es ist ja so, dass thomas aus einem unverständnis von religion heraus seine thesen stellt, welches sich auf eine vollkommene inaktivität der entsprechenden gehirnregion zu gründen scheint.
wissenschaftlich könnte man sowas vielleicht als "religiopath" bezeichnen.
Das mag sein, wäre dann aber noch unter "natürlich" einzuordnen. Was mir in diesem Fall Angst macht ist die Isolation und Distanz die jemand zu seinem Umfeld haben muss, der 20 Jahre in Marokko lebt und nach dieser Zeit noch imstande ist (dass geht imho nur durch Einsatz von gewaltiger Energie) solche seltsamen Statements von sich zu geben. Auch wenn man selbst den Sinn vom Fasten nicht sieht, kann die Tatsache doch nicht völlig an einem vorbeigehen, dass sich viele/die meisten (Muslime egal wo auf der Welt) auf Ramadan freuen und ihn ganz und gar nicht als Folter betrachten.
jedes jahr einen monat, in dem der profit zweitrangig ist und trotzdem den jahresurlaub oben drauf, würde die wirtschaftslobby nie durchgehen lassen.
Bei mir war es dieses Jahr gerade gegenteilig: als Freiberufler hatte ich aufgrund der ausfallenden Mittagspause sogar mehr Einnahmen als sonst im Jahr. Ramadan funktioniert sogar im "kapitalistischen" Modus.