Hi Sara,
es scheint leider immer noch so zu sein, dass es einige marokkanische Männer gibt, die sich selbstverständlich das zugestehen, was sie genauso selbstverständlich den marokkanischen Frauen verweigern!
Wie heisst es so schön in der Bibel: "Wer ohne Sünde ist, der schmeisse den 1. Stein" oder als altdeutscher Spruch: "Wer im Glashaus sitzt, der schmeisse nicht mit Steinen"!
Jeder Mensch muss in einem bestimmten Alter unterscheiden können, was Gut und was Böse ist.
Das betrifft auch die Frage der Prostitution, die z.B. aus purer Geldsucht ausgeübt, nicht nur aus islamischer Sicht für diesen Menschen verkehrt sein muß.
Die Frage ist nur, wo der Zwang zur Ausübung dieses Gewerbes anfängt. In Thailand sollen beispielsweise ganze Großfamilien von den Einnahmen der Prostituierten leben und in den wenigsten Fällen soll sich die Frau dort freiwillig für diesen erniedrigenden Job entschieden haben!
Gerade in Marokko als Drittland an der Schwelle zu Europa muss deshalb der junge König in seinem Bemühen der Stärkung des sozialen Gefüges, insbesondere beim Arbeitsangebot, unterstützt werden, um diesen lukurativen "horizontalen" Erwerbszweig wirkungsvoll durch andere Alternativmöglichkeiten bekämpfen zu können (ähnlich sehe ich das beim Hanfanbau z.B. in Kettama, der z.B. durch staatliche Agrar-Programme ersetzt werden kann)!
Die pure Verurteilung der Personen beseitigt nicht die Ursachen!!!!
Gruß Rainer