IDIR



Geboren wird er als Hamid Cheriet, und wäre er nicht eingesprungen, als ein Musiker in einer Sendung von Radio Algier nicht erschien, würde hier womöglich nichts über ihn zu lesen sein. Denn der Mann ist studierter Geologe. In jener Radiosendung, 1973, singt er ein Lied zur Gitarre, und es schlägt ein wie eine Bombe. Drei Jahre später ist sein erstes Album auf dem Markt, ein zweites folgt 1979. Doch Geologen werden in der Regel nicht auf Bühnenauftritte vorbereitet, der scheue Idir ist schlicht überfordert und zieht sich zurück. Aber infiziert ist er nun einmal, und es gelingt ihm, sich zu überwinden. Anfang der 90-er gibt er wieder erste Konzerte, und in Lichtgeschwindigkeit hat er eine riesige Fangemeinde – in Frankreich, wo er seit 1975 lebt. Das Thema Exil, ein Fokus bei Idir, spricht hier tausende Menschen an. Bemerkenswert die Gästeliste seines 1999 erschienenen Albums Identités, auf dem sich unter anderen Geoffrey Oryema, Manu Chao, Zebda, Gnawa Diffusion, Frédéric Galliano und das Orchestre National de Barbés finden


Mehr Infos:
----------- http://www.idir-identites.com/
http://www.unesco.org/courier/2000_04/uk/doss13.htm
http://www.nzz.ch/2001/01/03/cd/page-article6UQW0.html



tudert i tmazight d tamazgha
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