Hallo Blubell, Khira, Shisn, Dagoka und alle anderen!

Als ich diese Zeilen geschrieben habe, hatte ich gerade Kontakt zu einer Algerierin. Die Auseinandersetzung mit ihrer Person verleitete mich zum Schreiben.

Damals lehnte sie sich mit ihrem Kopf an meine Schulter und sprach von ihrem Vater. Er würde nie mit ihr sprechen und nur einmal habe sie gehört, wie er sagte, er sei stolz auf sie. Auch erzählte sie mir, dass ihr Vater auf ihre finazielle Unterstützung besteht.

Das war das einzige Mal, wo sie aus sich herauskam und mir unbewusst viel über sich erzählte. Es tat mir für sie sehr leid. Sonst konnte man mit ihr leider keine ernsthaften Gespräche führen. Vielleicht, weil sie geheimnisvoll wirken möchte oder sich nicht in ihre Seele schauen lassen will. Ich halte sie für eine sehr intelligente Frau, die aber einige unrichtige Dinge tut.. Dies finde ich sehr schade. Butter bei de Fische:Ihr Männerverschleiß ist enorm. Zuerst war ich fasziniert von ihren Augen und bin in diesen versunken, von ihrer Schönheit und ganz besonders ihrem geheimnisvollen Wesenn. Leider musste ich feststellen, dass ich nur ein weiterer Strich in ihrer Liste sein sollte. Daraufhin habe ich mich von ihr distanziert. Umso aufdringlicher wurde sie.

Ich habe viel über sie nachgedacht, weil ich sie verstehen wollte und dabei enstanden diese Zeilen. Ich habe über die familieren Strukturen in den arabischen (marokkanischen) Gesellschaften nachgedacht und glaube, dass die Strenge und Kaltherzigkeit ihrer Eltern BEI IHR dazu führten, dass sie Liebesersatz durch die Nähe zu vielen Männern sucht. Diese "Sucht" ist aber nicht zu stillen, dass es keine ehrliche Liebe ist.

Es ist wirklich traurig, wie manche Eltern mit ihren Kindern umgehen. Eltern sollten für ihre Kinder nicht nur Respektpersonen sein, sondern auch gute Freunde. Leider vermisse ich das gerade in arabischen Familien sehr stark.

Ansonsten habe ich in meinem ersten Beitrag umfangreich beschrieben, welche Rolle der Vater in der arabischen Gesellschaft oft spielt und welche Rollen die Kinder. Das nenne ich nicht gegenseitiger Respekt, wenn Eltern nicht dazu bereit sein, ihre Sorgen und glücklichen Momente mit ihren Kindern zu teilen. Ich habe so viele Familien gesehen... so viele Verwandte,
so viele Bekannte... , dass ich meine Traurigkeit darüber niederschreiben musste...

Wie sind eure Erfahrungen?

Herzliche Grüße
Shakir