannes Paul II. rief zu Hilfen auf und erklärte, er bete für die Opfer.

Das Technische Hilfswerk (THW) entsandte zwei Spezialisten in das Erdbebengebiet. Sie sollen dort im Auftrag von Bundesinnenminister Otto Schily die Einsatzmöglichkeiten erkunden und die europäische Hilfe mit den marokkanischen Behörden koordinieren, wie das THW am Mittwoch erklärte. Das deutsche Koordinierungsteam werde gemeinsam mit Einheiten des luxemburgischen Zivil- und Katastrophenschutzes noch am Mittwochmorgen in Oujda erwartet.

Auch Mohammed VI. kündigte umfangreiche Hilfe für die betroffene Region an. Er wollte das Gebiet noch am Mittwoch besuchen. Frankreich wollte ein Flugzeug mit 15 Einsatzkräften und Spürhunden entsenden. Auch Belgien, Spanien und Finnland schickten Hilfstransporte auf den Weg. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften bat um Spenden in Höhe von 2,8 Millionen Schweizer Franken (rund 1,8 Millionen Euro), um unter anderem 1.500 Zelte, 30.000 Decken und 15.000 Matratzen für die Opfer bereitstellen zu können.

Al Hoceima ist die grösste Stadt im Norden Marokkos am Fuss des Rif-Gebirges und wird von Berbern bewohnt. Das letzte grössere Beben in der Region ereignete sich 1994, es hatte die Stärke 6,0. Im Jahr 1960 kamen bei einem Beben in der südmarokkanischen Stadt Agadir 12.000 Menschen ums Leben.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48338
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nach privater auskunft soll es heute mittag zu einem spürbaren nachbeben gekommen sein, welches ein menschenleben gefordert haben soll.

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Hilfe kommt nicht bei allen Erdbebenopfern an

Rabat (AFP) - Nach dem schweren Erdbeben in der marokkanischen Mittelmeerprovinz El Hoceima ist die Hilfe offenbar noch immer nicht bei allen Opfern angekommen. Hunderte Dorfbewohner protestierten gegen die schleppend anlaufende Hilfe in ihren Gebieten. Aus Europa und Algerien trafen unterdessen Hilfslieferungen und Rettungskräfte in dem Katastrophengebiet ein. Das Technische Hilfswerk (THW) sandte zwei Experten nach Marokko. Die Zahl der Toten stieg auf mehr als 560.

Erst ein Krankenwagen sei bei ihnen angekommen, obwohl sie viele Tote und Verletzte zu beklagen hätten, sagten Einwohner des entlegenen Bergdorfs Ait Kamara oberhalb der Ortschaft Imzouren einem Reporter der Nachrichtenagentur AFP. "Wir haben nichts mehr zum Essen, wir haben gar nichts", sagte ein Teilnehmer der Protestkundgebung. Es gebe viele Dörfer im Rif-Gebirge mit nur 40 bis 50 Einwohnern, von denen mehr als als die Hälfte gestorben seien.

Bei dem Erdbeben der Stärke 6,5 auf der Richter-Skala, das die Bewohner der nordmarokkanischen Küstenregion in der Nacht zum Dienstag im Schlaf überrascht hatte, starben amtlichen Angaben zufolge mindestens 564 Menschen. Die Zahl der Opfer werde mit den vorangehenden Räumarbeiten in den schwer zugänglichen Orten des Rif-Gebirges allerdings weiter steigen.

In der Hafenstadt El Hoceima blieben zahlreiche Geschäfte sowie die Schulen geschlossen. Die Region wurde von mehreren Nachbeben erschüttert. Tausende Einwohner von El Hoceima verbrachten aus Angst vor weiteren Beben die Nacht zu Mittwoch in Behelfsunterkünften oder Autos. Die Internationale Föderation von Rotem Kreuz und Rotem Halbmond rief zu Spenden für die Unterbringung und Versorgung von rund 30.000 Obdachlosen auf.

