Hallo Ulla,
Du schreibst zum Thema "ältere" deutsche Frau und Marokkaner:
"Man muß nicht so tun, als ob der Mann ein Opfer ist. Trotz finanziellem Notstand im Maghreb sind die Männer nicht am Verhungern und sie sind nicht "gezwungen", sich zu verkaufen. Ich habe mit denen kein Mitleid !!! Irgendwie scheint es ihnen nicht soooo schlecht dabei zu gehen. "
und weiter: "Junge deutshe Frau sucht jungen deutschen Marokkaner für Exotik-Abenteuer - da habe ich auch kein Mitleid !!! Die Realität holt schnell und hart ein, und zwar beide. Erstmal die Frau, weil Exotik auf die Dauer langweilig wird und nicht den Wunsch nach Geborgenheit erfüllt, den jede Frau irgendwann auch hat."
Wir reden also NICHT über Beziehungen (dies zur Abgrenzung).
(1) Heißt das, egal ob "alte" Frau und Marokkaner oder "junge" Frau und Marokkaner = da sind die Marokkaner doch selbst schuld? Wieso findest Du hier das Verhalten der deutschen Frauen nicht daneben?
(2) "Man muß nicht so tun, als ob der Mann ein Opfer ist." Siehst Du das in Bezug auf sexuell ausgebeutete Frauen oder Mädchen genauso? Muß man mit denen auch kein Mitleid haben, wenn sie doch, auch ohne sich zu prostituieren "nicht am Verhungern" sind? Immerhin könnten sie doch arbeiten gehen... in die Teppichfabriken, in der Billig-Textilindustie, Fußbälle oder Turnschuhe nähen...
(3) Meiner Meinung nach ist Sextourismus in jeder Form zu verurteilen, egal ob Männer oder Frauen das Wohlstandsgefälle ausnutzen. Und die Hauptverantwortlichen, die Täter, das sind meiner Meinung nach diejenigen, die verantwortungslos ihre Position ausnutzen, und nicht diejenigen, die sich etwas mehr als ein paar Krümel vom großen Kuchen erhoffen.
Viele Grüße,
Daisy