aquawatch: Recht hast Du. Nur mit dem "alte Heimat, auf Nimmerwiedersehn-Auswandern", ist das so ne Sache. Ich glaub da so nicht mehr richtig dran. In früheren Jahrhunderten, ok, da mussten lange Schiffsreisen nach Amerika, Australien getätigt werden, zuhause drückten die (finanziellen oder andere) Sorgen, man hatte nicht mehr viel zu verlieren. Selbst eine Urlaubsreise in die alte Heimat war mit Mühsal verbunden.
Das trifft doch heute meist nicht mehr zu. 4 Stunden Flug, zu erschwinglichen Preisen, und schwupps, Du bist wieder zurück. Viel verloren hat man im Allgemeinen auch nicht. Gut, es mag den einen oder die andere Romantiker(in) geben, die mit dem Leben in DE unzufrieden sind, sich woanders eine "Erfüllung" ihrer Wünsche erhoffen (erträumen), aber das dürften sehr rare Exemplare sein.
Ich bin bei meinem Kommentar vom wahrscheinlichen Durchschnitt eines Auswanderers ausgegangen, gleich ob der einige Jahre, oder, falls es sich so ergeben sollte, für immer da bleibt. Die Umstellung/Gewöhnung bleibt gleich.