Original geschrieben von: chatwachmeister
also ganz erlich,ich finde er hat gewusst worauf er sich einlässt.ich gebe dir recht das du nicht mit seiner kultur groß geworden bist.wenn er sowas will was auf ihm hört und alles macht was er sagt hätte er doch besser eine wohl erzogene muslimische frau heiraten sollen.

aber daher das er auch nur eine beziehung eingegangen ist mit einer normalen deutsche frau nehme jetzt mal an das es so ist,darf er sich nicht beschweren bei dir.er selber lebt nicht das was er von einer frau erwartet.ich denke mal das er dich gerne als muslima hätte.aber wie gesagt man weiss vorher auf was man sich einlässt.


Er selbst lebt nicht das, was er von der Frau erwartet. Eben! Und genau das ist der Punkt, an dem ich ihm sagen würde, du kannst mich mal. Ich kenne ihn ja nicht, also kann ich mir kein Urteil erlauben, aber es sieht ganz so aus, als ob er Lavendula fies manipuliert. Was sagt es über seinen Charakter aus, wie er sich aufführt, und noch dazu mitten im Ramadan?
Der Hammer ist ja, dass Lavendula die Wahl des Profilbildes sogar vor dem Einstellen mit ihm besprochen hat. Und dann tickt er aus, weil jemand "like" klickt??? Ich weiß ja nicht, wie krank manche Leute ticken, aber wenn ich "like" klicke, bedeutet das "nettes Foto" und sonst gar nichts.
Lavendula löscht FB und er verreist, ohne, dass sie mit ihm sprechen kann? Hat er denn wenigstens auch sein FB gelöscht? Oder hat er es genau wie immer, mit weiblichen Kontakten und allem drum und dran?
Was FB angeht, benehme ich mich da ganz einfach genauso, wie im wirklichen Leben auch. So einfach. Und Punkt. So habe ich auf FB keine Fotos ohne Hiyab mehr, weil ich im wirklichen Leben ja auch nicht ohne herumlaufe. Ein paar meiner Freundinnen haben aber durchaus ein paar dazwischen, z.B. von ihrer Hochzeit. Und soll ich euch was sagen? KEINER ihrer Ehemänner tickt deswegen aus! Ich glaube fast, die bringen dieses Machogehabe nur bei nichtmuslimischen Europäerinnen. Eine Muslima weiß nämlich, dass der Mann mindestens die gleichen Verpflichtungen hat wie sie. Mehr noch: Er hat für den Unterhalt der Familie aufzukommen und sie kann mit ihrem Geld machen was sie will, solange es nicht haram ist.
Was "muslimischer Mann will nichtmuslimische Europäerin umerziehen" angeht, kenne ich die reinsten Schauergeschichten.
Zum Beispiel die: Sie kommt für seinen Unterhalt auf - er hat keinen Job. Fahren nach Marokko, die Familie besuchen. Alles von ihr finanziert, Geschenke...alles. Er muss nach Melilla rüber, um sich und seine Kumpels von ihrem Geld mit Alkohol einzudecken!!!! Sie setzt sich währenddessen in ein Café und bestellt sich einen Kaffee und wird von ihm dafür als [*****] beschimpft. Nur Schlampen setzen sich in Cafés! Das muss sich doch mal jemand geben.
Oder die Story hier, auch erst neulich gelesen: Mein Mann ist total sauer auf mich, weil wir auf der Straße einen ehemaligen Mitschüler von mir (die ganze Kindheit zusammen in die Schule gegangen) getroffen haben und ich ihn gegrüßt habe. Ganz normaler Gruß. nichts mit Küsschen, Umarmung oder so. Nur "Hallo, wie gehts?". Da ist er total ausgetickt, weil er meint, ich darf keine Männer grüßen.

Mit solchen Typen kommt eins zum anderen, die ziehen die Schrauben immer mehr an. Erst das Theater wegen FB, dann dies, dann das, dann jenes. Wenn die Frau da anfängt sich solches Machtgehabe gefallenzulassen, wohl gemerkt einseitig, denn der Mann macht nach wie vor, was er will und hält sich an keine einzige seiner selbstaufgestellten Regeln, dann darf sie ganz schnell überhaupf nichts mehr. Solche Beziehungen gehen auf Dauer nicht gut. Denn irgendwann wird die Liebe weniger. Welche Frau kann denn auf Dauer einen Mann lieben, der immer nur von ihr nimmt, aber ihr nie etwas gibt außer Psychoterror?
Sollte ich jemals wieder heiraten inshallah, schaue ich mir den Typen mit Lupe an. Irgendwelches Haram-Verhalten (Alkohol, Aggressivität...) kommt mir von Anfang an nicht in die Tüte. Kontrollwahn auch nicht.
EDIT: So, ich habe jetzt auf FB mal geschaut, ob meine muslimischen verheirateten Freundinnen ("richtige" Freundinnen aus dem "real Life") auf FB männliche "Freunde" haben. Klar haben sie! Mit völliger Normalität. Und das sind nicht alles männliche Familienangehörige, sondern auch alte Klassenkameraden (gleiche Schule angegeben) oder ehemalige Kommilitonen (gleiche Universität)oder Kollegen aus der Arbeit oder sonstwoher.
Und ich spreche wohlgemerkt von praktizierenden Muslimas, die ich persönlich kenne und die mit praktizierenden Muslimen verheiratet sind. Und der eigene Ehemann befindet sich mit völliger Normalität auch unter den FB-Freunden.
Wie ich also schon vermutet habe: Solche Typen wie der Freund von Lavendula lassen ihr Machtgehabe bevorzugt an nichtmuslimischen Europäerinnen aus. Denen verkaufen sie dann das Märchen, in ihrer Kultur wäre das halt so (also dass der Mann sich die Nächte um die Ohren schlagen darf, Alkohol trinken, weibliche Freundschaften haben und die Ehefrau, Quatsch, die sind ja nichtmal verheiratet, sich alles gefallenlassen muss).

Last edited by 21merlina; 05/08/12 02:22 PM.

LG