@elvire bzgl. stabilität:

marokko ist noch keine demokratie. es befindet sich allerdings in einem prozess, welches mit grösster verantwrotung und zwar von allen akteuren der gesellschaft vollzogen werden muss.

die marokkanische gesellschaft muss zwei tendezen gleichzeitig abwehren: die ethniszitische und die islamistische.

ethnische herkunft und religion sind zwar fundamente der grundethik einer gesellschaft, sie geben ihr halt und prägen ihr kollektivbewusstsein (etc.), sie sind jedoch keine bzw. extrem gefährliche kategorien des politischen handelns.

wo sie für die umstellung bzw. bildung politischer sturkturen bedient werden, herrscht(e) blut, krieg, bürgerkrieg und chaos. die beispiele allein der letzen wenigen jahrzehnten sind erschreckend zahlreich: algerien, yougoslavien, palestina/israel, iran, afgahnistan, irak etc.

für die marokkanische gesellschaft ist ein bewusstsein in dieser richtung von existenzieller bedeutung. es ist villeicht die grösste herausforderung marokkos zur zeit, das bewusstsein für die fundamente der gesellschaft (inkl. die mazighität) zu sträken und zu rationalisieren und gleichzeit jede radikale und extremistische tendenz zu vemeiden bzw. zu bekämpfen.

jede gelegenheit, auch selbst ein fest dazu zu nehmen, die grundsätze des staates, auch noch in lapider form, zu negieren, birgt eine extremsitische ideologie und ist auf diesem hintergrund zu bekämpfen.


jm