Das erschien mir dann jedoch völlig risikoreich: so viel Geld (welches ich ja leider nicht in der Hosentasche mit mir herumtrage, sondern zum überwiegenden Teil als Kredit aufnehmen müsste) in ein Projekt zu stecken, wenn ich vorher nicht genau weiß, dass ich auch die Genehmigung für das Business bekomme. Dann müsste ich ja mit dem Klammerbeutel gepudert sein.
Auch hatte ich ganz stark das Gefühl, dass der Architekt, mich für eine etwas spleenige Deutsche hielt, der man erst mal beibringen müsse, dass MA nicht D sei, und mir wurde irgendwie klar, dass so ein Typ, wenn er denn einen solchen Auftrag bekäme, die Sache so gestalten würde wie er es will und ich dann gar nichts mehr zu bestimmen hätte.
Für uns war dann irgendwie klar, dass wir das auf gar keinen Fall machen. Da sind mir einfach viel zu viele Unsicherheitsfaktoren.
Auch hat es mich geärgert, dass man scheinbar in MA nicht offen ist für ein bisschen was Neues. Es scheint wohl so, dass man schon ein richtiger Geldsack sein muss, um das umzusetzen, was einem vorschwebt.
Wir haben jetzt jedenfalls sämtliche Businsessgedanken bzgl. MA begraben, denn wenn schon in der Planungsphase so viele Probleme auftauchen, was soll dann erst später werden?
Nein, ich glaube, für mich ist klar, dass ishc dann lieber hier in D bleibe. Ein festes Einkommen,32 bezahlte Urlaubstage, soziale Absicherung, plötzlich wurde mir klar, das alles ist auch was Feines! Nun ja, der Regen - aber in MA ist ja auch nicht alles nur toll. Das gibts wohl nicht.