Bonner Workshop mit Studierenden aus Arabien
Aus Sondermitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) werden vom DAAD Veranstaltungen und Projekte unterstützen, die den euro-islamischen Dialog befördern.
Genau dieses Ziel verfolgt das Projekt "Language of Colours ? Kunst gegen Sprachlosigkeit".
Rund 50 Studierende, Künstler und Professoren aus dem Sudan, Senegal, Ägypten, Äthiopien, Syrien und Palästina nehmen vom 8. bis 24.11.2002 an einem zweiwöchigen Workshop teil und können mit den Studierenden und Dozenten der Alanus Hochschule Alfter (bei Bonn) und der Universität Bonn arbeiten und diskutieren. In der gemeinsamen Arbeit liegt nicht nur eine besondere künstlerische Herausforderung, sondern auch ein kulturpolitisches Angebot an die Teilnehmenden.
Der studentische Workshop ist multimedial und kulturübergreifend orientiert. Er ist in ein umfassendes, vom DAAD gefördertes Programm integriert, das unter dem Titel "Initiation of sustainable multifacetted dialogues and cooperations between Germany and Islamic countries through the languages of arts" steht.
Ein zusätzliches Rahmenprogramm unterstützt die Ziele des Workshops und macht das Projekt in einem breiteren gesellschaftlichen Rahmen sichtbar: Die vom 8. bis 24. November 2002 stattfindenden Seminare und Vorträge an der Universität Bonn und an der Kunsthochschule Alfter suchen bewusst den Dialog auch mit dem außeruniversitären Umfeld, um einen Kontakt und idealerweise einen Austausch der Teilnehmenden mit Deutschen aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu erzielen. Mit den Mitteln der Kunst soll, so die Veranstalter, "eine gemeinsame Sprache gefunden werden".
Einer der Höhepunkte der Veranstaltungsreihe stellt die Eröffnung der DAAD Photo-Ausstellung ?Tamam ? Studieren im Sudan? dar, die am
16. November 2002
an der Alanus Hochschule in Bonn-Alfter
eröffnet wird.
Auf dem weiteren Programm stehen verschiedene Exkursionen sowie gemeinsame Veranstaltungen, etwa mit dem Kunstmuseum Bonn, dem städtischen Referat für Multikulturelles, dem Bonner Institut für Migrationsforschung und mit der
König Fahd Akademie Bonn.
Von der Vortragsveranstaltung mit den Referenten Dr. Bar On vom Weizmann Institut (Rehovot) und Dr. Al Kazaas vom Orient Institut (Hamburg) unter der Moderation von Prof. Wild (Orientalisches Institut der Universität Bonn) und von Prof. Honnefelder (Philosophisches Seminar LFB 2 der Universität Bonn) erhoffen sich die Veranstalter zukunftsweisende Lösungsvorschläge.
Zu allen Veranstaltungen sind Interessierte und die Presse herzlich eingeladen.
Genauere Informationen zum Programm finden Sie unter
www.alanus.edu oder bei der Pressestelle des DAAD in Bonn
(presse@daad.de; 0228 882-308).
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