hallo

 Antwort auf:
Wenn ich hier von Begebenheiten berichte, dann heißt das ja nicht, daß das auch meine persönliche Meinung darüber nicht!
deshalb habe ich mich auch erst auf deine antwort an imad eingemischt.
der erste absatz folgt genau der strategie, die man benutzt um den nationalismus wieder salonfähig zu machen.


 Antwort auf:
nach dem Krieg war es ja tatsächlich so (ähnlich wie heute im offiziellen Irak od. Afghanistan), daß Medien wie Zeitungen, TV und Radio von den Allierrten geprüft und zugelassen werden mußten. So auch bei pol. Parteien und anderen Organisationen.
Erst im Laufe der Zeit entwickelte sich eine gewisse Unabhängigkeit. Daß die Grundsteine in eine bestimmte Richtung gelegt wurden merkt man heute jedoch noch bei bestimmten Themen, z.B. "Kritik an Israel". Auch wenn diese Kritik nach Meinung der meisten gerechtfertigt ist, so ist es immer noch ein Thabuthema, worauf insbesondere unsere Politiker und ebstimmte Medien merkwürdig reagieren.
Es ist also schon so, daß die ersten hohen und höheren Positionen in der neuen Bundsrepublik von Marionetten der Allierten besetzt wurden und auch heute noch in manchen Bereichen geistige Nachfahren dieser Maionetten Posten inne haben.
so ähnlich hat das horst mahler neulich auch formuliert

das mag ja sein, dass manipuliert wurde. aber zumindest wurde nicht dahingehend manipuliert, dass man anstatt der juden, schwulen, behinderten,... jetzt andere menschen auszurotten hätte.
desweiteren bin ich der meinung, dass wir deutschen, österreicher, franzosen und wer sonst noch alles mitgemacht hat moralisch verpflichtet sind israel mit einem besonderen respekt zu begegnen. ich fände es unangebracht, wenn hohe repräsentanten des deutschen staates mit dem finger auf israel zeigen würde. ansonsten kann ja jeder zur isrealischen politik sagen was er will.
das geht vom staatssekrtär abwärts ohne probleme.
ich habe auch nicht das gefühl, dass die deutsche presse besondere rücksicht gegenüber der israelischen politik walten lässt.
wenn natürlich einer hingeht und öffentlich von einer mitschuld der juden am holocaust schwadroniert oder ein anderer versucht mit einer antijüdischen kampangne doch noch in die nähe von 18% zu kommen dann geschieht es ihnen recht wenn sie öffentlich zur rede gestellt werden.

das thema hier heisst "dank an marokkanische soldaten"
du hast geschrieben, dass ihnen eigentlich kein besonderer dank gebührt, da sie ja 1. nicht für die freiheit kämpften und 2. sowieso dazu gezwungen wurden.
gerade dann gebührt ihnen dank.
die hatten mit der ganzen sache nichts zu tun und wurden trotzdem als erste ins feuer gezwungen. jeder andere konnte sich noch auf etwas berufen und hat mindestens das gefühl auf der richtigen seite was gutes getan zu haben. die wurden nur verheizt und danach hat sich keiner mehr um sie gekümmert.
gerade denen danke ich besonders.

abschliessend möchte ich noch bemerken, dass ich mich als mitläufer fühlen würde, würde ich zu deinem posting keine stellung nehmen.

ich glaube ja, dass du, was die praktischen dinge des lebens angeht, ein ganz patenter kerl bist.
aber bei manchen postings von dir habe ich das gefühl, dass du gar nicht so richtig darüber nachdenkst was du eigentlich schreibst.

gruss
Najib


um etwaigen rechtliche konsequenzen vorzubeugen:
dieses posting wurde unter subjektivitätsvorbehalt erstellt.

Wandern im Rif

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