Hab noch was vergessen: Du sagst: Traditionen, Denkmuster etc. werden per Sozialisation, Enkulturation oder wie auch immer an die Menschen weiter ggegeben. Das ist richtig und auch gut so, denn der Heranwachsende braucht ja einen Orientierungsrahmen. Das darf den einzelnen aber nicht daran hindern, spätestens als Erwachsener sein Hirn zu gebrauchen und selbst zu entscheiden, was gut und richtig ist. Wir leben doch nicht in einem Käfig! Eine Gesellschaft entwickelt und verändert sich, nur so ist Fortschritt auch auf der Ebene des humanitären Bewusstseins möglich. Und dann kommst du daher und sagst, wir können einander nicht verstehen und selbst Paare können bei aller Liebe und allem guten Willen nicht miteinander langfristig klar kommen.
Und ich behaupte:D-D Paare müssen genauso an ihrer Beziehung arbeiten wie bikulturelle Paare. Teilweise mögen die Probleme anders geartet sein, aber das muss nicht zwangsläufig zum Scheitern der bikulti Beziehung führen, wie du das jetzt darstellst. Andere scheitern ebenso.
Marie