Wer zu Olympia reist, ins Trainingslager geht, Reisen für Vorbereitungsspiele auf sich nimmt und hart auf die Saison vorbereitend trainiert, ist von der kalendarisch vorgeschriebenen Fastenzeit entbunden, um sie später nachzuholen. Problem gelöst für einigen muslimischen Profifußballer und Profisportler!!
Ich glaube nicht, dass eine Olympiamedaille oder generell eine erfolgreiche Sportlerkarriere wichtiger sind als nur 1/unendlichstel Sekunde Ramadan. Oh ja - ich bin der Meinung, dass der Profisportler während des Ramadans seine Sportlichkeit überwiegend für das Tarawih-Gebet nutzen sollte. Das setzt selbstverständlich voraus, dass er auch gefastet hat.
Ich glaube nicht, dass sportlicher Ehrgeiz vom Islam als Krankheit definiert wird. Und auch nicht, dass das Aussetzen sportlicher Aktivitäten (zur Erfüllung von Sportlerträumen) eine Erschwernis* darstellt, welches das Nichtbefolgen des Ramadans erlaubt.
Wa Allahu a3lam
*Was für eine Erschwernis sollte das eigentlich sein? Psychische?
Der Druck von außen, der sich selbst gemachte Druck, Versagensängste.... und eine depressive Episode nach Erfolglosigkeit - all' das kann man sich durch den Ramadan doch erst ersparen.
Ganz aktuell ist Fußball-Superstar Ronaldo sehr traurig ("Estoy triste"), obwohl er alles hat, was man sich als Mensch wünscht oder eben auch nicht wünscht.
Fazit: Die Abwesenheit vom Profisport kann Traurigkeit vermeiden und Glückseligkeit begünstigen. Sie ist kein Erschwernis.
Zu Ronaldo hier mehr:
http://www.spiegel.de/sport/fussball/sta...o-a-853810.html