Hallo Wanda,

ja, ich als User und Person scheine am meisten an dem Thema aufzuregen: was ich meine, was ich davon halte, was ich tun soll, was ich nicht tun soll, wie man es wertet, daß ich das Thema eröffnet habe, überhaupt meine Präsenz hier im Forum und so weiter und so fort.

Antwort auf:
Als leidenschaftliche Küchenpsychologin möchte ich es mal so formulieren: Mit Hilfe virtueller Identitäten kann man unterdrückte Seiten ausleben, man riskiert nicht wirklich was, weil man sich so schön hinter seinem Pseudonym verstecken kann und nur dosiert harte Fakten über sich Preis geben kann


Ist das so?

Antwort auf:
Ich finde es wichtig, daß man sich selbst bewußt macht, warum man in einem Forum rumhüpft, was da das Vakuum ist, warum man nicht lieber rausgeht und echte Menschen trifft.


ahja. Das ist das drittbeste Totschlagsargument: anzuführen, daß der andere dem eigenen Empfinden nach zuviel Zeit vor dem Rechner, insbesondere aber vor dem gerade diskutierten Thema verbringt. Geh' einfach davon aus, daß ich nicht mal 5 gefühlte Prozent Zeit vor einem Forum verbringe, wie Du im Chat oder in Foren. Und daß es Dir gut bekommen würde, wenn Du diese Zeit täglich um eine Identität verkürzt, die Du nicht bist.

Das wäre ein übergriffiger Ratschlag, den ich durch nichts belegen könnte und Du könntest mir mit Fug und Recht sagen, daß ich von nichts eine Ahnung habe: wie Du mir so ich Dir.

Antwort auf:
Deswegen habe ich auch nicht das Bedürfnis oder den "moralischen Imperativ" zur Erwiderung.


Du erwiderst aber und gleich mit einer ganzen Lebensweisheit: aber nicht auf das Thema selbst. Macht nix, keine Antwort ist auch eine Antwort. Vor allem folge ich hier jetzt mal Deinem weisen Ratschlag und antworte nicht auf einen völlig neuen User, von dem ich gar nichts weiß, außer daß er weiß wie man sich in Foren aufhält bzw. besser nicht.

Josi