Ganz kurz eine kleine Auslegung, bevor ich mich Wichtigem widme:

Man muss das mit Vorsicht genießen, was manche Nachkommen marokkanischer Gastarbeiter hier über die marokkanischen Traditionen erzählen: Ihre Beobachtungen widerspiegeln nämlich nicht, was gegenwärtig in Marokko vorgeht, sondern das, was ihre Eltern vor Jaaaaahren kannten und es in Deutschland wie die „Sieben Schläfer“ (Ashabu Al-Kahf) weiter pflegten. Die Töchtern dieser Gastarbeiter, die damals nach Deutschland dankend kamen -(und sie waren ja nicht sehr hell, was die Ausbildung betrifft, sonst hätten sie ja als Schreiber in ihrer Heimat eine goldene Nase verdient und es nicht nötig gehabt, sich in Germany zu verwahrlosen)- ich sagte: die Töchtern dieser Gastarbeiter, auch dann, wenn sie es geschafft haben, z.B. eine kaufmännische Ausbildung zu absolvieren, um durch eine Zeitarbeitfirma einen Job zu bekommen, sie bleiben trotzdem arme Frauen, die eine harte Erziehung genossen haben, mitten in Germany, sage und schreibe: mitten in Germany, weil ihre Eltern halt in der Vergangenheit leben, sie haben davon noch nicht gehört, dass Marokko sich geändert hat.
Also noch mal: Mit Vorsicht sollt ihr es genießen, was diese „Jungen“ Alt-Marokkanerinnen sagen, weil sie schlicht und einfach keine Ahnung haben.