Hallo, alle miteinander! \:\)

In Agadir haben wir Juba aus dem Marokkoforum persönlich kennengelernt.
Juba hat uns mehrmals auf Unternehmungen in Agadir begleitet. Er ist
staatlich anerkannter nationaler Reiseleiter und hat eingehende Kenntnisse nicht nur über Marokko, sondern auch über Deutschland.

Juba spricht sehr gut Deutsch. So konnten meine Kinder in Agadir bei Ausflügen mit Juba auch noch ihre Deutschkenntnisse praktizieren. Nicht schlecht, nach Marokko fahren und Deutsch lernen! \:D

Hallo, Juba!
An dieser Stelle nochmals vielen Dank für Deine Gastfreundschaft, Deine Fürsorge für uns und Deine nette Begleitung!

Hier sind ein paar

Bilder vom Ausflug nach Taghazoute

Juba holt uns vom Hotel ab. Wir fahren mit dem "Zetrap"-Bus Nummer 60. Ein Schaffner geht durch den Bus und verkauft Fahrscheine. Ich erzähle den Kindern, dass es früher bei uns auch Schaffner gab. Lange bevor sie geboren wurden.

Auch Tankwarte, die Autofahrern an den Tankstellen helfen, gibt es in Marokko noch. Und Parkplatzwächter, die auf die Autos aufpassen und beim Einparken behilflich sind.
In Norwegen gibt es keine Tankwarte mehr. Aber Parkplatzwächter... Sie stecken Überweisungsformulare für Strafgebühren unter die Scheibenwischer der Autos... Für Falschparken und überschrittene Parkzeiten...

Wir sitzen in einem kleinen Strassenrestaurant und betrachten das Leben und Treiben auf der Hauptstrasse. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite sind kleine Läden. Männer und Frauen in Djellabas gekleidet, erledigen ihre Einkäufe.

Ein Auto mit mehreren Surfbrettern auf dem Dach hält unterhalb des Restaurants auf der Strasse an. Zwei braungebrannte junge Männer mit blonden Haaren steigen aus und verschwinden mit Gepäck und Surfbrettern zwischen den Häusern. Wir sehen viele junge Leute in schwarzen Surfanzügen mit Surfbrett unter dem Arm, unterwegs zum Strand oder auf dem Weg zurück, durch die Gassen gehen.

Nach dem Essen gehen wir bis zum Strand unterhalb des Campingplatzes. In der Ferne sehen wir Surfer beim Wellenreiten in der Brandung.

Wir ziehen den Sand und Kamelreiten vor... Juba verhandelt mit dem Kamelführer und schon ist mein Sohn hoch oben auf dem Kamel unterwegs am Strand entlang... "Ich möchte gern weiter reiten!" Diese Geschmacksprobe vom Kamelreiten gefällt ihm.

"Ich will runter!" Meine Tochter findet es unheimlich, als wir beim Aufstehen des Kamels nach vorne kippen. Doch dann findet sie Spass am Reiten. Von unserem Platz hoch oben auf dem Kamelsattel gucken wir uns auf dem Rückweg die Spuren im Sand an. Das Kamel hat keine parallelen Spuren hinterlassen. Die Fussabdrücke liegen in einer langen Reihe nacheinander, als ob jemand mit geschlossenen Beinen in riesigen Pantoffeln am Strand entlanggehüpft ist.

Hinterher hat meine Tochter viele Fragen an Juba. Die Tatsache, dass unser Reittier ein einpuckeliges Kamel, ein Dromedar, ist, inspiriert sie zu folgender Frage: "Können Dromedare und zweihöckrige Kamele sich paaren? Und wieviele Höcker hat dann das Kind von denen?"

Ob Juba wohl eine Antwort darauf findet?

Bin mal gespannt!

Herzliche Grüsse von Anna \:\)