hallo sherezade, danke für deinen beitrag. und alles gute für eure ehe. du sprichst das an, was mich seit langem beschäftigt. ob es überhaupt zwischen unseren verschiedenen kulturen zu einer gemeinsamen auffasssung kommen kann. wenn schon immer mehr ehen in deutschland geschieden werden, wie sollen dann binationale ehen unter dem starken gesellschaftlichen druck bestand haben? ich bedauere aufrichtig, wenn der gute wille und alle liebe nicht ausreichen, einer ehe bestand zu geben.
all die regeln und verhaltensnormen, die vorbilder und die lebensmuster werden ja von früh an von unseren eltern an uns weitergegeben. für unsere je verschiedenen kulturkreise mag das auch richtig sein, denn sie regeln soziales verhalten und den umgang miteinander.
es wächst, aus einiger beobachtung, bei mir die skepsis, das interkulturelle beziehungen und ehen bestand haben können. vielleicht sollten wir die ausnahmen begrüssen und uns darüber freuen. die regel aber sieht wohl so aus, dass die kluft oft zu tief ist - trotz bestem willen, einander zu verstehen.
ich sage es einfach: die tatsache, dass wir einander nicht verstehen, macht mich zunehmend mutlos und resignativ!
Jocim
ps. jamil, würdest du bitte *nicht* auf diesen beitrag eingehen? danke!