hallo uschen..
ein interessanter gedankengang....für mich noch etwas unverständlich...
sicher ist das wesen der literatur die sprache.. aber was bringen mir tolle wörter egal in welche sprache auch immer..die zwar literarisch wunderbar klingen..aber keine inhalt haben..
ich meine : sprache ist kultur .. gedankewelt..und das ist das wesentlicher..
es ist die sprache die man fühlt...und wenn ein marokkaner “deutsch fühlt” dann ist er marokkaner der deutsch ist...ich finde es eher bereichernd..als problematisch!!
das beispiel tahar ben jelloun ist nun gut zutreffend... seine bücher geben die marokkanische welt wieder nicht die französiche.auch wenn sie auf fränzösich sind..
ich glaube schon daß es etwas zwischen schwarz und weiß gibt...so etwas wie zwischen zwei kulturen..man wird 2 oder 3 sprachig aufgewachsen..kann sich in beiden kulturen gut aus..und denkt bzw. kann in den beiden kulturen denken fühlen und schreiben...was macht dieser mensch wenn “er” was schreiben will???
mit der übersetzung bin ich deine meinung..es geht leider vieles dabei verloren: aber sprache ist auch kommunikation und es ist wunderbar daß es viele übersetzungen aus allen möglischen ecken gibt..somit kann man sich ein klein wenig dort einfühlen!!!
Was das forum angeht..finde ich es eigentlich schon marokkanisch aber auch deutsch... und das ist in ordnung so...
Ich frage mich was du hier als nicht marokkanisch findest???
warum diese extreme haltung? man fühlt sich nur marokkaner wenn man marokkanisch spricht und schreibt.??!!
ich finde sprache dient auch kommunikation... es spielt keine rolle wie “man” sich dabei fühlt..ob marokkanisch..deutsch..indisch..usw..hauptsache die kommunikation findet statt!!!
schöne grüße
sara