Hallo Christa!
Das ist halt die Frage, wer Schuld hat. Die EU? Die spanische Politik? ??? Das ganze System ist doch faul. Die paar Reichen werden immer reicher und der Rest der Bevölkerung verelendet.
Zum Beispiel einer dieser Sklavenjobs aus dem Artikel: 800 Euro für bis zu 110 Wochenstunden. Rechnen wir es so schön wie möglich und sagen, da steht ja "bis zu" also rechnen wir nur die Hälfte Arbeitszeit, dann wären es 55x4= 220 Stunden im Monat, also 800/220 sind 3,63 Euro pro Stunde.
Oder der andere Job: 12h am Tag/ 500 Euro im Monat. Wenn man da 2 Tage pro Woche frei bekommt, sind es immernoch 60h/Woche, also 240h/Monat. Dann wäre der Stundenlohn 2,08 Euro.
Sowas darf man sich gar nicht ausrechnen, da wird man aggressiv.
Und da meinen doch die Touristen, die hierherkommen, sie täten was für die Wirtschaft hier. Ja, bloß leider kommt die Kohle nicht bei den Richtigen an, sondern bei denen, die eh schon reich sind und den Hals nicht vollkriegen können.
Fazit: In Spanien Urlaub machen ist mittlerweile fast so wie bei Billig-Modeketten Klamotten made in Bangla Desh zu kaufen. Von 2 Euro pro Stunde kann man in Spanien genausowenig leben wie die Arbeiter in asiatischen Kleiderfabriken von ihren paar Cent pro Stunde.
Aber Rajoy hat ja nichts besseres zu tun, als sich mit Gibralter um so ein paar Betonklötze zu streiten. Die spanischen Fischereiarbeiter nagen sowieso am Hungertuch ... Billiges Ablenkungsmanöver vom Korruptions-Sumpf. Die gehören alle in den Knast!


LG