Grüß dich Ulla,
Der Unterschied zwischen Gleichberechtig und Gleichwertig zu erklären, find ich schon ein bißchen komich, zumal die Begriffe für sich selbst sprechen,wenn man die deutsche Sprache beherrscht!
Aber ich tu es trotzdem, mit meinen Worten, als irgenwelche Wortdefinition rauszusuchen!
Gleichberechtigung. abgleitet aus Gerechtigkeit ist in der Natur nicht vorhanden, es herscht das Gesetzt des Stärken, geistig,wie körperlich, das Leben an sich besteht aus Wettbewerb,mit dem Ziel
den besten Erfolg evolutionär zu erreichen!
Nehmen wir das konkrete Beispiel unsere Menscheit, nicht jeder hat die möglichkeit die beste ärztliche Versorgung zu erhalten, wenn er finanziel benachteiligt ist dieses in Anspruch zu nehmen,genauso so ist es mit der Schulbildung, mit die Ernährung die Aufteilung des Mehrwertes,
und so weiter!
Zum Beispiel die Theorie des Kommunismus, hat versucht eine Gleichberichtung nicht nur im juristichem Sinn, sondern in allen sozialen Bereichen soweit dies möglich ist, zu realisieren, ist aber an der Realität gescheitert, durch die Ignoranz, den Menschen in seiner Natur wahrzunehmen wie er ist!
Auch in der Tierwelt ist es sehr gut so beobachten, das es nur das Recht des Stärkeren gibt, wie auch bei uns Menschen Geld und Einfluss, Cleverness, soziale Kompetenz etc.herrschen!
Nicht der Grundsatz der Gleichheit bwz. Gleichberechtigung!
Warum hab ich nicht das natürliche gleiche Recht auch ein Kind gebären zu dürfen, wie ein Frau es tut und auch diese bereicherung im meinem Leben zu haben? Bin ich um dieses Recht betrogen wurde?
Oder bin ich deswegen minderwertiger als eine Frau?
Der Begriff Gleichwertig ist für nichts anders das alles Leben den gleichen wert besitz und niemand etwas besseres ist!
Albert Schweitzer hat es mal schön formuliert:
"Ich bin Leben das leben will, in mitten von Leben das leben will":
"Was ist Ehrfurcht vor dem Leben, und wie entsteht sie in uns? Die unmittelbarste Tatsache des Bewusstseins des Menschen lautet: "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.' Als Wille zum Leben inmitten von Willen zum Leben erfasst sich der Mensch in jedem Augenblick, in dem er über sich selbst und über die Welt um sich herum nachdenkt.“ „Zugleich erlebt der denkend gewordene Mensch die Nötigung, allem Willen zum Leben die gleiche Ehrfurcht vordem Leben entgegenzubringen wie dem eigenen. Er erlebt das andere Leben in dem seinen. Als gut gilt ihm: Leben erhalten, Leben fördern, entwickelbares Leben auf seinen höchsten Wert bringen; als böse: Leben vernichten, Leben schädigen, entwickelbares Leben niederhalten.“ „Dies ist das denknotwendige, absolute Grundprinzip des Sittlichen.“ „Ethisch ist der Mensch nur, wenn ihm das Leben als solches, das der Pflanze und des Tieres wie das des Menschen, heilig ist und er sich dem Leben, das in Not ist, helfend hingibt. Nur die universelle Ethik des Erlebens der ins Grenzenlose erweiterten Verantwortung gegen alles, was lebt, lässt sich im Denken begründen.“ „Die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben begreift also alles in sich, was als Liebe, Hingabe, Mitleiden, Mitfreude und Mitstreben, bezeichnet werden kann.“
Ok, Ulla ich hoffe dir es einiger maße rüber gebracht zu haben!
Wenn , nicht wär es schön wenn du an konkrte Beispiel erläuerst wo es in der Natur Gleichberechtigung gibt!
Ciao
