Hmmmm.... ist vielleicht bisschen provokant,
aber wollen die Ägypter zurück zu den "Hieroglyphen", wir zu den "Runen" oder um nicht ganz so weit zurückzugehen zu den "altdeutschen" Schriften?

Braucht man bestimmte Schriften wirklich um die Sprache und Kultur zu erhalten? Aus Interesse und für die Geschichte ist es schön sie zu erhalten, aber ansonsten?

Ich bezweifle das ehrlich gesagt und schließe mich den Ausführungen an, die davor warnen, zuviel lernen zu müssen und ich finde dass man mehr davon hat eine Schrift zu lernen, die möglichst viele andere Menschen verstehen.

Verständigung miteinander funktioniert nunmal am Besten über die Sprache, gesprochen und geschrieben und da ist eine Sprachen- und Schriftvielfalt eher hinderlich, wenn auch sicherlich interessant.

Natürlich sollte niemand aufgrund seiner Sprache oder Schrift unterdrückt oder ausgegrenzt werden, aber das ist eigentlich ein ganz anderes Problem. Ob das damit behoben wird, eine Schrift einzuführen, die kaum jemand beherrscht und benutzt, ist da noch fraglich.

Entwickeln sich nicht Kultur und Sprache schon seit Menschengedenken weiter?
Grundsätzlich ist es wohl überhaupt erst ein Trend der Neuzeit, wieder zur Geschichte zurückzukehren.
Wäre es immer schon so gewesen, würde manch einer von uns sicherlich noch "auf den Bäumen sitzen"... ;\)

Viele Grüße
Claudia