Spanien schickte zwei Hercules-Flugzeuge mit mehreren Dutzend Hilfskräften, Decken, Medikamenten, Betten und Generatoren, eine dritte Maschine sollte am Abend starten. Spaniens Regierungschef José María Aznar sagte in Alicante, sein Land werde den marokkanischen Bedürftigen "jede nötige Hilfe" zur Verfügung stellen.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48339
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Ich finde einfach keine aktuellen Infos mehr...Medien haken ja schnell ab....die Nachbeben sollen lt. meinem Freund nicht gqanz so schlimm gewesen sein...gehe aber davon aus...er erzählt mir nur die halbe Wahrheit damit ich nicht noch mehr Angst habe...wer hat vielleicht aktuellere Infos? Danke


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Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48340
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hallo,

es ist traurig. es ist tragisch.

die zahl der toten wird mit 571 beziffert, die der verletzten mit 405. ich hoffe sehr, daß sie sich nicht erhöhen. nachbeben verbreiten angst und panik und leute schlafen draußen bei der kälte, ein umstand welcher die bereits schlimme lage erschwert. auf der internetseite von 2m sind einige bidler zu sehen: http://www.2m.tv/aujourd/galerie_seisme/

unten eine der letzten meldungen von yahoo.

in rfi habe ich heute morgen von gruppen aufgebrachter menschen gehört, die gegen die schleppenden hilfen protestieren. die kritik an die marokkanischen helfer wird allerdings nicht von allen geteilt, da viele dies für ein thema halten, mit dem man sich später beschäftigen soll.


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Ausländische Helfer kritisieren marokkanische Behörden

Al Hoceima (AP) In Marokko haben Überlebende des schweren Erdbebens und ausländische Rettungskräfte die schleppende Verteilung von Hilfsgütern kritisiert. Die Lieferungen würden am Flughafen festgehalten, sagte ein spanischer Helfer am Donnerstag. 40 Feuerwehrleute aus Spanien flogen aus Frustration über das Organisationschaos in die Heimat zurück. Die Suche nach Verschütteten wurde zwei Tage nach dem Beben eingestellt. Das Innenministerium gab die Zahl der Toten mit 571 an, rund 400 Menschen wurden verletzt.

Die obdachlos gewordenen Menschen warfen den Behörden vor, Hilfsgüter nicht schnell genug auszuliefern. Im Dorf Imzouren, das bei dem Beben besonders stark zerstört wurde, forderten rund 200 Demonstranten am Mittwochabend schnellere Hilfe. «Die Menschen sterben, und nichts wird für sie getan», riefen sie. «Es ist eine Schande, wir werden wie Sklaven behandelt.»
Im Dorf Ajdir zwangen etwa 200 wütende Männer mehrere Lastwagen zum Anhalten. «Wir warten seit drei Tagen», sagte der 35-jährige Lehrer Abderrahim Idrissi. «Sie bringen all diese Hilfsgüter irgendwo anders hin, aber wir brauchen sie auch hier. Uns geben sie nichts.»
Tausende Obdachlose mussten auch die Nacht zum Donnerstag unter freiem Himmel oder in provisorischen Zelten aus Plastikplanen verbringen. Nach Angaben des Stadtratsvorsitzenden von Al Hoceima, Mohamed Bourad, werden Notunterkünfte für 20.000 Menschen benötigt. «Wir haben wie die Tiere geschlafen», klagte der Student Fikri Yaya.

Der Erdstoss der Stärke 6,5 am Dienstagmorgen und mehrere Nachbeben zerstörten ein halbes Dutzend Ortschaften in der Umgebung der Stadt Al Hoceima am Mittelmeer. Die meisten Häuser dort waren aus Lehm gebaut. Die verarmte Gegend am Fuss des Rif-Gebirges wird überwiegend von Berbern bewohnt.

Es fehle an Zelten, Decken und Medikamenten, klagten die Betroffenen. «Wir haben von Hilfe aus Frankreich und anderen Ländern gehört, aber wir können davon noch nichts sehen», sagte der 28-jährige Abdelnasser Aghadar. «Vielleicht kommt sie morgen, aber wo ist sie jetzt?»
Die Hilfe für die Erdbebenopfer laufe völlig unkoordiniert, kritisierte Manuel Lorenzo von der spanischen Bewegung für Frieden, Abrüstung und Freiheit. Seine Organisation sei gezwungen gewesen, vor Ort Brot, Milch und Öl für die Menschen in den zerstörten Dörfern zu kaufen. Einige Behördenvertreter hätten eingeräumt, dass sie angesichts des Ausmasses der Katastrophe mit der Verteilung der Hilfsgüter überfordert seien.
Die Internationale Vereinigung vom Roten Kreuz und Roten Halbmond erklärte am Donnerstag in Genf, in Imzouren sei ein Zeltlager für 700 Menschen errichtet worden. Zwei weitere Lager andernorts sollten folgen, sobald es wieder Zelte gebe. Der Rote Halbmond habe seine Lager leergeräumt. Am Mittwoch und Donnerstag landeten mehrere Maschinen mit Hilfsgütern aus dem Ausland.

