Hallo,

@ JM

 Antwort auf:
in marokko und frankreich zählt es zu den politischen büchern
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-meine Antwort:

das war mit Verlaub gesagt bei der Neuerscheinung auch hier in Deutschland der Fall, nur durch die Entwicklung - fast möchte man von einer inflationären Bücherschwemme sprechen - hat sich das Gewicht verschoben.
Lieber JM, hättest du dir die Mühe gemacht und genau gelesen, dann hättest du wahrgenommen, dass ich von einer inflationären Bücherschwemme (Genre, wie von dir angesprochen) sprach. \:D

Deine Ausführungen zum Buch von Malika Oufkir "Die Gefangene" - La Prisonnière" mögen für manche ForumsleserInnen interessant sein, für mich sind sie keineswegs neu sondern spätestens seit der Autorenlesung vor knapp 7 Jahren bekannt.Insofern hattest du mir nichts Neues gesagt.

Es war ja nicht nur Malika sondern auch ihre Mutter und auch noch Malika's Bruder, die zur Feder griffen und ihr eigenes Buch verlegten.
Die Affaire Oufkir wurde auch in dem Buch von Hassan II behandelt, allerdings in einem ganz anderen Licht.

Übrigens, aus meinen anderen postings (zu anderen Themen) liesse sich ableiten, dass ich eine eifrige Leserin von TELQUEL bin, die sich dieser brisanten politischen Themen annimmt.

JM, ganz ehrlich gestanden, ich orientiere mich nicht an amazon und für mich ist es auch kein relevanter Parameter, da ich weder Buchhändler noch Verleger bin, sondern sehr selektiert meine Literatur aussuche, insofern enthalte ich mich jeglichen Kommentares, was die von dir ausgeführten Buchtitel angeht, da ich sie nicht kenne und auch nicht lesen werde.

Also, wenn Golf in Marokko ein Wirtschaftsfaktor ist, dann ....... \:D \:D ......in Tunesien ja, dort sind die Plätze auch allererste Sahne und vorallem, sie werden beworben ohne Ende!!!

In deutschen Golfzeitschriften oder auch in Sonderbeilagen "Golf" sehe ich seit Jahren nicht eine einzige Anzeige von Golfplätzen in Marokko! In Agadir wird der 9er "Royal" eigentlich nur von Einheimischen bespielt und der 27 Loch Platz von den Touris. Wie es auf anderen Plätzen im Land aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Gott-sei-Dank hat man wenigstens den Platz in Ouarzazate geschlossen, pure Wasserverschwendung in diesem Gebiet.

Und wenn du mir jetzt noch erzählst, dass auf einem dieser Golfplätze ein Sohn eines fellahs einen Job bekäme, dann bist du entweder realitätsfremd oder kein Golfer oder schon lange nicht mehr in deinem Heimatland gewesen.

Natürlich besteht die soziale Schicht à la "Marock". Habe ich dies jemals in Abrede gestellt? Nein, mitnichten! Es ist eine reale Parallelwelt, die upper-class, die high-society, die in den Hochglanzmagazinen ihr Konterfei der Kamera entgegenhält. Aber wer kauft sich denn auch die Monatszeitschriften, die fast den Tageslohn eines fellahs ausmacht? Insofern wird weder ein soziales Vorurteil abgebaut noch sozialer Neid verstärkt, da die Leserschaft sehr begrenzt ist.

Leider hast du meine Frage nicht beantwortet, wie denn junge MA's in Frankreich oder Belgien den Film beurteilen.