elvire recht herzlichen dank für diese information, ich habe die studie heute ausgdruckt und werde sie in ruhe, mit grossem interesse lesen. mit sicherheit ist solch eine arbeit der gtz lesenswert zumal sie als neutral und sachlich anzunehmen ist.
unter marokkanern ist es - so scheint es mir - eher bekannt, dass ihre hier lebenden landesleute überwigend berberophone aus dem norden sind. dies rührt m.e. daher, da die deutshen ihre rekrutierungsbüros für gastarbeiter anfang der 60er jahre in melilla und dem norden hatten. ziel war es ledige körperlich starke junge männer für die boomende industrie in deutschland anzuwerben. manche marokkaner wollen darin eine heimliche vereinbarung von hassan 2 mit deutschland sehen, der den norden von verägerten rifis nach den geschehnissen von 1958 so entleeren wollte.
diese situatiion hat sich nach meinem empfinden in letzter zeit mit dem einzug von marokanern anderer regionenen, unter denen der studentenanteil bedeutend ist, allmählich geändert.
nochmals vielen dank und schöne grüsse!
jm