König Mohammed VI, der schon seit Tagen in der Unglücksregion erwartet wurde, will am Freitag ins Katastrophengebiet reisen. Das verlautete am Donnerstag aus Regierungskreisen.

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48341
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Meine Familie lebt in Al Hoceima und ich danke Gott, dass denen nichts passiert ist und ich bete
für diejenigen um Kraft, die in diesen Tagen so schweres erleiden müssen.
Es ist eine Schande, dass die Hilfe, die aus dem Ausland kommt, nicht bei den Bedürftigen ankommt.
Es ist eine Schande, dass Tausende Frauen und Kinder ohne ein dach über dem Kopf bei Regen und Wind auf der Strasse schlafen müssen. Ob sich
wohl die grosse Politik besinnt und den Menschen noch Hilfe zukommen lässt. Hilfe, die aus dem Ausland kommt...

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48342
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Danke für die Info,

heute abend erfuhr ich es bebt noch, aber ohne große Auswirkungen. Betrifft aber nur den Bereich um Nador. Die Stimmung ist denkbar schlecht. Die Berichte über verschleppte Hilfe, Rückweisung auf Flugplätzen scheinen leider der Wahrheit zu entsprechen. Der König hat seiner Position wohl auch ziemlich geschadet durch sein verflixt spätes Erscheinen. Dies ist aber nur Gerüchteküche.

Allerdings eines macht mich sehr traurig; die eigenen Landsleute die in Marokko leben, gehen wieder zur Tagesordnung über. Dies gibt mir vieles zu denken. Medien scheinen abzustumpfen....deshalb schaue ich so gut wie nie TV... aber ob das alles zur Erklärung reicht...nachdenkliche Grüßele Farnmausi


Träume nicht vom Leben,
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Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48343
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hallo farnmausi,

wo hast du das her? ich habe gestern noch viele berichte auf 2m gesehen, unter anderem bilder und interviews mit demonstrierenden oder unzufriedenen leuten in alhoceima und habe nicht den eindruck, daß dort eine revolte entsteht, wie manche unbedingt haben wollen. auch über die hilfe und ihre koordinierung gibt es widersprüchliche informationen. man darf nicht aus den augen verlieren, daß marokko in afrika liegt und jener ländergruppe angehört, die man gemeinhin mit dritte-welt bezeichnet.

das interesse der medien schwindet hier in deutschland, da die nachrichten nicht mehr sensationnel sind, aber dies ist auch nicht anders zu erwarten.

deine information über marokkaner, die zur tagesordungn übergehen verwundert mich. was sollen sie machen ? den rest der woche trauern und nicht zur arbeit gehen ? ich verfolge die nachrichten ziemlich eng, telofoniere regelmäßig mit marokko, in diesen zeiten mehrere male am tag, und suche sonst nach informationen über diese tragödie, wo ich sie finden kann. ich habe einen gegenteiligen eindruck: dieser beben hat die marokkaner in allen regionen tief getroffen, da das volk gerade nach der fußballfreude noch landesweit in einer stimmung von enthusiamus und einigeit sich befand. marokkaner sind alle traurig, hilfe wird auch intern koordiniert, aber vor allem die im ausland lebenden organiseren sich und viele von uns können nur langsam wieder arbeiten und verbrachten die letzten tage mit tränen vor den bildschrimen.

was den könig angeht, muß man abwarten, was seine gründe sein mögen. sicherheit könnte relevant sein. er ist ein junger mann, der bis jetzt keine kontaktängste mit seinen landesleuten hat und sonst ein bemerkenswertes charitatives verhalten zeigt.

jm

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48344
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Rettungsteams sitzen in Marokko fest
Die Mitglieder des vom Arbeiter Samariterbund gestellten Rettungstrupps sitzen nach ihrem Einsatz im marokkanischen Erdbebengebiet noch immer fest.

