Ich bin doch soooooooooo faul!
Ok Sineb, wenn nicht jetzt, dann nie!
Hm... ehm... ja...
Das meiste, was ich geschrieben habe, habe ich wieder vergessen.
Mein Kopf ist leer! Kennst du das Gefühl, wenn du so viele Ideen und Einwände bei einem Thema hattest und
drei Tage später diese komplett verschwunden sind.
Ahhhh...
Was schreibe ich nur für einen Mist. Kurz nachdenken und schon hab ich es wieder. OKI!
Also... ich leg wieder los.. aber diesmal in WORDPAD!
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Ich kann verstehen, dass du deine Berufswahl auch davon abhängig machst, welche Perspektiven du
damit in Marokko hast. Schließlich ist Marokko das Land deiner Vorfahren und dein Herz hängt an diesem
Land. Trotzdem finde ich, dass du dich dadurch einschränkst.
Du solltest den Beruf auswählen, der dir höchstwahrscheinlich am meisten Spaß machen wird und
der dir liegen könnte. So richtig kannst du das sowieso nicht wissen, wenn du nicht gerade
1000 Praktikas machst.
Was möchte ich sagen?
Ein Mensch entwickelt sich mit den Jahren. Heute träumst du von einem Leben in Marokko! Morgen
vielleicht von einer Karriere bei Damiler Chrysler oder in der Politik. Eine Ausbildung dauert in der
Regel 3 Jahre und sagen wir mal, dass du beabsichtigst in sechs Jahren nach Marokko zu ziehen.
Wer garantiert dir, dass du bis dahin nicht andere Vorstellungen vom Leben hast und ganz was anderes
willst? Ich finde, dass man nicht sechs Jahre vorher planen kann, eine "marokkogerechte" Ausbildung
zu absolvieren.
Ich habe die Einstellung, dass intelligente, flexible, ehrgeizige (und und und)... Menschen überall auf
dem Arbeitsmarkt bestehen können. Ob du diese Eigenschaften hast, kannst nur du selber wissen.
Hast du sie, hindert dich nichts daran in Marokko als Quereinsteiger zu arbeiten und dir eine gute
Position zu erkämpfen. Es kommt natürlich auch darauf an, wie man sich selbst verkauft bzw. wie man
für sich selber wirbt.
Stehen deine Pläne und bist du dir ganz sicher, dass du nach Marokko möchtest, so musst du dich
bestens vorbereiten. Dann reicht es nicht, dass du nur bei deiner Berufswahl Marokko
berücksichtigst. Ich persönlich würde mir dann Arabisch und Französisch in Wort und Sprache
beibringen - bis ich es perfekt kann! Währenddessen würde ich mich über
die Möglichkeiten in Marokko informieren. Ich würde mit vielen marokkanischen Banken in Marokko telefonieren.
Sollte es marokkanische Banken auch in Deutschland geben, würde ich diese natürlich auch kontaktieren.
Vor einigen Jahren haben marokkanischen Banken doch Werbung für Versicherungen gemacht,
die im Todesfall die Kosten für einen Rücktransport nach Marokko übernehmen. So genau kenne ich mich
damit nicht aus. Ich würde mich um eine Wohnung kümmern, ich würde Geld für schlechte Zeiten sparen und
mir die Möglichkeit offen lassen, nach Deutschland zurückkehren zu können. Wenn du nur einen marokkanischen Pass
hast, darfst du dich nicht mehr als 6 Monate außerhalb Deutschlands aufhalten. Zuerst einmal würde ich
nur zur Probe in Marokko arbeiten, um zu sehen, ob meinen Vorstellungen entsprochen wird.
Denn solange du Marokko nur im Urlaubsfeeling kennst, kennste Marokko nicht wirklich. Ob du das Land so toll findest,
wenn du auch dort arbeitest, stelle ich in Frage! Es gibt so viele studierte (einheimische) Marokkaner, die in Marokko nicht das
erreichen konnten, was sie beabsichtigten.
Was anderes - bist du relgiös oder hast du vor, religiös zu werden?
Wenn nein, hat sich das erledigt!
Wenn ja, dann solltest du wissen, dass du als Bankangestellte Verträge mit Kunden abschließt, die
der Bank hohe Zinsen einbringen sollen. Diese sind im Islam verboten! Das ist nur ein Hinweis... -
nicht mehr! Möchte auch keine Diskussion über Haram bwz. Halal-Berufe auslösen. Wenn es diskutiert
werden soll, bitte schön. Aber ohne mich...
Einen Beruf mit dem du auch Marokko erobern könntest, kann ich dir leider nicht nennen!
Dafür drück ich dir aber ganz fest die Daumen!
Und von den folgenden Sätzen darfste dir einen aussuchen:
Träume sind dazu da, um sie zu verwirklichen.
Manchmal sollten Träume auch Träume bleiben.
Shakir