Die Hetzjagd ist zu Ende
Gehen wir einmal davon aus, dass es Selbstmord war aber nicht danach aussehen soll weil, erstens J. Moellemann dadurch sein Gesicht waren wuerde und zweitens, seine Familie ggf. eine Lebensversicherung ausbezahlt bekaeme, dann waere das ein alamierender Tag in der Geschichte der deutschen Demokratie.
Da ist ein Mensch in den Tod getrieben worden, weil er sich nicht stromlinienfoermig anpasste und nicht stehts mit allen gut laechelnd praesentierte, nein er hat auch Kritik geuebt und zwar an jenen, die kaum ein anderer wagte zu kritisieren.
Das war dann fuer die Bessermenschen im feinen Anzug Anlass, die Jagd nach ihm zu beginnen. Da waren zum einen die jenigen aus den anderen Parteien, denen es darum ging, jemanden aus einer anderen Partei zu deinstalieren und da waren aber auch jene Leute aus der eigenen Partei, die sich selbst in neuen Positionen sahen, die sie mit Moellenmann niemals bekommen haetten. Also bliessen auch diese zur Jagd nach ihm auf. Und da waren noch die Medien, denen es um Attraktionen ging.
Natuerlich gab niemand all dieser Leute zu, warum er wirklich gegen Moellemann war. Sie spielten sich nur alle als Waechter der Demokratie auf und genau dagegen sollte Moellemann ja angeblich verstossen haben. So ist es ja auch recht leicht jemanden zu aechten, der gegen die Demokratie verstoesst.
Aber was sind das denn fuer Demokraten, die durch ihr Verhalten einen anderen Menschen, dem niemals etwas undemokratisches nachgewiesen werden konnte, in den Tod treiben? Sind das die Demokraten, wie wir sie haben wollen?
Gerade die, die sich als selbsternannte Bessermenschen aufgespielt haben sollten sich jetzt einmal an die eigene Nase fassen und ueberlegen, was sie da angerichtet haben. Sie haben jemanden in den Tod getrieben! Es ist eine Schande fuer die Demokratie und die Meinungsfreiheit, weil diese durch die Urheber also Mittaeter eines unnoetigen Selbstmordes vertreten wird.