Bravo.... so ganz langsam kommen wir vorwärts - es gibt gar keinen Weg zu Gott!

Die Gottesfrage, die wir immer so gerne stellen, ist in Wirklichkeit die Menschfrage: Mensch, wo bist Du!?
Die höchste Definition, die wir Menschen über Gott abgeben können ist somit auch diese, dass es gar keinen Gott gibt. Hinzugefügt werden muss aber gleich, dass wir damit immer noch nicht die Gottesfrage beantwortet haben, sondern nach wie vor in der Menschfrage stecken. Und der Mensch hat das Problem dass er über seine Zeit-Raum Situation nie hinausdefinieren kann. Selbst der wissenschaftlichste aller Beweise ist letztendlich eine Theorie, ein Dogma, das nicht über den Zeit-Raum Deckel hinausragt.
Insofern ist die Aussage, dass es keinen Gott gibt eindeutig richtig aber gleichzeit auch eindeutig falsch, weil sie im Zeit-Raum Bildrahmen geschehen ist, somit eine Ein-Bildung ist.

Ist denn Islam auch ein Gebilde, so hat einer vorwurfvoll gefragt? Alles was Nicht-Gott ist, ist ein Gebilde, eine Ein-Bildung also. Oder will jemand behaupten, dass Islam ein Gott ist?
Sicherlich nicht; dann ist also auch Islam selbstverständlich eine Ein-Bildung.

Wenn nun einer wieder daherkommt und behaupten will, dass der Koran glasklare Wege vorgibt, wie man zu Gott kommt, eben so wie ein Kochbuch glasklare Rezepte liefert wie man zu einem guten Essen kommt, so sei dem gesagt, dass die Gültigkeit dieser Bücher nur auf der Erde gewährleistet ist.
Versuche mal einer diese beiden Bücher auf die relativ kurze Reise zum Mond zu nehmen und dort danach zu leben....