Guten Abend,
der Regent Gaddafi hatte ja vor nicht zu langer Zeit Besuch der EU-Kommission zur entsprechenden Lagebesprechung und - makaber, makaber - Lieferung von
1.000 Leichensäcken und
500 Rettungswesten
im Falle eines gescheiterten Fluchtversuches.
Otto Schily hatte schon im vergangenen Jahr die Errichtung eines Lagers im Maghreb anvisiert.
Nachdem MA ihm die kalte Schulter zeigte, näherte er sich eben Libyen an - nach dem Motto "einer ist immer willig".
Das schambedeckte Thema "Ceuta" und die nichtangemessene Reaktion - sowohl seitens MA als auch seitens der EU - hat jetzt immerhin, wenn auch reichlich verspätet, den Klerus auf den Plan gerufen.
"Jesuiten orten Menschenrechtsverletzungen an spanischer Grenze
Der Flüchtlingsdienst der Jesuiten (JRS) hat Spanien und Marokko scharf kritisiert. Spanien wirft die Hilfsorganisation illegale Ausweisungen vor, Marokko die Deportation von Flüchtlingen"
http://religion.orf.at/projekt03/news/0512/ne051206_spanien_fr.htm @ jm
Fremdarbeiter in Libyen
Libysche Arbeit zuerst für Libyer! Dies soll für qualifizierte Jobs bei ausländischen Firmen gelten, aber richtet sich auch gegen die Masse der Wanderarbeiter.
kann das dahingehend interpretiert werden, dass künftig auch Marokkaner, die bislang mit einem Arbeitsvertrag, für den sie Geld hinlegen mussten, in Libyen über kurz oder lang nicht mehr beschäftigt werden? ?