H@llo Daisy,

ich brauche mit dem Opfer "Vergewaltiger" nicht umgehen dazu haben wir Gerichte, Richter, ankläger, Verteidiger usw.; Wir haben geltende Gesetze, nach denen Straftäter abgeurteilt werden. Diese Gesetze werden ja nicht im Nachhinein aktiviert, sind ja bereits "in Betrieb". Und der Straftäter wird abgeurteilt. Ob der Strafrahmen und alles rundherum seine Richtigkeit hat oder nicht, das weiß ich nicht.

Das Strafmaß und die Begleitumstände mit allem drum & dran können für das Opfer und deren Angehörige keine letztendliche Befriedigung darstelle.

Einem mißbrauchten Mädchen, einer mißbrauchten Frau hilft ist aber auch etwas in sein "Lebensskript" geschrieben, genau so wie ausnahmslos jedem Opfer. Die Auslegungen und Darlegungen würden aber den Rahmen dieses Forums sprengen.

Abgesehen von der rechtssprechenden Justiz - ist ein Täter auch (s)ein eigens Opfer. Die Skriptanalyse, das ist das Lebensdrehbuch, nachdem jedes Leben wie ein Film "geschrieben" ist, bringt es auf Grund der Vorgeschichten der Eltern und der Großeltern usw. des Opfers ganz klar an den Tag, wie logisch nun so eine "Wahnsinnstat" beim sog. wirklichen "Opfer" eintritt. Ernüchternd, tragisch, Wahnsinn - und trotzdem nicht verhinderbar!

"Außer", der Mensch - und das kann theoretisch 'jeder', durchkreuzt seinen eigenen Lebensplan (sein Skript), "schreibt es um" sein eigenes "Drehbuch" - und sagt sich (Annahme):

"... so, ich glaube, jetzt meine Familiengeschichte zu kennen. Ich bin mir nicht zu gut, nicht zu schön, ich stehe dazu, ich nehme es an, so wie es ist - aber, ab jetzt will ich meine Geschichte selbst schreiben..."

Das ist eine lebenslange Aufgabe, nie fertig, bis zum Tod, wie das Leben selbst. Dabei brauche ich nicht mich selbst zu analysieren, ewig nachdenken, ob nun alles richtig oder falsch ist, was ich mache - nein, ich stelle ich meinem Leben, meiner Aufgabe, meinem Sinn, wofür bin ich auf diesem Planeten! Warum bin ich hier in Munderfing, und nicht in Biafra, nicht in Vietnam, Kongo, Irak, oder sonstwo...!?

Es geht gar nicht darum, alles, wie aus der Pistole geschoßen, beantworten zu können, auch "Scheitern" zuzulassen, einzubauen, aber meinem Leben in die Augen zu schauen, die Füße auf dem Boden, gut geerdet, mit Bodenhaftung sozusagen. Und jeden Tag das zu tun, was zu tun ist.

Dazu dürfen Spiritualität, Realität, Wunsch & Wirklichkeit in "meinem Haus" (Körper/Geist) in regem Austausch ein- und ausgehen.

Aber dazu gäbe es so viel zusagen - ich möchte es vorerst bei dem belassen und wünsche noch einen Guten Tag!

... AvP.