Liebe MRVI,

über Deinen Beitrag mußte ich schmunzeln, und er hat mich angeregt, daß ich unbedingt auch noch ein paar Takte dazu sagen möchte. Verstehe mich aber bitte nicht falsch, ich respektiere Deine Sicht des "Traum-Mannes".

Um jedoch die Vielfalt der "Frauen-Herzen" aufzuzeigen, möchte ich auch meine Sicht ergänzen.

Zu Deinen Worten:

 Antwort auf:
Nein, eine gewisse härte die nunmal einfach männlicher wirkt, reizt das weibliche Auge und Herz doch viel mehr, oder?
 Antwort auf:
er muss in seiner weise dominant sein...also führen können
Ich weiß nicht, was Du mit Härte meinst, aber ein Mann, der auch Schwächen und Unsicherheiten zeigen und darüber reden kann, gefällt mir viel besser.

Führen können soll er, aber das soll auch die Frau, denn beide "führen" die Familie. Und beide müssen sich immer wieder verständigen, über Fragen der Kinder-Erziehung, des Haushalts usw. Aber daß nur der Mann führt, und die Frau macht, was er sagt, dieses Bild gefällt mir weniger.

Wenn Du sagst:

 Antwort auf:

Einer MUSS diesen Part einfach übernehmen. In der Firma sind es die Chefs, in der Schule ist es der Lehrer,
dann stimme ich Dir darin absolut zu ! Aber hast Du schon einmal daran gedacht, daß es auch weibliche Chefs geben muß und weibliche Lehrer, Politiker usw. ?

Dies alles möchte ich nur anmerken, um zu zeigen, daß Frauen unterschiedliche Bedürfnisse an einen Mann haben.

Und daß es Situationen gibt, wo ein Mann nicht gut ist oder tatsächlich Schwächen in einem Bereich hat, und er dann auch gerne mal die Führung an die Frau abgeben kann, ohne gleich das Ganze als "Männlichkeitsverlust" zu sehen.

In einer anderen Situation, wo er gut ist, und sich die Frau weniger wohl fühlt, dann kann er wieder die Führung übernehmen.

Wenn die beiden sich gut verstehen und gegenseitig mit ihren Eigenschaften, ihren unterschiedlichen Stärken und Schwächen schätzen und lieben, und sich die "Bälle gegenseitig zu-spielen können", dann ist das wunderbar. Ist zumindest meine Erfahrung. \:\)

Lieben Gruß ! Ulla


Viele Grüße, Ulla

"Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will" Francois Rabelais