Hallo
Vielen Dank für eure Informationen.
Die Wohn- und Arbeitsituation sollte nicht das Hauptproblem sein. Wir sind gerade am Hausbau dran und mein Mann ist Schreiner und hat den Taxischein. Ich selber bin im kaufmännischen Beruf tätig.
Unsere Kinder knapp 2 Jahre und noch ungeboren, lernen, bzw. werden vom Vater her seine Muttersprache erlernen. Ich kann sie so weit, dass ich nicht verhungere oder kann mich ein wenig mit Franz. durchschlagen.
Ich werde mal noch die Schweizer Botschaft kontaktieren.
Für mich ist es logisch, dass ich ein finanzielles Polster nach Marokko mitnehmen muss, damit wir eine gute Startmöglichkeit haben um uns dann auch selbständig machen zu können und dass wir auch Geld haben, wieder in die Schweiz fliegen zu können. Ich will meine Familie ja auch wieder sehen. :-)
Ich meine, in der Schweiz gibt es eine Altersvororge, AHV, die man am besten Lückenlos zahlt, da man sonst bei der Pensionierung eine massive Rentenkürzung bekommt. Ich weiss nicht obs dies in den umliegenden Europaländer auch gibt.
Im extrem Fall kann ich auch meine Pensionskasse bei einer Auswanderung auslösen, damit wir Startkapital haben, dass wäre jedoch nur eine Notlösung, da ich da Geld ja auch gern später noch hätte. :-)
Mein Mann kehrt ja wieder in sein Heimatland zurück und für ihn wäre das sicher nicht so komplizert wie für mich. Wir sind bezw. ich bin mir halt noch etwas anderes Gewohnt und klammere mich an den Grashalm von diversen Sicherheiten, die wir mit dem Sozialsystem in der Schweiz haben, fest.
Angst vor dem Scheitern habe ich eigentlich nicht, da man nur an einer Erfahrung wachsen kann.
Als mein Mann zu mir kam, stand er nur mit einem Koffer da und dafür bewundere ich ihn sehr. Er hat alles aufgegeben für mich und unsere gemeinsame Zukunft, dh. Selbständigekeit etc.
Wie habt ihr gestartet. Was waren eure Erfahrungen?
Gruss Anakalina