Original geschrieben von: MarinaK

Du hast noch ein Ding vergessen - Macht.

Und alle Kirchen mit vielen absurden Verboten ist nur um Macht über Menschen zu haben.

Meiner Meinung nach, die Glaube und die Kirche(egal in welche Religion) zwei unterschiedliche Sachen sind.


Das mag schon stimmen. Wir als Frauen sollten auch nicht vergessen, dass auch Männer am Machterhalt interessiert sind-logischerweise, denn wer gibt schon gerne Macht ab? Da müsste einer schon besondere Größe in sich tragen.

Aber auch wenn das stimmt, dass es häufig um Macht geht, besonders Macht über Menschen, so stelle ich die Frage: die großen Glaubensgemeinschaften haben ja nicht nur Fehler, sondern tun auch viel Gutes. Und abgesehen davon- wie würde ein Glaube aussehen, der sich nicht an diesen großen Gemeinschaften orientiert? Das ist doch die Frage. Kritisieren kann jeder. Gut, werfen wir alles über den Haufen. Und dann? Wie gehts weiter? Bastelt sich dann jeder seinen eigenen Glauben? Oder wird dann Glaubenslosigkeit verordnet? Meiner Meinung nach darf man nicht vergessen, dass es in allen Religionen (vielleicht am meisten in der katholischen Kirche) Leute gibt, die ihr Leben diesem Inhalt gewidmet haben. Gelehrte, die das alles studiert haben. Diese Gelehrten können den Menschen auch Hilfen geben, Hilfen, auf die der Normalgläubige sonst gar nicht kommen würde, weil er es nicht weiß. Wer würde dann die vielen Fragen der Menschen oder der Gläubigen beantworten?

Letztendlich hat nach meinem Erachten die "'Amtskirche" (damit meine ich jede Religion, ob Islam, Christentum, Judentum, Buddhismus etc.) mehr Vorteile als Nachteile. Und es ist auch jeder frei, ungläubig zu sein. Zwingen kann man niemand zum Glauben, wenigstens nicht innerlich, denn wie heißt es so schön "die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?"