"Also würde ich mir normalerweise nur wünschen, dass sich die Deutschen aus Gutherzigkeit diesem Fall annehmen...."
richtig. und zwar sollten sie das voellig unabhaengig von irgendeiner "schuld" tun.
"Wieso mit zweierlei Maß bewerten?"
weil man aepfel und birnen nicht gleich bemessen kann.
1. kann man den genozid an den europaeischen juden wohl kaum mit dem vergleichen, was die deutsche "mithilfe" im rif angerichtet hat.
2. der zeitliche zusammenhang ist ein voellig anderer. "wiedergutmachungen" an die juden wurden von der taetergeneration bald nach dem krieg verhandelt und bezahlt.
"Wenn es also allgemeingültige Regel ist, für die Taten der Vorfahren aufkommen zu müssen, dann fordere ..."
es ist aber nicht allgemeingueltige regel.
dass die forderungen und zahlungen sich zur unendlichen geschichte entwickelt haben, ist ein spezifisch deutsches problem.
kein anderes volk lebt seit fast 60 jahren im dauer-kotau fuer ZWOELF (schreckliche) jahre seiner geschichte.
ich kann verstehen, wenn marokkaner mit hinweis auf die anderen deutschen "wiedergutmachungen" versuchen, einen juristischen anspruch herzustellen.
aber wir deutschen muessen gemachte fehler ja nicht auf immer und ewig wiederholden. hoffe ich

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lobozen