Hallo Lmarrakchi, von Salman Rushdie gibt es noch einige bekannte Bücher, wie "Mitternachtskinder", erschienen 1995 oder "The Moor's Last Sigh" aus 1996. Obwohl mir sonst kein Buch dick genug sein kann, finde ich seine Schreibweise etwas zu langatmig und lese ihn nicht so gern. Ich mag auch die Autorin "Arundhati Roy" aus dem gleichen Grunde nicht so gern.
Hier eine Rezension aus Amazon zu "Mitternachtskinder":
Einer der großen Romane des 20. Jahrhunderts, 16. Juli 2005
Rezensentin/Rezensent: achim_im_kaff (Mehr über mich) aus NRW
"Mitternachtskinder" ist neben "Des Mauren letzten Seufzer" Rushdies bester Roman und gehört zum Besten was die Literatur des letzten Jahrhunderts zu bieten hat. Die Geschichte eines Mannes, der am 15. August "Schlag Mitternacht" geboren wurde, also genau in dem Moment als Indien unabhängig wurde. In wunderbaren mystischen Anekdoten, Rückblenden und Abschweifungen erzählt der Protagonist seine und die parallele Geschichte Indiens. Rushdies Sprache ist dabei überbordend, voller Witz und von märchenhafter Sprachgewalt.
Man fühlt sich an "Hundert Jahre Einsamkeit" oder an "Tristram Shandy" erinnert.
Absolut empfehlenswert (und deutlich besser als das berühmteste Werk Rusdies).
Sehr interessante Diskussion hier, leider bin ich momentan zu sehr unter Zeitdruck, um teilzunehmen. Kurz gesagt, ich werde mir das Buch von Ayaan Hirsi Ali nicht kaufen, das Ganze erinnert mich sehr an "VERMARKTUNG", ich bevorzuge eher Autorinnen wie Fatima Mernissi, deren Ansichten ich aus islamischer Sicht weitaus revolutionärer finde. Und das Beschneidung kein islamischer Brauch ist, dürfte wohl mittlerweile jedem bekannt sein. Leider jedoch ist es wahr, daß zuviel an Falschbehandlungen von Frauen in islamischer Ländern geduldet wird (auch Beschneidungen), was m.E. aber eher mit der Problematik der Armut, mangelnden Bildung und Tradition zu tun hat, nicht mit Religion.
Apropos: Das muß ich Euch noch schnell melden:
Dienstag 26. Juli 2005, 14:59 Uhr
Ankara (AFP) - Erstmals in der Geschichte der Türkei ist eine Frau zur Vorsitzenden des höchsten Gerichtes des Landes gewählt worden. Die mehrheitlich männlichen Verfassungsrichter wählten die 63-jährige Tülay Tugcu zu ihrer Präsidentin, wie das offizielle Amtsblatt am Dienstag in Ankara mitteilte. Tugcu gehört dem Gericht seit 1999 an und war zuvor bereits in mehreren herausgehobenen Positionen der türkischen Justiz tätig. Die Tageszeitung "Hürriyet" zitierte sie mit den Worten, ihre Wahl zeige das Verständnis ihrer Richterkollegen für Gleichberechtigung, Laizismus und Demokratie.
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quelle Na dann. Einen schönen Tag !