@Manzana,

schön, daß du dich angesprochen fühlst. Du verlangst hier allen Ernstes die Erbringung von Beweisen, die eine religiöse Überzeugung, eine transzendentale "Wahrnehmung" und die persönliche "Erfahrung" der Einheit und Allmacht Gottes betreffen! Glaubst du nicht auch, daß das Hirnriß ist?!

@Sinah

Wenn du etwas genauer gelesen hättest, was ich geschrieben habe, dann würdest du dort auch meine Ansicht finden, daß Fatimas Freund Christ bleiben soll, wenn er davon überzeugt ist, und daß ich vor jedem Menschen goßen Respekt habe, der an Gott glaubt. Du wüßtest aus meinem Beitrag auch, daß wir Muslime die anderen "Buchreligionen" anerkennen, vice versa aber eben nicht!!!

@ Ulla,
du hast schon in etwa richtig verstanden, was der Islam den Muslimen bedeutet. Aber ich frage dich, wie sieht es mit den Absolutheitsansprüchen des Judentums und des Christentums aus, und mit deren Anerkennung des Islam als geoffenbarte Religion mit einem Propheten und Gesandten und einer Heiligen Schrift, die das Wort Gottes und nicht das Seines Gesandten und Propheten darstellt?

@Jocim

deine utopischen Vorstellungen von "gut integrierten Muslimen" in der deutschen/europäischen Gesellschaft werden wohl utopisch bleiben.
Du scheinst aber verpaßt zu haben, daß der Islam längst zu Europa gehört, nahezu 30 Millionen Muslime leben auf europäischem Boden, und das nicht erst seit der Arbeitsmigration.
Die meisten Muslime sind bereits integriert, das mag vielen aber deshalb nicht aufgefallen sein, weil sie erwarten, daß die Muslime ihre kulturelle Andersartigkeit und Vielfalt bis zur Aufgabe jeglicher Identifikation mit irgend etwas islamischem/türkischem/arabischem/fremdartigen etc. einbüßen.
Die meisten sehen sich unlängst als Teil der europäischen Gesellschaften und sind hier zu Hause, während sie nicht nur rechtlich immer noch als Gastarbeiter und Ausländer bezeichnet werden.
Ich bin Teil und Beobachterin einer sehr ausgewogenen Integration vieler Gruppen von Muslimen, die ihren konstruktiven Teil zum gesellschaftlichen Leben beitragen, und die Rechte und die einheimischen Menschen dieses Landes achten und von einer Isolation nichts wissen wollen.
Wenn aber die Ausblendung religiöser Phänomene und Überzeugungen Voraussetzung für eine Integration sein soll, dann möchte ich gerne wissen, wer denn eine solche Ansicht ernsthaft vertritt und sich trotzdem offen gegenüber allen Menschen wähnt?!

@fatima,

ich habe den Eindruck, du hast deine Entscheidung schon getroffen, warum also noch viel diskutieren?
Wie Essarghini schon gesagt hat, du kannst nicht alles haben! Nur weil du in deinem Kopf eine theoretisch scheinbar funktionierende Vorstellung von einer Ehe mit einem Christen und der Erziehung der Kinder zu haben scheinst, heißt es nicht, daß das praktisch auch zu bewerkstelligen ist, ehrlich gesagt ist das sehr naiv! Abgesehen davon stellst du dir die Frage nach deiner persönlichen religiösen Überzeugung nicht wirklich, wie kommt es sonst, daß du immer noch wankelmütig bist.
Ich weiß nicht genau, ob eine relgiöse islamische auf Koran und Sunna basierte Entscheidung für dich von Bedeutung ist, oder aber eine Entscheidung, die auf Erfahrungen und gutgemeinten Ratschlägen und dem Mitgefühl der Diskussionsteilnehmer basiert.
Vielleicht weißt du es ja selber noch nicht so genau?