Liebe Nayma
Danke für deine Antwort. Natürlich ist der Tod des eigenen Kindes immer sehr, sehr tragisch und es gibt wahrscheinlich viele, die sowas nie überwinden. \:\(
Mein Bekannter, ursprünglich ein Freund meiner Eltern, lebt in Marokko. Und das ist das Traurige: die Männer sprechen dort nicht über solche Sachen und ich sehe einfach, wie es ihm zunehmend schlechter geht. Er leidet still vor sich hin. Mir sagt er ab und zu: mir geht es sehr schlecht. Ich fühle mich dann irgendwie verantwortlich, weiss aber nicht, was ich machen soll. Depressiven kann man - so wie ich weiss - nur professionell helfen; es nützt nichts, wenn ich etwas sage; er hört es nicht. Und wenn man denkt, es geht ihm wieder besser, so ist beim nächsten Telefonat wieder alles noch viel schlimmer...ein Schritt vor, zwei zurück. Deshalb eben: gibt es dort professionelle Hilfe resp. Antidepressiva? Würde ein Mann zu einem Psychiater in ambulante Therapie gehen oder ist sein Stolz dafür zu gross?