hallo
aqua,
jetzt habe ich's auch nachgelesen.
ohne menschen gäbe es kein sandkorn, weil es gar kein sandkorn gibt. das alles ist eine frage, wie unser gehirn elektromagnetische wellen interpretiert.
wenn unsere augen ein immer wiederkehrendes muster elektromagnetischer wellen an's hirn meldet, dann sucht sich das hirn einen begriff dafür, um sie schnell einordnen zu können.
genauso, wenn unser tastsinn eine bestimmte signalabfolge an's hirn meldet. irgendwann treten wir dann mal in taktilisch(?) und optisch mit einer unvorstellbaren menge von elementarteilchen (oder wellen) in wechselwirkung und mama sagt dazu "sandkorn".
schwupps ist dieses muster ein sandkorn. ein sandkorn ist auch nur für einen menschen ein sandkorn. ein regenwurm sieht darin vielleicht was ganz anderes. bei dem läuft, wenn er mit einem "sandkorn" wechselwirkt etwas ganz anderes ab, als bei einem menschen und die beiden reaktionen haben wohl nichts gemeinsames.
nach heissenberg stört jede beobachtung von irgendwas dieses irgendwas, so das es nicht mehr dasselbe ist.
ein sandkorn wird also erst durch die beobachtung desselben zu einem sandkorn. was es war, bevor es beobachtet wurde, wissen wir nicht, da wir es nicht beobachtet haben.
eine beobachtung setzt aber zwingend auch einen beobachter voraus, also einen menschen.
gäbe es also keine menschen, gäbe es auch kein sandkorn, sondern nur eine ansammlung von elektromagnetischen wellen, die man durch spätere beobachtung so oder so interpretieren könnte, je nachdem, ob man mensch oder regenwurm ist.
das ist jetzt kein witz. dürfte schneidk noch mitschreiben, dann würde er das noch etwas vertiefen, aber grundsätzlich mit mir übereinstimmen.
"nicht im iran oder saudi-arabien leben wollte"
richtig, addiere noch somalia, sudan, nord-nigeria etc.etc
und ruanda.
gruss
Najib