Bin vor 15 Jahren nach Marokko ausgewandert und habe es nie bereut!
Klar gibt es Schwierigkeiten, auch ich sehe sie vornehmlich in der Gesundheitsversorgung, allerdings nur bei wirklich sehr ernsten oder seltenen Krankheiten, die ganz alltaeglichen Krankheiten kann auch hier fast jeder Arzt und auch die oeffentliche Krankenstation behandeln.
Ein anderes Aergernis ist tatsaechlich die schulische Erziehung, insbesonders die sehr autoritaere Erziehung mit oft sehr unangemessenen Strafen, die vielen Streiks in den oeffentlichen Schulen, die oft mangelnde Motivation der Lehrkraefte etc..
Auch fuer uns war die Privatschule der am ehesten akzeptable Kompromiss, aber dennoch weit entfernt von einem Ideal!!
Was die Schwierigkeiten der deutschen Ehefrauen mit ihren marokkanischen Maennern betrifft, da kann ich der oben geaeusserten Meinung weder aus eigener Erfahrung, noch aus den Erfahrungen meines Bekanntenkreises zustimmen! Das sind ganz normale Beziehungen mit Hochs und Tiefs und das fuer eine binationale Ehe von beiden Seiten Geduld und Verstaendnis fuereinander vonnoeten ist, ist uns allen klar.
Jeder der sich fuer ein neues Land entschiedet, sollte es zunaechst, wenn moeglich, mehrfach besuchen und auch bereit sein, seine Sprache zu erlernen!
Franzoesisch ist in Marokko sicher sehr hilfreich, sollte aber nicht die einzige zu erlernende Sprache bleiben, ich kann Euch versichern, dass das Leben hier sehr viel leichter wird, wenn Ihr marokkanisch sprecht.
Es gruesst euch
Bahloulia