Hallo Anton, ne, ne, ne, das ist mir doch etwas zu simpel, diese These "der Islam ist der Nährboden für Terrorismus".
Wenn Du sagen würdest: "" Jede Gruppe, die auf ein System (wie auch immer es heisst) und dessen Regeln schwört und deren Grundprinzipien autoritär aufgebaut sind, deren Grundprinzipien auch beinhalten: Kritik und Nachfragen sind erschwert, Bildung kaum vorhanden - ja dieses System ist anfällig für Terrorismus ""
dann würde ich das bestätigen.
Es gab schon viele Religionen, deren Anhänger "blind" ihren ernannten Führern gefolgt sind (ich erinnere an christliche Kreuzzüge, Hexenverbrennung, die Inquisition, aber auch an hinduistische Extremisten, die Terror in Indien gegen Muslime ausüben).
Aus meiner Sicht scheint momentan der "Islam" in der Weltgeschichte einfach "dran" zu sein. "Dran" zu sein mit Entwicklung, sich in Frage stellen, seine Position finden und nach außen präsentieren und publik machen.
Das Christentum ist rund 600 Jahre älter und hat Einiges durchstehen und überleben müssen (Fehlideologien und -interpretationen, Reformation, Aufklärung) - dies hat vielleicht der Islam noch vor sich.
Der Nährboden für Terrorismus besteht darin, daß weite Teile der heute muslimischen Länder wirtschaftlich und sozial unterentwickelt sind. Armut, Arbeitslosigkeit, fehlende Bildung, fehlende Demokratie.... und dann der Blick auf den Westen... ein Zündstoff, der zuweilen auch den Neid auf die westliche Welt immer wieder schürt.
Als ich am besagten 11. September im Fernsehen die Türme einstürzen sah, dachte ich: Das alles ist nicht der Krieg der Religionen... (auch es medienmäßig oft so verkauft wurde, auch wenn der Islam dazu benutzt wird und Muslime sich verleiten lassen zu Taten, die sich gegen die Menschen richten) - nein, ich dachte:
Das ist schlichtweg der Krieg "Arm gegen Reich". Dies ist meine persönliche Meinung.
Viele Grüße, Ulla