Hallo
Danke für die Info und Aufklärung. Was die Texte betrifft, da bin ich mit Sicherheit blauäugig, da ich sie ja nicht verstehen kann.
Konnte mir jetzt nicht vorstellen(zu naiv),das die Texte so negativ sind, wenn gläubige Muslime im Namen Allahs singen.
Aber es gibt ja soviele Arten von Musik, auch Instrumentales - grade in Marokko, z.B. Fassi oder Andalous...Amazigh, Sufi usw.
Oder Oum Kalthoum wird nachwievor, auch nach ihrem Tod in vielen arabischen Ländern verehrt.
Man sollte auch als Muslim unterscheiden und nicht die Musik oder Konzerte ansich verurteilen und grundsätzlich über einen Kamm scheren.
Chariffs Ansichten sind mir da zu strikt und nicht reflektierend..
Wenn ich nur an das legendäre Konzert von Daniel Barenboim in Ramallah denke, das zum Dialog aufrief, kann ich nichts Schlechtes dabei denken...
Die CD-Läden quellen über mit Kopien, zum Festival in Essaouira bebt der ganze Ort und es wird begeistert zu den Konzerten gegangen.
Im übrigen gefällt mir auch nicht bei westlicher Musik,wenn Sex
und Gewalt verherrlicht wird.Da wird recht lax damit umgegangen - selbst Bushido bekommt einen Preis....
Ich denke aber das im Allgemeinen zu strenge Verbote in jeder Religion auch ins Gegenteil umschlagen - es wird trotzdem getrunken, und über das Thema Sex gäbe es auch einiges zu sagen.Perpektivlosigkeit und Armut spielt da auch eine Rolle. Das ist aber ein anderes Thema und auch länderspezifisch.
Selbst bin ich ein Fan von Weltmusik aus Mali,Senegal - Baba Maal,Angelique Kidjo Oumou Sangare, Habib Koite usw. Desert Blues wie Tinariwen, Griot und Kora - Ba Cissoko, Gnaoua usw. und da freue ich mich auf jedes Konzert das ich erleben darf und es stimmt mich fröhlich, friedlich und entspannt.
Ok - jetzt schweife ich vom Thema ab.
Liebe Grüsse
Gabriele