@ thomas
Also ob es denn tatsächlich eine Befreiung war oder eine Machtübernahme ist Ansichtssache
wenn es eine machtübernahme gewesen wäre, würden heute keine deutschen und österreicher ihre länder regieren. oder sind das deiner meinung nach alles marionetten der amerikaner oder der damaligen allierten ?
Wenn ich mir so auf alten Fotos die tausenden jubelnden Menschen anschaue, dann könnte ich mir vorstellen, daß diese und deren Nachkommen bei einem anderen Ausgang des Krieges auch noch heute jubeln würden.
ein sehr bedenklicher satz, aber nach den aussagen haskamps, wundert mich hier sowieso nix mehr. schon möglich, dass sie heute noch jubeln würden, aber die juden wären sehr wahrscheinlich ausgerottet und nicht-arier, schwule, behinderte, sozialisten,etc. würde man auch heute noch vergasen. na, wenn das kein grund zum jubeln ist !
Zu den Marokkanern:
Sie hatten kein besonders hohes Ansehen in der franz. Armee. Man bezeichnete sie ofmmals entwürdigend als "Ziegenböcke", weil sie weniger sauber, wohlrichend und gebildet waren als die Franzosen. Sie wurden auch meist zuerst über die Minenfelder geschickt
im krieg, und vorallem als soldat, gehts darum zu überleben und nicht um gut zu riechen oder wer der sauberste ist. und überhaupt, kannst du dafür auch quellen nennen, oder gings dir nur darum, die marokkanischen truppen und deren beitrag für den frieden in europa, in den schmutz zu ziehen ?
hier ! weils so schön war, nochmal:
Am 7. April, anlässlich der Feiern zum 60. Jahrestag des Befreiung Vorarlbergs von den Nazis, hat das „offizielle Österreich“ in Gestalt von Bundeskanzler Schüssel u. von Vorarlbergs Landeshauptmann Sausgruber die Bedeutung der marokkanischen Truppen gewürdigt und ihnen Dank und Anerkennung für ihren Beitrag zum Sieg über die Hitlerarmee ausgesprochen.
und dies hier noch
Ende - aber auch Neuanfang - 60 Jahre Demokratie
In seiner Predigt anläßlich des Ökumenischen Gottesdienst "60 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs" in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin erinnerte sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, zuerst an seine Erlebnisse, die er in den letzten Kriegstagen hatte:
"Ich war am 24. April als Neunjähriger froh und glücklich, dass die einrückenden marokkanischen Truppen im französischen Heer die aus weißen Bettlaken eilig zusammengenähte und am hohen Kirchturm des Dorfes aufgehängte Kapitulationsfahne verstanden und achteten. Es fiel kein Schuss der schweren Geschütze. Mutige Männer hatten auch buchstäblich in letzter Minute die von der flüchtenden SS gelegten Zündschnüre durchschnitten, die eine kleine Brücke in die Luft jagen sollten, immerhin der einzige Zugang zu den Wiesen und Feldern jenseits des kleinen Flusses. So oder ähnlich haben viele in verschiedenen Schritten und zu unterschiedlichen Zeitpunkten ihren 8. Mai erlebt."
ein paar ungepflegte minenläufer hätte man bestimmt nicht so gewürdigt und die marokkaner waren gott sei dank auch nicht so "gebildet", wie die angehörigen der SS, und haben alles umgenietet was sich bewegt, sonst wäre deutschland jetzt wahrscheinlich um einen kardinal ärmer !
gruß und noch einen schönen sonntag