Ihr Lieben!
...nämlich, in wie fern in meiner Beziehung zu einem Marokkaner die Religion Bedeutung haben wird. Ich habe gerade im Internet einen längeren Erfahrungsbericht von einer Frau gelesen, die ihren Mann zwar über alles liebte, aber er wurde immer strenger religiös bis sie es nicht mehr ausgehalten hat.
Nun frage ich mich, wie das bei mir wird.
Zunächst, unsere Grundvoraussetzungen sind schon mal schlecht: ich bin konfessionslos und habe auch noch zwei uneheliche Kinder.
Es mag Ausnahmen geben, aber der Standard-Marokkaner heiratet sicherlich (ernsthaft) nur eine Frau, die einer Religion angehörig ist. Uneheliche Kinder werden auch nur schwer akzeptiert! Kinderliebe hin oder her^^^
Wenn die Kinder aus der Ex-Ehe mitgebracht wurden, ist das für viele aber nochmal moralisch akzeptabler als Kinder einer "wilden Beziehung".
Selbst die Marokkaner, die kaum zeichenhaft ihre Religion praktiziert haben, haben auf solche grundlegenden Dinge Wert gelegt....das ist meine Erfahrung. Denn es wird ja auch viel über uns Deutsche Frauen gesprochen (bei den "eingedeutschten" Marokkanern untereinander). Und da fallen nicht soo gute Worte über deutsche Frauen, die unehelich schwanger geworden sind (womöglich noch von verschiedenen Männern) und zudem "ungläubig" sind. Ich denke, dass ein "Normalo"- Marokkaner somit auf Dauer Probleme hätte und sich nicht wohl fühlt...bzw. die Beziehung aufgrund anderer positiver Vorteile weiterführt (z.B. Visum?- aber die anders aussehende Zukunft schon im Kopf hat. Aber Ausnahmen mag es immer geben- Ausnahmen sind es dann aber auch!