hallo
detlef,
Elvire hat, so habe ich es verstanden, kritisch auf die Geschlechtertrennung bei der geplanten islamischen Fluglinie hingewiesen. Das hat aber doch nun nichts mit öffentlichen Toiletten zu tun, die nach Geschlechtern getrennt sind.
doch detlef, das hat es. es ist nämlich nichts grundsätzlich anderes. das unterscheidet sich nur in der quantität, aber nicht in der qualität.
wenn man mal nachdenkt, dann gibt es für getrennte toiletten genauso wenig logische gründe, wie für getrennte sitzreihen in der kirche. hoppla, ich meine natürlich flugzeug. der hauptgrund wird wohl das befinden der frau auf der toilette, respektive flugzeug sein. für die meisten männer wär's ok.
genauso, wie sich die damen unwohl fühlen würden, müssten sie erst hinter einer reihe pissenden männer durch, um es sich dann in einer von mann oder frau abwechseln benutzten kabine gemütlich zu machen, so ist es mancher moslemischen frau, und ich wette auch manch anderer, unangenehm einen langstreckenflug neben einem fremden mann zu verbringen. das ist also nicht grundsätzlich unterschiedlich, sondern nur eine frage der unterschiedlichen wohlfühlgrenzen.
bei einer hört's halt im flugzeug auf, bei der anderen erst auf der toilette. aber aufhören tut's.
so gesehen ist das ein prima angebot für diejenigen frauen, bei denen es schon im flugzeug aufhört.
und dass halalessen und eine möglichkeit zum gebet in einer aufgeklärten welt ein problem ist, glaube ich nicht.
also, was hat das mit apartheid zu tun? sicher auch nicht mehr, als die öffentlichen toiletten.
es ist ja freiwillig und keine zwangsairline für moslems.
gruss
Najib