FPÖ überklebt die HetzplakateEs sind seltene Worte aus dem Mund eines FPÖ-Politikers und sie klingen gänzlich anders als der scharfe Ton, den die Wiener Parteizentrale noch am Vorabend vorgegeben hatte: "Ich habe mich in der Tonart, im Inhalt und in der Formulierung vergriffen", sagte August Penz, blauer Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahl in Innsbruck, am Sonntag.
"Es war nie meine Absicht, die marokkanische Gemeinde, das marokkanische Volk, zu beleidigen oder zu entwürdigen.

Dafür entschuldige ich mich in aller Form. Es tut mir leid. Da ist mir ein Fehler passiert. Es ist nicht meine Absicht, fremdenfeindliche Politik zu machen", diktierte Penz, der von sich abwechselnd in der ersten und in der dritten Person sprach, einer ORF-Journalistin ins Mikrofon. Kurzer Nachsatz: Auch wenn er seine Ankündigung am 1. April mache, sei es ihm "tiefernst".
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