@Ulla
Der Koran bezog sich auf Buchreligion.
Das Fleisch was geschlachtet wurde muss für Allah geschlachtet sein.
In Folge dessen kann ein Moslem das Fleisch was von Juden stammt essen. Wichtig ist die Schlachtung im Namen Allahs.
Buddhisten fallen nicht darunter. Wenn aber der Gastgeber das ok gibt (er sagt es sei halal) dann kann man es essen. Sollte es aber dennoch haram gewesen sein, so hat das für den Muslim keine Bedeutung, da er es nicht wusste.
Wenn ich aber als Muslim Fleisch kaufe was haram ist (wegen fehlender Schlachtung im Namen Allahs) und meine dieses später halal machen zu können so ist dieses falsch. Das Fleisch bleibt haram. Wenn ich meinen Gästen dann aber erzähle es sei halal, so muss nur ich mich vor Allah rechtfertigen, meine Gäste haben ja nicht bewußt Fleisch gegessen welches haram ist.
Ein gerissenes Tier (z.B. eine Antilope) kann man halal machen in dem man es im Namen Allahs schlachtet (Entscheidend ist die Gerinnung des Blutes).