Soviel ich weiß, wird damit argumentiert, dass wenn der Mann Muslim ist und dich Frau nicht, sich wahrscheinlich trotzdem der Mann bei der Erziehung der Kinder durchsetzen wird und die Kinder eine muslimische Erziehung bekommen. Umgekehrt wäre es dann so, dass sich der christliche Mann gegenüber der muslimischen Frau durchsetzen würde und die Kinder nicht im islamischen Glauben aufwachsen würden. Ob das alles heute noch so 1:1 übernommen werden kann (Mann setzt sich auf jeden Fall gegenüber der Frau durch), bezweifle ich zwar, aber so wurde es mir zumindest erklärt...
Ich glaube sowieso, dass in einer binationalen Beziehung beide ein gewisses Maß an Toleranz aufbringen müssen. Man kann von niemandem verlangen, seine kulturellen Wurzeln und Traditionen von heute auf morgen über Bord zu werfen.