Guten Morgen,
@Elissa
es ist sehr schade, dass jemand wie @verzweifelt hier ein so negatives Bild verbreitet, das auf seiner persönlichen Erfahrung mit einer einzigen Marokkanerin beruht
was ist daran so schade? Er spricht von seinen ureigensten Erfahrungen, die für ihn sehr schmerzlich sind und weshalb soll er nicht berechtigt sein, diese, seine Geschichte, hier einzubringen? Willst Du ihm einen Maulkorb umhängen oder ihn entmutigen, hier im Forum nicht mehr zu schreiben?
Das Leben besteht halt nicht nur aus Friede, Freude, Eierkuchen
Wenn Du Dir mal die Mühe machst und in anderen frankophonen Foren mitliest, wirst Du Stories dieser Art (wie @verzweifelt sie schildert) öfters finden und nicht als Einzelfall hinstellen.
Wahrscheinlich gibt es genauso viele marokkanisch-deutsche Ehen, die scheitern, wie es deutsch-marokkanische Ehen gibt, die gelingen, nur dass die letzteren - wie Najib richtig bemerkt - das weniger häufig an die große Glocke hängen.
Das ist durchaus möglich - rein hypothetisch betrachtet. Eines allerdings möchte ich noch hinzufügen: Najib lebt mit seiner marokkanischen Frau in MA und nicht in Europa. Ein nicht unwesentlicher Unterschied.
In einem anderen Beitrag wurde von einem TN ganz konkret ausgesprochen, dass marokkanische Familien mit der Heirat eines Ausländers sich einverstanden erklären, weil diese Heirat zu Aufenthaltszwecken dient. Auch dieses Argument sollte man nicht unerwähnt lassen.
Um dir Ratschläge zu geben, müsste man die genaueren Lebensumstände von euch beiden kennen und ich würde dir nicht unbedingt anraten diese hier im Internet öffentlich zu machen
Bei dem Wort "Rat-Schläge" läuft's mir kalt den Rücken runter - für mich sind es primär Schläge.
Aber das nur nebenbei.
Vielleicht wollte Tommy einfach nur mal sondieren, sich aussprechen. Warum gleich wieder entmutigen sich zu äussern? Mir ist aufgefallen, dass Du in ähnlich gelagerten Situationen die TN/Innen in Deinem Posting anrätst, persönliche Probleme nicht ins Forum reinzustellen. Wenn derjenige oder diejenige das Bedürfnis haben, sich mitzuteilen, dann sei es ihnen doch unbenommen. DU musst ja nicht von Erfahrungen aus Deiner binationalen Beziehung erzählen, wenn Dir nicht danach ist. Chacun à son goût.