Liebe Fatima,

ich kann verstehen wie verzweifelt Du und Dein Freund sein müsst. Verstehen deshalb, weil, obwohl die Liebe vorhanden ist (und Liebe ist zweifelohne die wichtigste Voraussetzung für zwei Menschen die heiraten wollen) man trotzdem auf andere "Dinge" achten muss. Manchmal glaubt man sogar, dass verschiedene Themen im Islam einer "Überarbeitung" bedürfen, weil da ja, wie Du sagst, nicht alles passt...........
Da sage ich aber, und ich bin ja nur eine Muslimin unter vielen, dass dem nicht so ist. Der Islam ist vollkommen und muss keiner "Zeit" angepasst werden, wir Menschen müssen uns dem Islam anpassen.........

Unser Prophet Mohamed (s.w.s.)wies uns eindringlichst darauf hin, dass wenn jemand zu uns käme um die Hand "unserer" Tochter anzuhalten, die erste Frage von uns an den "Berweber" folgende sein müsste: "Wie ist Deine Religion" Diese Frage ist die Wichtigste von allen Fragen bei uns Muslimen, wenn es darum geht die eigene Tochter zu "vergeben" (vorausgesetzt sie stimmt der Heirat zu)!

Wie oft habe ich schon mitbekommen, dass eine Ehe, wo die Ehepartner nicht der gleichen Religionsüberzeugung waren, harmonisch von statten ging bis die Kinder irgendwann kamen. Dann war nichts mehr so wie es mal war. Mann und Frau sind sich aufeinmal nicht mehr einig über die reigiöse Erziehung der Kinder.....und so fangen meist die Reiberein in der Ehe ein. Das diese Situation, welche ich hier beschrieb nicht verallgemeinert werden kann, das ist klar, aber eine Basis ist und bleibt bei uns Muslimen, die Religion.
Das ist übrigens meine Meinung.

Für Deine Zukunft alles erdenklich Gute

wassalam
Khira