Mittlerweile hat das österreichische Team aber den Flughafen Al Hoceima verlassen und wurde in die Nähe der spanische Enklave Melilla, einer Hafenstadt im Norden Marokkos, verlegt. Das erklärte der Sprecher des Innenministeriums, Rudolf Gollia, am Freitag.

"Nach meinem derzeitigen Wissensstand gibt es über Marokko kein Flugfenster, der Luftraum ist wegen der vielen Hilfseinsätze überlastet", erläuterte Gollia. Bis am späten Freitagnachmittag sollten die 19 ASB-Mitarbeiter und ihre 16 Suchhunde aber nach Österreich zurückkehren können. Am Donnerstag war der Flughafen Al Hoceima wegen eines bevorstehenden Besuchs des marokkanischen Königs Mohammed VI. gesperrt worden. Dadurch war der ursprünglich geplante Abflug der Österreicher das erste Mal verschoben worden.

Auch andere internationale Hilfskontingente sitzen nach Einschätzung des Samariterbundes seit diesem Zeitpunkt fest. Auf den anderen Flughäfen gibt es Schwierigkeiten mit den Start- und Landegenehmigungen. Laufend treffen Flugzeuge mit Hilfsgütern ein. Die marokkanischen Behörden sind offenbar nicht auf derartige Situationen eingestellt, heißt es.


Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48345
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danke jm für deinen beitrag.
auch mir wird am telefon bestätigt dass das ganze volk anteilt nimmt, traurig und erschüttert ist! das ganze volk leidet mit! es wird auch gesammelt unter der bevölkerung, so jedenfalls habe ich es gehört! auch die radiosender informieren regelmässig!
es ist doch logisch, dass die nicht direkt betroffenen marokkaner zur tagesordnung übergehen "müssen", was sollen sie sonst tun? traurig sind sie trotzdem!
auch hier in europa wird vor allem -von marokkanischen mitbürgern- fleissig gesammelt!
gruss
silla

Re: Erdbeben bei Al Hoceima #48346
27/02/04 01:51 PM
27/02/04 01:51 PM
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Yacin Offline
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Yacin  Offline
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die ausländischen helfer sind sehr frustriert über die ungenügende organisation und koordination in marokko:

 Antwort auf:
Ruck/Helias: Hilfe für Marokko in richtige Bahnen lenken

Berlin (ots) - Zu Berichten, wonach ausländische Hilfsleistungen
an die Opfer des jüngsten Erdbebens in Marokko durch örtliche
Behörden behindert werden, erklären der entwicklungspolitische
Sprecher der CDU/CSU- Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB, und
der im Entwicklungsausschuss für den Maghreb zuständige
Berichterstatter, Siegfried Helias MdB:

Nach dem schweren Erdbeben mit fast 600 Toten in Marokko ist ein
organisatorisches Chaos ausgebrochen, obwohl Unterstützung von außen
dringend Not tut. Mehrere aus dem Ausland angereiste Helfer kehrten
frustriert heim, weil die marokkanischen Behörden ihnen kein
Einsatzgebiet zugewiesen hatten. In mehreren Orten protestierten
Bewohner gegen das Ausbleiben von Hilfsgütern.

Auf dem Flughafen von Al Hoceima versuchten Demonstranten
unterdessen, ausländische Hilfsgüter zu plündern. Sie wurden von der
Polizei abgedrängt. Daraufhin blockierten sie zeitweise die
Flughafenstraße.

Aus Rabat heißt es hingegen, das Ausland habe zu viele Helfer und
zu wenig Hilfsgüter geschickt.

Wir fordern die Bundesregierung auf, mit allem Nachdruck bei der
marokkanischen Regierung darauf hinzuwirken, dass die Hilfsleistungen
in die richtigen Bahnen gelenkt werden und die örtlichen Behörden
ausländische Hilfsgüter umgehend den Betroffenen zuweisen.

ots-Originaltext: CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=7846

CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: fraktion@cducsu.de


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