Ihr Lieben!
In dem anderen Thread von mir haben wir ja schon viel diskutiert, zunehmend beschäftigt mich eine andere Frage, nämlich, in wie fern in meiner Beziehung zu einem Marokkaner die Religion Bedeutung haben wird. Ich habe gerade im Internet einen längeren Erfahrungsbericht von einer Frau gelesen, die ihren Mann zwar über alles liebte, aber er wurde immer strenger religiös bis sie es nicht mehr ausgehalten hat.
Nun frage ich mich, wie das bei mir wird.
Zunächst, unsere Grundvoraussetzungen sind schon mal schlecht: ich bin konfessionslos und habe auch noch zwei uneheliche Kinder. Mein Freund nimmt das mit der Religion recht locker, isst kein Schwein, fastet, betet aber sehr unregelmäßig. Trinkt Alkohol und hat vorehelichen GV. Er hat vor, dem Alkohol abzuschwören und mehr zu beten.
Die Eltern scheinen auch nicht fanatisch zu sein, Mutter trägt kein Kopftuch.
Er hat seiner Mutter wohl schon erzählt, dass er eine Frau mit Kindern kennen gelernt hat. Die war wohl zunächst nicht begeistert, aber er meinte, das Schicksal habe nun mal bei uns zugeschlagen und sie habe das wohl akzeptiert. Was der Vater davon hält, weiß ich noch nicht.
Das alles macht mir nun Sorgen, ob unsere Beziehung nicht schon von vorn herein zum scheitern verurteilt ist.
Und ist es denkbar, dass ein Marokkaner selbst uneheliche Kinder bekommt, ohne dass seine Familie laut protestiert? Denn er hat eine Ehe hinter sich, die total schief gelaufen ist und er will nie wieder heiraten, möchte aber mal Kinder haben. Ist das nicht widersprüchlich?
Wenn man im Netz Geschichten liest, geht es immer nur um Moslems allgemein, es wird kaum unterschieden, aus welchen Ländern die jeweils kommen. Aber gibt es da nicht Unterschiede??
Danke für Anworten!
LG
Lavendula